Programmarchiv September 2010

Daniel Schmid - Le chat qui pense Kinostart 02.09.2010

Daniel Schmid - Le chat qui pense

Dokumentarfilm, Künstlerbiografie
Schweiz 2010, 83 min
Regie: Pascal Hofmann, Benny Jaberg

Der graue Fels des Flimsersteins. Die leuchtende Leinwand in einem alten Pariser Kino. Das Glitzern der Hochhäuser Tokyos. Eine filmische Reise in Bildern und Erinnerungen. Der Debütfilm von Pascal Hofmann und Benny Jaberg gibt Einblick in das ereignisreiche Leben und cineastische Vermächtnis eines aussergewöhnlichen Schweizer Film- und Opernregisseurs.

Er erzählt von Daniel Schmids prägender Kindheit in einem Hotel der Belle Epoque in den Bündner Bergen, vom Ausreissen aus den Alpen ins unruhige Berlin der 1960er Jahre, von der Liebe zum Kino und dem Aufeinandertreffen mit Rainer Werner Fassbinder. Er taucht ein in das mondäne Pariser Nachtleben der 1970er Jahre, folgt Daniel Schmid bei Dreharbeiten in Marokko, in Portugal und in seiner Heimat Graubünden. Der Film zeigt Spuren eines bewegten Künstlerlebens. Ein Film über das Ankommen, immer wieder. Und über das Abschied nehmen, für immer.

Einige von Daniel Schmids treuen Weggefährten begleiten diese Reise: Seine Muse Ingrid Caven, sein Kameramann Renato Berta, nahe Freunde wie der Regisseur Werner Schroeter, die Schauspielerin Bulle Ogier und der Filmwissenschaftler Shiguéhiko Hasumi. Auch Daniel Schmid selbst kommt zu Wort – der filmische Streifzug wird von seiner Stimme getragen und von seinem Blick auf die Welt. Eine Welt zwischen Wirklichkeit und Fiktion.

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Daniel Schmid - Der Kuss der Tosca

Der Kuss der Tosca

Dokumentarfilm
Schweiz 1984, 87 min
Regie u. Drehbuch: Daniel Schmid

An der Piazza Buonarotti in Mailand liegt heute noch Giuseppe Verdis «schönstes Werk», wie er selbst sagte. Es ist die «Casa di riposa», 1896 von ihm gegründet für Menschen, «die weniger Glück hatten als ich». Menschen, bei denen die grosse Karriere nie stattgefunden hat - und andere, Erfolgreichere, deren Traumgagen längst aufgebraucht sind. Heute leben sie alle vergessen in einem kleinen Zimmer mit einem Koffer voller Erinnerungen. Eine eindringliche Studie über die Durchdringung von Sein und Schein im menschlichen Leben und zugleich ein feinfühliges Plädoyer für Achtung und Mitleid gegenüber dem "Rollenspiel" und den leidvollen Geheimnissen des Mitmenschen.

Daniel Schmid über seinen Film:

Ich verstehe mich selbst immer mehr als Grenzgänger auf der schwankenden Linie zwischen Wirklichkeit und Traum, zwischen Realität und Imagination. Seit ich mich erinnern kann, habe ich auf diesem schmalen Grenzpfade Sachen hinüber- und herübergeschmuggelt. Einen Film zu machen mit alten Opernstars, die längst vergessen in einem Palazzo in Mailand leben, kam meinem Interesse für dieses Grenzgebiet zwischen Fiktion und Dokumentation entgegen.

