Kinderkino Jaguar 2011

Wie heiratet man einen König Wie heiratet man einen König
DDR 1968, 74 min, FSK: 6
Regie: Rainer Simon
Darsteller: Cox Habbema, Eberhard Esche, Jürgen Holtz, Käthe Reichel, Winfried Glatzeder

Wie heiratet man einen König

"Die Gunst des Königs ist unendlich, bedenkt ihre Grenzen."

So werden die Bittsteller auf dem Schloss vorgewarnt. Trotzdem gelingt es der klugen und schönen Bauerntochter, vom König ein Stück Ödland zu erhalten. Dort findet sie mit ihrem Vater eine goldene Schatulle ohne Deckel. Den guten Rat der Tochter in den Wind schlagend, bringt der Bauer den Schatz zum König. Wie vorhergesagt, bezichtigt dieser ihn, den Deckel gestohlen zu haben und sperrt ihn zur Strafe in einen Käfig.

Drei Rätsel muss die Bauernmagd lösen, um ihren Vater zu befreien. Sie besteht die Probe nicht nur mit Bravour, sondern gewinnt auch die Liebe des jungen Königs. Als Königin lässt sie es sich nicht nehmen, ein Wort mitzureden, wenn es um Recht und Unrecht gegenüber den Untertanen geht. Bald schon fühlt sich der König in seiner Eitelkeit gekränkt und weist seine volksverbundene Gemahlin aus dem Schloss. Mitnehmen darf sie nur, was ihr das Liebste ist. Auch diese Aufgabe löst sie meisterhaft…

Rainer Simons Debüt, die ungewöhnliche und unterhaltsam-ironische Märchenadaption, war 1982 Bestandteil der Retrospektive "Kinderfilme aus der DDR – Aus 30 Jahren DEFA-Produktion" auf dem Berlinale Kinderfest. Zum ersten Mal wird der DEFA-Film während der Berlinale in besonderer Weise hervorgehoben und der DEFA-Kinderfilm erreicht nicht nur in der Bundesrepublik ein großes Renommee.

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Ponyo - Filmplakat Ponyo – Das große Abenteuer am Meer
Anime, FSK: 0
J 2008, 105 min
Regie: Hayao Miyazaki

Ponyo – Das große Abenteuer am Meer

Das aufgeweckte Fischmädchen Ponyo lebt mit seiner Familie in einer bunten, dicht besiedelten Aquawelt, doch eines Tages packt sie die Neugier auf das Festland. Als sie von zu Hause ausbüchst, strandet das abenteuerlustige Unterwasserwesen am Meeresrand. Der fünfjährige Sosuke rettet Ponyo und führt sie in einem Wassereimer durch seine Welt, wodurch eine tiefgründige und liebevolle Freundschaft entsteht.

Aus Zuneigung zu ihrem neuen Freund wächst Ponyos Wunsch, sich in ein Menschenkind zu verwandeln. Das eigensinnige Mädchen bedient sich der magischen Kräfte ihres Vaters, Fujimoto, um ihren Traum zu erfüllen. Erzürnt von der Tat seiner Tochter, lässt dieser das Gleichgewicht der Elemente durcheinander bringen. Bedrängt von der Naturgewalt des Meeres, steht Sosukes Fischerdorf in Gefahr. Und Ponyo muss sich entscheiden zwischen Freundschaft und Familie ...

Nach den Welterfolgen von Chihiros Reise ins Zauberland und Das wandelnde Schloss bezaubert der japanische Regisseur Hayao Miyazaki mit seinem neuesten Anime-Märchen: PONYO nimmt kleine und große Zuschauer mit auf eine faszinierende und abenteuerliche Reise in die geheimnisvolle, bunte Unterwasserwelt. Ein magisches und tiefsinniges Kinoabenteuer voller Fantasie für die ganze Familie!

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Der kleine Nick Filmplakat Der kleine Nick
F 2009, 90 min, FSK: 0
Regie: Laurent Tirard
Darsteller: Maxime Godart, Kad Merad

Der kleine Nick

Der kleine Nick (Maxime Godart) führt ein friedliches Leben: Er hat Eltern, die ihn lieben, eine Clique von fabelhaften Freunden - und er hat überhaupt kein Bedürfnis, daran irgendetwas zu ändern. Doch eines Tages belauscht Nick ein Gespräch seiner Eltern und denkt fortan, seine Mutter sei schwanger.

Er gerät in Panik und fürchtet das Schlimmste: ein kleiner Bruder! Nicks Eltern werden keine Zeit mehr für ihn haben. Vielleicht werden sie ihn sogar aussetzen, im Wald, wie den Däumling im Märchen. Um diesem unglücklichen Schicksal zu entgehen, entwirft der kleine Nick eine Strategie, um sich für seine Eltern unentbehrlich zu machen. Doch obwohl er sich alle Mühe gibt, tritt er in ein Fettnäpfchen nach dem anderen und beschwört mit der Zeit immer mehr Ärger herauf ...

Die Geschichten um den vorwitzigen Grundschüler und seine Bande begeistern seit Jahrzehnten junge und jung gebliebene Leser und machten die 1960 erstmals in Buchform erschienenen Geschichten zu einem internationalen Bestseller. Die Abenteuer von Nick und seinen Freunden Roland, Chlodwig, Otto, Franz, Georg und Adalbert stammen aus der Feder des "Asterix"- und "Lucky Luke"-Erfinders René Goscinny und wurden von Jean-Jacques Sempé illustriert. Sempé und Goscinnys Tochter Anne, die Ideen zu einem Nick-Film stets abgelehnt hatten, ließen sich von Regisseur Laurent Tirard (MOLIÉRE) schließlich doch überzeugen - und das Ergebnis gibt ihnen recht.

Vorschau Februar 2011:

Roboter im Sternbild Kassiopeia
Brüderchen Nr. 2 kommt an
Die Konferenz der Tiere

 

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