Kinderkino Ponny 2010

Spuk unterm Riesenrad -
Teil 1: Die Ausreißer

DDR 1977 - 1979, Farbe, 88 min, FSK: 6
DEFA-Studio für Spielfilme
Regie: Günter Meyer
Musik: Thomas Natschinski
Mit: Katja Paryla (Hexe), Stefan Lisewski (Riese), Siegfried Seibt (Rumpelstilzchen), Kurt Radeke (Opa), Käthe Reichel (Oma), Katrin Raukopf (Keks), Dima Gratschow (Umbo), Henning Lehmbäcker (Tammi)

Spuk unterm Riesenrad -
Teil 2: Eine Burg in Gefahr

DDR 1977 - 1979, 88 min, FSK: 6

Legendäre Kultserie des DDR-Fernsehens aus den 70er Jahren - der originale Kulturpark diente als Kulisse, lange bevor er Spreepark wurde. Witzig, rasant und absurd, mit tollen Dialogen in schönstem Schnodder-(Ost-)Berlinerisch.

Und so fängt's an: Riese, Hexe und Rumpelstilzchen aus der Gespensterbahn erwachen zu Leben beim Putzen im anscheinend magischen Spreewasser und hauen ab in den realsozialistischen Alltag. Die drei Berliner Gören Tammi, Umbo und Keks hinterdrein, denn sie tragen die Verantwortung für diese Flucht. Und dann geht wirklich die Post ab – in Treptow, in F-Hain, am Alex und im Harz! Die wunderbaren Ansichten von Berlin aus einer längst untergegangenen Welt und die vielen kleinen Seitenhiebe auf das Leben in der DDR machen aus der Kinderserie eine unterhaltsame Reise in die Vergangenheit für Erwachsene!

Spuk unterm Riesenrad
Spuk unterm Riesenrad

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Spuk im Hochhaus
Spuk im Hochhaus

Spuk im Hochhaus -
Teil 1: Feuer und Wasser

DDR 1982, 102 min, FSK: 6
Regie: Günter Meyer
Musik: Thomas Natschinski
Mit: Heinz Rennhack, Katja Paryla, Klaus Mertens, Gerry Wolff, Stefan Lisewski, Martina Krogull, Klaus-Peter Plessow, Heide Kipp, Madeleine Lierck, Helmut Hellmann

Spuk im Hochhaus -
Teil 2: Abschied wider Willen

DDR 1982, 86 min, FSK: 6

Ach, was haben so manche Ostzonenkinder den schaurigen Titelsong geliebt: "Wo die Tannen düster rauschen und dem Wandrer stockt der Schritt, steht ein Wirtshaus, und drin hausen August und Jette Deibelschmidt." Siebenmal erklang er im Vorspann, der in aller Kürze eine gruselige Moritat in einem Wirtshaus im düsteren Tann erzählte, auf das sich dann im wahrsten Sinne der moderne Sozialismus mit seinem Wohnungsbauprogramm gründete.

Die Nachfolgeserie zu Spuk unterm Riesenrad ist genauso großartig, ein Highlight des DDR-Fernsehens, nicht nur für Kinder. Wer heute Einblicke in den realsozialistischen Alltag gewinnen will, für den ist dieses Filmleben in der Platte, trotz der Anwesenheit zweier Gespenster, eine reichhaltige Fundgrube. Der tolle Soundtrack stammt auch hier wieder von Thomas Natschinski.

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