Die Gefahr, die das Thema an sich beinhaltet, nämlich das Pathetische verbunden mit dem Banalen, das Groteske daran und die damit wieder verbundene Bloßstellung, war mir bewusst. Auch hier dieser schwankende Grenzpfad. Diese ehemaligen Sängerinnen und Sänger leben alle die Geschichte ihres Lebens in einem fiktiven Raum und keiner weiß mehr genau, was wahr ist und was war. Sie behaupten, sie seien 80 Jahre alt, und sind 90; die Koffer stehen reisefertig im Zimmer, obwohl sie schon seit zehn, zwanzig Jahren hier wohnen. Und die Zeit seit dem letzten Auftritt schrumpft auf wenige Jahre zusammen. Fragt man sie, wann sie die letzte Platte besungen haben, antworten sie: «Es sind mindestens drei, vier Jahre her» - in Wirklichkeit aber sind vielleicht 40 oder 45 Jahre vergangen. Die Grenze zwischen Realität und Einbildung verschiebt sich bei ihnen in äußerster Transparenz, was mir sehr liegt, da dies auch bei mir dauernd der Fall ist. Es bildet sich eine Art Zwischenrealität heraus; denn wenn man sich dreißig Jahre lang etwas eingebildet hat, dann wird man zu dem, ob es stattgefunden hat oder nicht. Dazu kommt, dass die einstigen Sängerinnen und Sänger sich durch die notwendige, gesunde Portion Exhibitionismus auszeichnen, die es braucht, um auftreten zu können. Und schließlich war unsere Arbeit selbst der Versuch eines Spiels mit den Grenzen zwischen Dokumentation und Fiktion. Um das zu verdeutlichen, muss ich ein wenig ausholen: Jede Filmaufnahme ist, durch das Vorhandensein der Kamera, ein terroristischer, pornographischer Akt. Und je ernsthafter unser Metier ausgeübt sein will - im handwerklichen Sinn, denn ich verstehe mich nicht als Künstler, sondern als Handwerker - desto mehr ist man in einer vampiristischen Rolle; das heißt, man saugt die Kraft derer, die davorstehen aus und provoziert sie dadurch. Das war sicher auch in Mailand der Fall; nur wussten diese Leute von der Bühne bestens was los war. Das gab uns von vornherein die Möglichkeit, mit ihnen als Komplizen zu rechnen und spielerisch miteinander umzugehen. Es existiert ja eine fließende Abhängigkeit zwischen «Vampiren» und ihren «Opfern».

Dies hat sicher mit Manipulation zu tun; aber erstens ist dies die Basis jeglicher Regiearbeit, und zweitens fand sie hier in einem komplizenhaften Verhältnis statt. Ein alter Sänger lagerte im Keller noch seinen großen Koffer von den Transatlantik-Tourneen. Wir hörten davon und gingen gemeinsam in den Keller und drehten die Szene mit dem alten Opernehepaar, das seine Kostüme von längst vergangenen Aufführungen anprobierte. Oder die Geschichte mit Sara Scuderi, die in den zwanziger Jahren eine der großartigsten Tosca-Darstellerinnen war und heute 80 Jahre zählt: Sie wollte nicht singen, da es ihr der Arzt verboten habe. Aber als ich am Klavier ein Puccini-Motiv anschlug, veränderte sich etwas in ihr, und sie wurde für einen Augenblick wieder eine Primadonna, die 3000 Zuschauer vor sich hat. Und für den Schluss des Filmes bauten wir bei einem Vorhang der Casa eine Bühne auf, spielten einen Applaus der Scala ein und inszenierten «Last Curtain Calls». Alle kamen hinter dem Vorhang hervor und verbeugten sich ein letztes Mal. Ja, hinter dem Vorhang ging ein Gerangel los, Stücke wurden weggeschmissen, das Alter, die Schmerzen, die Gebrechen waren vergessen, und es wurde nach vorne gedrängt - im vollen Bewusstsein, dass dies eine fingierte Situation war.

