Kinderkino Zebra 2011

Die Konferenz der Tiere (1969)

Die Konferenz der Tiere

D 1969, 85 min, FSK: 0
Regie: Curt Linda; nach dem Kinderbuch von Erich Kästner

Eines Tages haben die Tiere der Welt genug von den nie endenden Kriegen der Menschen. Weil sie die Kinder der Menschen gern haben, wollen sie ihnen zuliebe etwas unternehmen. Und so berufen sie eine Konferenz aller Tiere ein. Sie beschließen, die Kinder zu entführen, um so die Erwachsenen zu Glück und Frieden zu zwingen.

Erich Kästner schrieb den Kinderbuchklassiker 1949 als einen Appell für den Frieden und eine Anklage gegen Militarismus und menschliche Unvernunft. Die Konferenz der Tiere ist eine politische Satire auf menschliche Schwächen – eine Fabel, in der die Tiere sprechen können und die Menschen ein besseres, friedliches Leben lehren.

Der kleine Nick

Der kleine Nick

F 2009, 90 min, FSK: 0
Regie: Laurent Tirard
Darsteller: Maxime Godart, Kad Merad

Die Geschichten um den vorwitzigen Grundschüler und seine Bande begeistern seit Jahrzehnten junge und jung gebliebene Leser und machten die 1960 erstmals in Buchform erschienenen Geschichten zu einem internationalen Bestseller. Die Abenteuer von Nick und seinen Freunden Roland, Chlodwig, Otto, Franz, Georg und Adalbert stammen aus der Feder des "Asterix"- und "Lucky Luke"-Erfinders René Goscinny und wurden von Jean-Jacques Sempé illustriert. Sempé und Goscinnys Tochter Anne, die Ideen zu einem Nick-Film stets abgelehnt hatten, ließen sich von Regisseur Laurent Tirard (MOLIÉRE) schließlich doch überzeugen - und das Ergebnis gibt ihnen recht.

 

Der kleine Nick (Maxime Godart) führt ein friedliches Leben: Er hat Eltern, die ihn lieben, eine Clique von fabelhaften Freunden - und er hat überhaupt kein Bedürfnis, daran irgendetwas zu ändern. Doch eines Tages belauscht Nick ein Gespräch seiner Eltern und denkt fortan, seine Mutter sei schwanger.

Er gerät in Panik und fürchtet das Schlimmste: ein kleiner Bruder! Nicks Eltern werden keine Zeit mehr für ihn haben. Vielleicht werden sie ihn sogar aussetzen, im Wald, wie den Däumling im Märchen. Um diesem unglücklichen Schicksal zu entgehen, entwirft der kleine Nick eine Strategie, um sich für seine Eltern unentbehrlich zu machen. Doch obwohl er sich alle Mühe gibt, tritt er in ein Fettnäpfchen nach dem anderen und beschwört mit der Zeit immer mehr Ärger herauf.

Roboter im Sternbild Kassiopeia

(Stern Alpha ruft Erde)

Roboter im Sternbild Kassiopeia

UdSSR 1975, 85 min, FSK: 6
Regie: Richard Wiktorow
Darsteller: Innokenti Smoktunowski, Mischa Jerschow, Sascha Grigorjew

Bei ihrer Reise durchs Weltall mit dem Raumschiff Sarja entdecken vier Jungen und drei Mädchen einen Planeten, der allen Anzeichen nach der Erde ähnlich ist und bewohnt sein könnte. Zwei Jungen und ein Mädchen betreten den unbekannten Himmelkörper, den sie "Wariana" nennen.

Sie begegnen Lebewesen, die äußerlich Menschen verblüffend ähnlich sind. Diese Bewohner entpuppen sich als Roboter, die in einem unterirdischen Reich leben, das mit dem Versprechen ewiger Glückseligkeit lockt - durch Tilgung aller Emotionen.

Ein Science Fiction-Film für Kinder mit einer fantastischen, liebenswerten Ausstattung und skurrilen Kostümen, insbesondere der Roboter.

Brüderchen Nr. 2 kommt an

Brüderchen Nr. 2 kommt an

Ungarn 1972, 73 min, FSK: 0
Regie: György Palasthy
Darsteller: Krisztián Kovács, Anna Muszte, Lajos Balázsovits

Der kleine Öcsi flüchtet plötzlich in seine Phantasiewelt. Der Grund: Ein Brüderchen. Er sowie die Eltern müssen erst lernen, sich gemeinsam in die neue Situation zu finden. Sensibler und heiterer Alltagsfilm mit charmanter Geste.

Vorschau März 2011:

Olle Hexe (DDR 1990, Regie: Günther Meyer)
Die Geschichte vom goldenen Taler (DDR 1984, Regie: Bodo Fürneisen)
Charlie und die Schokoladenfabrik (USA/UK 2005, Regie: Tim Burton)

 

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