Kinderkino Muli

Kinderfilme Juli 2011

Puppentrick

Die fliegende Windmühle

Die fliegende Windmühle

FSK: 6, DDR 1982, 85 Min. - Regie: Günter Rätz. Vorlage: Günter Feustel

Olli läuft von zu Hause weg, traurig und wütend über ihr schlechtes Zeugnis. Doch ihr treuer Hund Pinkus lässt sie nicht allein und folgt ihr. Unterwegs treffen sie auf das eingebildete und mit englischem Akzent sprechende Pferd Alexander, das sich ihnen anschliesst. Als ein Gewitter aufzieht, suchen die drei Schutz in einer Windmühle. Dort wohnt und experimentiert ein komischer Professor, der vom mütterlichen Krokodil Susi versorgt wird. Er arbeitet an einer geheimnisvollen Maschine, die mit Kristallen betrieben wird.

In einem Wutanfall setzt Susi die Maschine in Gang und die klapprige Windmühle wird in den Weltraum geschleudert. Und so nimmt eine ungewöhnliche und lustige Abenteuerreise zu verschiedenen Planeten ihren Anfang. In dreijähriger Arbeit wurde einer der schönsten Kinderfilme der DEFA realisiert, nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Günter Feustel, dem Erfinder von Pittiplatsch und Moppi. Ein fantasievoller und sehr charmanter Film mit vielen originellen Einfällen.

Spielzeiten
Juli 2011
Filmbilder
Die fliegende Windmühle Die fliegende Windmühle Die fliegende Windmühle

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Zeichentrick

Arrietty - Die wundersame Welt der Borger

Arrietty - Filmplakat

FSK: 0, J 2010, 94 Min. - Regie: Hiromasa Yonebayashi. Drehbuch: Hayao Miyazaki. Vorlage: Mary Norton

Der zwölfjährige Sho zieht mit seiner Familie in ein altes Haus, in dem schon seine Mutter ihre Kindheit verbracht hat. Doch sein neues Heim hat bereits einige Bewohner – unter dem Boden und im Garten des Hauses wohnen winzig kleine Wesen - die Borger. Die so heißen, weil sie sich unbemerkt von den Menschen borgen, was sie zum Leben brauchen. Auch die kleine Arrietty ist ein Borger. Von den Menschen gesehen werden ist das schlimmste für die Borger, doch schließlich siegt Arriettys Neugier und heimlich beginnt sie, sich mit Sho anzufreunden.

Der inzwischen 70jährige Meisterregisseur und Gründer der Ghibli Studios, Hayao Miyazaki, schrieb das Drehbuch nach dem Kinderbuchklassiker Die Borger von Mary Norton. Wie auch schon Ponyo erzählt der liebevolle und poetische Animationsfilm eine ergreifende Ökofabel und von einer unmöglichen Freundschaft. Der 37jährige Regisseur und langjährige Mitarbeiter von Hayao Miyazaki konnte mit diesem Film sein Regiedebüt verwirklichen - damit ist er der jüngste Regisseur aus dem Hause Ghibli.

Spielzeiten
Juli 2011
Filmkritik
kino-zeit.de
Ganz nebenbei öffnet das visuelle Meisterwerk die Augen für das Geheimnisvolle und für die Magie, die sich im scheinbar Alltäglichen versteckt. Vom Vorspann bis zum lyrischen Ausklang weckt die kongeniale Romanverfilmung den Respekt vor all dem, was als hilflos und zu zerbrechlich für die Welt erscheint. [...] Nicht nur jede Kreatur, egal wie schwach und gering sie äußerlich wirkt, ist besonders, lehrt das einfühlsame Freundschaftsabenteuer. Auch jeder Augenblick ist kostbar; und mag er noch so unscheinbar erscheinen. Aus ebensolchen kostbaren und dennoch zurückgenommenen Momenten setzt sich die Handlung zusammen. Yonebayashis vielschichtiger Film für Kinder und für Erwachsene ist nicht "der neue Miyazaki". Es ist der erste Yonebayashi und als solcher ein Wunderwerk für sich. »
Filmbilder
Arrietty Arrietty Arrietty Arrietty Arrietty Arrietty

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