Auch wenn die Gesten und Allüren dieser ehemaligen Stars bisweilen groteske Züge annehmen, strahlen sie auch eine Würde und Größe aus, die einzigartig ist. Die Institution «Casa Verdi» als Ganzes ist etwas Wunderbares; sie befindet sich auch im für mich großartigsten, menschlichsten Land der Welt. Wenn Kultur das ist, was übrigbleibt, wenn man alles vergessen hat, so ist das in Italien dauernd und überall gegenwärtig. In der «Casa Verdi» sind sogar die Zimmermädchen Enzyklopädien des dramatischen Musiklebens: Dieses Personal hätte Pasolinis Herz entzückt. In keinem anderen Land gibt es etwas ähnliches. Nur in Italien gibt es diese Art von humaner Kultur, die keine «bürgerliche» ist, die alles durchdringt und die auch die Existenz einer solchen Institution in ihrer Einmaligkeit erlaubt.

«La voce in bellezza», das sind ein paar Jahre, vielleicht zehn; und irgendwann ist der Punkt erreicht, wo es talwärts geht und der Sänger sich fragen muss, ob er aufhören soll oder nicht. Die Bewohner der «Casa Verdi» haben diese Erfahrung alle hinter sich und sitzen nun hier in ihren Zimmern - geschützter als andere alte Leute; denn die Casa hat einen Arzt, drei Schwestern, ein physiotherapeutisches Institut und insgesamt etwa zwanzig Angestellte, die sich um das Wohl der Pensionäre kümmern. Der äußere Rahmen ihres Lebens hat sich reduziert auf die in allen Zimmern identische Einrichtung, auf ein paar Erinnerungsfotos, Postkarten und den Fernseher, an dem sie sich ab und zu eine Opernübertragung anschauen: Auf der ganzen Welt findet sich kein kritischeres Opernpublikum: Fast alle Aufführungen fallen bei ihnen durch, und besonders scharf werden die Sängerinnen und Sänger mit der jeweils gleichen Stimmlage kritisiert. In diesen kleinen Zimmern, die gar nicht an die großartigen Aufenthaltsräume der Casa erinnern, sitzen sie vormittags, beschäftigt mit den stundenlangen Vorbereitungen für den «Auftritt» um 11 Uhr im Korridor. In den Gängen irren sie dann herum und warten, immer eine Stunde zu früh, in der Nähe des Speisesaals auf das Mittagessen. Einen «Auftritt» erlebte ich zum Beispiel im Fernsehzimmer, als ein ehemaliger Opernstar eintrat, das Eurovisionslied hörte und diese Musik mitsingend durch das leere Fernsehzimmer schwebte - so wie sie vermutlich auf der Scala-Bühne aufgetreten war.

Diese Auftritte sind ein immerwährendes «So Tun als ob», ein dauernd überhöhter Schritt. Aber es hat mich beeindruckt, dass jeder auf seinem eigenen «Sender» ist, seiner eigenen «Radiostation», dass es kaum Freundschaften gibt. Dagegen herrscht noch immer heftige Konkurrenz, die anscheinend auch jung erhält: Will man mit jemandem reden, behaupten andere, diese Person sei gestorben. Dann öffnet sich die Türe, und die für tot Erklärte erscheint. In dieser Hinsicht sind sie absolut schamlos. Einmal habe ich offensichtlich zu ausführlich mit einer alten Sängerin gesprochen; am nächsten Tag war jedenfalls ihr Porträt von Puccini, das er ihr persönlich gewidmet hat, total zerkratzt. Und als ich fragte, wer zum Galaabend in die Scala komme, war die Reaktion allerorten die gleiche: «Für wen? Für die Callas? Nein, ich glaube nicht, dass ich gehe.» Sie lehnten auch wieder aus Konkurrenzgründen ab, aber auch, weil sie überzeugt sind, dass die Scala und die Oper allgemein sich im Niedergang befinden, und weil die Opern, in denen sie einmal gesungen haben, sie schmerzlich berühren.

