Programmarchiv März 2011

Sascha Filmplakat Sascha
D 2010, 102 min
Regie u. Buch: Dennis Todorović
Darsteller: Sascha Kekez, Predrag Bjelac, Ljubisa Lupo-Grujcic

24.-31.03.11

Sascha

In mit Sorgfalt kadrierten Bildern inszeniert Todorovic sowohl die lauten und wortreichen Streitereien am familiären Küchentisch als auch das urbane schwule Milieu des "anything goes". Fast jede Figur in dem Film, und davon gibt es nicht wenige, sehnt sich nach etwas anderem oder trauert verpassten Gelegenheiten nach: Die Mutter wünscht sich mehr berufliche Erfüllung, der Vater war einmal ein vielversprechender Basketball-Spieler, der adrette schwule Klavierlehrer will den Schritt in die große Karriere wagen. So ist Sascha auch ein Film über Sehnsucht – nicht nur die romantische oder sexuelle, wohlgemerkt.
» critic.de: Sascha

Das Leben kann verdammt kompliziert sein! Erst recht, wenn man neunzehn ist, schwul und heimlich verliebt in seinen Klavierlehrer. Schwulsein in Köln ist eigentlich kein Problem, es sei denn, man hatte noch kein Coming-Out, blendet aus, dass der Schwarm nicht sehr vertrauenserweckend ist, wird von der Mutter als Konzertpianist und vom Vater für die Familienheimkehr nach Montenegro verplant.

Und wenn für den Vater Homosexualität eine große Schande und absolutes Tabu ist, die beste Freundin sich etwas mehr von den gemeinsamen Treffen erwartet und der Klavierlehrer verkündet, für immer aus Köln weg zu gehen, dann wird es höchste Zeit, Entscheidungen zu treffen, trotz aller Angst vor den Konsequenzen - und es gehört schon eine große Portion Mut dazu, endlich zu sich selbst zu stehen!

Der erste Kinofilm von Dennis Todorović ist eine Tragikomödie über Immigranten in einer deutschen Großstadt, den Alltag einer Familie in einem multikulturellen Viertel, die Schwierigkeit, seinen eigenen Weg zu finden.

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Die Jungs vom Bahnhof Zoo Filmplakat Die Jungs vom Bahnhof Zoo
Dokumentarfilm
D 2011, 83 min
Regie: Rosa von Praunheim

24.-31.03.11

Die Jungs vom Bahnhof Zoo

Kino, das ist für Rosa von Praunheim Leben. Seine Filme, ob fiktiv oder dokumentarisch, sind immer zugleich Politik und Poesie, pragmatische Lebenshilfe und künstlerische Reflexion. Und Praunheim ist als Filmemacher stets Teil der Welten, die er porträtiert: als Provokateur, Impresario oder Forscher und in letzter Zeit als neugierig-beobachtender Gesprächspartner. Jetzt hat Praunheim eine Art dokumentarisches B-Picture über das Phänomen der Männerprostitution gemacht, schnell und doch genau überlegt, schmutzig und doch voller Emotionen.
» epd-Film: Rezension von Hans Schifferle

Rosa von Praunheim ist einer der dienstältesten Filmemacher und Protagonisten der schwullesbischen Bewegung in Deutschland. Der 1942 in Riga geborene, in Ostberlin aufgewachsene und mit seiner Familie 1953 in den Westen geflüchtete Regisseur drehte Filme wie Die Bettwurst und Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt (beide 1970).

In seinem neuen Dokumentarfilm werden spannende und authentische Lebensgeschichten von Strichern zusammengeführt, um das Phänomen "Männliche Prostitution" losgelöst von Klischees zu verdeutlichen. Im Mittelpunkt stehen die Lebensgeschichten von fünf Strichern, drei von ihnen sind Roma, einen von ihnen begleitet das Kamerateam in sein rumänisches Heimatdorf. Die zentrale Figur des Films ist Daniel, der sich mit 16 Jahren am Berliner Bahnhof Zoo zu prostituieren begann. Auch Sozialarbeiter, Wirte von Stricherkneipen und Freier kommen zu Wort und kommentieren die Situation der Stricher aus verschiedenen Blickwinkeln.