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8. Wonderland

8. Wonderland

Frankreich 2008, 98 min
Regie u. Buch: Nicolas Alberny, Jean Mach
Darsteller: Matthew Geczy, Robert W. Bradford, Alain Azerot

Die atemberaubende Geschichte eines virtuellen Staates, den ein global zusammengesetztes Kollektiv aus Hunderten von Menschen im Internet gegründet hat. Sie wollen den bloßen Worten der Politik Taten entgegensetzen. Wöchentlich stimmen die Bürger des 8. Wonderland über die nächsten Aktionen ab. Per demokratischen Beschluss wird so der Vatikan mit Kondom-Automaten dekoriert, wird eine Darwin-Bibel in Massenauflage gedruckt, werden millionenschwere Fußballprofis in einen chinesischen Sweatshop zur handgearbeiteten Massenschuh-Produktion verfrachtet.

Das 8. Wonderland streut Salz in die Wunden der globalkapitalistischen Ungerechtigkeiten. Mit den sich radikalisierenden Aktionen erschüttern die Web-Revolutionäre nicht nur die Aufmerksamkeits-Ökonomie der internationalen Medien, sondern auch die der westlichen Geheimdienste, die globale Krisen heraufziehen sehen. Die staatlichen Suchmaschinen durchforsten das Internet und versuchen, dem neuen sozialen Alltag im Internet Herr zu werden. Doch die Flüchtigkeit, Variabilität und Mobilität der modernen Nomaden ist längst zum funktionierenden Gegenmodell staatlicher Kontrolle geworden.

Als ein Hochstapler behauptet, Gründer und Kopf vom 8. Wonderland zu sein und seine Popularität für Werbespots ausnutzt, müssen die Internet-Partisanen jedoch handeln, wenn sie ein eigenes Gesicht wahren wollen. Allzu schnell sitzen sie in der Diskursfalle: als die Mächtigsten beginnen, der virtuellen Gemeinschaft Gewaltakte in die Schuhe zu schieben, ist die Jagd nach den Terroristen des 8. Wonderland offiziell eröffnet.

Der Film vom französischen Regie-Duo Nicolas Alberny und Jean Mach legt mit bissigem Witz und lakonischer Ironie die Mechanismen revolutionären Handelns offen und hinterfragt seine Möglichkeiten in einer Ära der Virtualisierung. Nicolas Alberny und Jean Mach gelang eine völlig neue Ästhetik, eine radikale und in ihrer Einfachheit geniale Geschichte über Veränderung und Handlungsfähigkeit im 21. Jahrhundert.

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Micmacs - Uns gehört Paris

Micmacs - Uns gehört Paris

Frankreich 2009, 104 min
Regie: Jean-Pierre Jeunet
Darsteller: Dany Boon, André Dussollier, Julie Ferrier, Jean-Pierre Marielle

Eines Abends tritt Bazil vor die Tür seiner Pariser Videothek und kriegt eine verirrte Pistolenkugel in den Kopf. Dumme Sache, aber nicht unbedingt tödlich, entscheiden die Ärzte und entlassen Bazil aus dem Krankenhaus - mit Kugel im Kopf, aber ohne Job und Wohnung steht er auf der Straße. Aber es dauert nicht lange und Bazil trifft auf eine Gruppe wunderlicher Außenseiter, die auf einer Schrotthalde leben. Jetzt kann er Rache an den Waffenherstellern nehmen... Nach Delicatessen und Die fabelhafte Welt der Amelie entführt uns Jean-Pierre Jeunet erneut in sein filmisches Universum und nimmt uns mit in eine Welt voller Poesie und liebevoll-skurriler Charaktere.

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Space Tourists

Space Tourists (OmU)

Dokumentarfilm
Schweiz 2009, 98 min
Regie: Christian Frei

In seinem neuesten Werk wendet sich der Oscar-nominierte Schweizer Dokumentarfilmer Christian Frei einem alten Menschheitstraum zu. Dem Traum, dass wir als "ganz normale" Menschen unseren Planeten verlassen und ins Weltall reisen können. Heute ist Weltraumtourismus nicht mehr naive Fantasie und Science-Fiction. Der alte Traum - ist Realität. Angeboten nicht etwa von der NASA, sondern von der Russischen Weltraumbehörde. Zwanzig Millionen Dollar kostet die zehntägige Reise ins All.