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La Yuma Filmplakat La Yuma
Nicaragua 2009, 91 min
Regie: Florence Jaugey
Darsteller: Alma Blanco, Guillermo Martínez, Gabriel Benavides

17.-30.03.11

La Yuma - Der eigene Weg (OmU)

Doch Yuma ist kein "Million Dollar Baby". Kein heimlicher Heroismus veredelt ihren Kampf. Fast dokumentarisch wirken die schnörkellosen Szenen, die einen bedrückenden Einblick in die ärmsten Viertel Managuas gewährt. Armut, Prostitution, und Brutalität bestimmen das Leben der Protagonisten. Unbarmherzig wendet das Schicksal sich gegen Yuma, wenn ein Ausweg aus dem Elend, ein zaghaftes Glück zum Greifen nah scheint. Aber Yuma ist eine Kämpferin, nicht nur im Ring. Im naturalistischen Spiel der Hauptdarstellerin Alma Blanco klingen die verborgenen Zweifel der Titelheldin an, unter deren Schroffheit Verletzlichkeit schlummert. Der einfühlsamen Facette ihrer selbst misstraut Yuma. Darum antwortet sie auf die Perspektivlosigkeit ihrer Existenz mit den Fäusten. Ihre sportliche Gewaltausübung steht als positives Alternativbeispiel der Bandenkriminalität in den Straßen Managuas gegenüber.
» kino-zeit.de: Girl Fight

Yuma ist jung, fröhlich und lebenshungrig. Doch das Milieu, in dem sie aufgewachsen ist, bietet ihr wenig Perspektiven. Nur als erfolgreiche Sportlerin hat sie eine Chance, den Armenvierteln von Managua zu entkommen, wo sich die Gangs um die Kontrolle über die Straßen streiten. Sie kämpft sich nach oben. Beim Training lernt sie den einst erfolgreichen Boxer Polvorita kennen, der ihr Talent fördern will. Bei einem Raubüberfall rettet sie den Journalismusstudenten Ernesto, der sie in eine andere Welt einführt. Es entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen dem Mädchen aus der Unterschicht und dem jungen Mann aus der Mittelklasse, die auf eine harte Probe gestellt wird.

Näher beim Neorealismus als bei Rocky, ist La Yuma in einem Land mit turbulenter Geschichte verankert, das man kaum mehr wahrnimmt, nachdem es aus den Schlagzeilen verschwunden ist. Es ist dies der erste Spielfilm, der seit zwanzig Jahren in Nicaragua entstehen konnte, und die Realisierung des Projekts hat sich über zehn Jahre hingezogen. Den Kampfeswillen hat die Regisseurin Florence Jaugey also mit ihrer Hauptfigur gemein, und man spürt, dass es ihr ein Anliegen ist, einem Land ohne eigene Bilder, ohne eigentliche Filmindustrie, ein visuelles Gesicht zu geben.

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Drei Filmplakat Drei
D 2010, 119 min
Regie u. Buch: Tom Tykwer
Darsteller: Sebastian Schipper, Devid Striesow, Sophie Rois

10.-23.03.11

Drei

Ein Heimatfilm für Städtebewohner. Für "Drei", seinen achten Spielfilm, ist der 45-jährige Regisseur nach Ausflügen in die Welt, nach den aufwendigen Großproduktionen "Das Parfum" und "The International" zurückgekehrt, nach Berlin, wo er in den Achtzigern als Kinoprogrammierer anfing und 1994 mit Wolfgang Becker, Dani Levy und Stefan Arndt die Produktionsfirma X-Filme gründete. Weil sein in Venedig uraufgeführtes, nach eigenem Drehbuch realisiertes Kammerspiel von seinesgleichen handelt, von Menschen, die sich in der Medien- und Kulturszene tummeln, ist es erst recht eine Heimkehr.
» Der Tagesspiegel: Berlin, ein Traumspielplatz

Heute, in Berlin. Simon und Hanna leben seit Jahren zusammen. Sie sind um die 40 und ihre Beziehung hat sich eingespielt, bietet keine größen Wellenbewegungen mehr. Alles geht seinen geregelten Gang, Streit und Harmonie wechseln sich ab, ohne dass die Beziehung zwischen den beiden darunter leiden würde. Aber dann verlieben sich beide - in dieselbe Person. Adam übt eine Faszination auf sie aus, die ihr Leben verändert. Hanna kann sich dem jungen Mann nicht entziehen, ebensowenig wie Simon, bei dem ebenfalls eine fast verlorene Leidenschaft entflammt. Aber wie geht es jetzt weiter?