Der legendäre Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ist Ausgangspunkt für die "Reise ihres Lebens" der Amerikanerin Anousheh Ansari. SPACE TOURISTS beobachtet sie in der Vorbereitungszeit und begleitet sie hautnah bei ihrem Alltag im All, bis zur harten Landung in der Steppe.

Kontrastiert wird die grandiose Schönheit dieser Reise durch den irren Trip kasachischer Raketenschrottsammler auf der Jagd nach den begehrten "Rüben", Raketenstufen, die buchstäblich vom Himmel fallen und von den Männern mit ihren dinosauriergrossen Trucks am Ende der Welt erwartet werden. Szenen, die an MAD MAX erinnern.

SPACE TOURISTS überrascht mit Bildern und Situationen, die man kaum mit dem Zukunftsthema "Weltraumtourismus" assoziieren würde. Begegnungen mit Menschen, die wir nie erwartet hätten. Orte, noch seltsamer und unbekannter als das Weltall. Die Reise ins All.

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Me and Orson Welles

Me and Orson Welles

(OV)

UK 2008, 114 min
Regie: Richard Linklater
Darsteller: Christian McKay, Zac Efron, Eddie Marsan, Claire Danes, Ben Chaplin

Manhattan in den 1930er Jahren. Der Theatre District zwischen der 40sten und 54sten Straße erlebt seine Hochzeit. Einer der schillerndsten Stars dieser Zeit ist Orson Welles (Christian McKay) - Schauspieler, Regisseur, Visionär und Gründer des legendären Mercury Theatre. Auch der junge Richard (Zac Efron) träumt von einer Karriere am Broadway und ergattert durch einen glücklichen Zufall eine kleine Rolle in dem Stück "Julius Caesar" von William Shakespeare, dessen Premiere Welles gerade vorbereitet.

Doch die schillernde New Yorker Theaterwelt entpuppt sich als hartes Pflaster: Der geniale wie herrische Orson Welles führt ein hartes Regiment auf und hinter der Bühne und verfolgt seine künstlerischen Ziele gnadenlos. Neid, Missgunst und Konkurrenzkämpfe beherrschen den Probenalltag. Als sich Richard auch noch in die ehrgeizige Regieassistentin Sonja Jones (Claire Danes) verliebt, wird er unwissentlich zum Rivalen des genialen Multitalents. Ein ungleicher Kampf beginnt ...

ICH UND ORSON WELLES erzählt die unglaubliche Geschichte des jungen, theaterverrückten Richard, der durch einen glücklichen Zufall auf den legendären Orson Welles trifft. Tatsächlich legte Orson Welles 1937 mit seiner bahnbrechenden Inszenierung von "Julius Caesar" am Mercury Theatre den Grundstein für seinen späteren Erfolg. Christian McKay als Orson Welles wurde für seine Darstellung mit dem San Francisco Film Critics Award als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.

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Berlin Calling

Berlin Calling (engl.UT)

German version with English subtitles

Deutschland 2008, 109 min
Regie u. Drehbuch: Hannes Stöhr
Musik: DJ Kalkbrenner
Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch

Der Friedrichshainer DJ Paul Kalkbrenner ist Martin Karow ist DJ Ickarus und fliegt von Gig zu Gig, von Stadt zu Stadt und von einem Trip zum nächsten und von da in die Klinik. Psychiaterin Petra Pau (Corinna Harfouch) soll ihn von den Drogen runterbringen und therapieren, doch immer wieder bricht Ickarus die Regeln, flippt aus und feiert seine Exzesse. Toller Film über Drogen, Musik und Rauschzustände, über das Musikbusiness und natürlich über Friedrichshainer Hippness. Einer der besten deutschen Filme der letzten Jahre und der erfolgreichste Filme bei uns in den Tilsiter Lichtspielen ever!

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