Eine melodramatische, philosophische Liebeskomödie über die Erlösung aus dem Berliner Alltag, der erste deutschsprachige Film von Tom Tykwer seit Lola rennt.

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Die Kinder von Paris Filmplakat Die Kinder von Paris
F 2010, 120 min
Regie u. Buch: Roselyne Bosch
Darsteller: Hugo Leverdez, Jean Reno, Mélanie Laurent

10.-23.03.11

Die Kinder von Paris

Die Kinder von Paris zeigt einen Teil der europäischen Geschichte, der bislang viel zu wenig Aufmerksamkeit erhalten hat und stellt damit auch ein Denkmal für die Opfer dar. Dabei verlässt sich der Film ganz auf seine großartigen Schauspieler. Besonders die Kinderdarsteller, die den Großteil der Szenen dominieren, beeindrucken ungeheuer. Ihre Verzweiflung wirkt genauso echt wie das trotzdem immer vorhandene Bedürfnis zu spielen, Kind zu sein... Der wichtigste Eindruck, der von diesem Film bleibt, ist eine tiefe Erschütterung. Dass das möglich ist, dass Menschen sich gegenseitig Derartiges antun, bleibt unbegreiflich. Bosch gelingt es, das Unbegreifliche in Bilder zu fassen...
» kino-zeit.de: Filmische Bewältigung eines nationalen französischen Traumas

Paris 1942: Der 11jährige Joseph freut sich auf die bevorstehenden Sommerferien. Doch als er an einem Morgen im Juni erwacht, muss er feststellen, dass nichts mehr so ist, wie es noch am Tag zuvor war. Plötzlich darf der kleine Jo, wie er genannt wird, nicht mehr in Kinos, der Besuch von Jahrmärkten ist im untersagt und auch in die öffentlichen Parks darf er nicht mehr zum Spielen. Doch am meisten verwirrt Jo, dass er nun mit einem Stern auf der Brust zur Schule gehen muss. Aber Jo und seine jüdische Familie lassen sich von der deutschen Besatzung nicht die Sommertage verderben und wähnen sich in ihrer französischen Heimat in Sicherheit. Sie genießen weiterhin ihr bescheidenes Leben auf der idyllischen Butte Montmartre und führen ihren Alltag unbeirrt fort. Doch Mitte Juli zerbricht das Familienglück...

Der Film basiert auf den wahren Begebenheiten vom 16. Juli 1942, als die französische Regierung in Paris 13.000 Juden in einem Stadion zusammentreiben und einige Tage später abtransportieren ließ. Nur 25 von diesen überlebten die Vernichtungslager.

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Picco Filmplakat Picco
D 2010, 104 min
Regie u. Buch: Philip Koch
Darsteller: Constantin von Jascheroff, Frederick Lau, Joel Basman

03.-16.03.11

Picco

Picco ist schlichtweg die deutsche Entdeckung des Jahres... Zu verdanken sind Piccos immense Qualitäten nicht allein der klugen und sensiblen Regie Philip Kochs, der auch das Drehbuch zu diesem Film schrieb. Neben der exquisiten Kameraarbeit von Markus Eckert ist es vor allem das Ensemble, allen voran die vier Zellengenossen, die einen Großteil der Faszination des Films ausmachen.
» kino-zeit.de: Die Bestie Mensch

16 Quadratmeter geteilt durch vier - das ist jetzt der Lebensraum von Kevin, dem Neuen, dem Picco. Wie alle Neulinge gerät auch Kevin ins Schussfeld der älteren Insassen. Er ist mit einer ihm fremden Welt von Gewalt und Machtspielen konfrontiert, in der es nur zwei Rollen gibt: Täter oder Opfer. Es ist nun an Kevin sich seine Position in der Gruppe zu erkämpfen, was dem zurückhaltenden Jugendlichen jedoch sichtlich schwer fällt.

Er erträgt die Erniedrigungen seiner Mitgefangenen und rutscht, trotz aller Bemühungen seines Zellengenossen Tommy dies zu verhindern, anfangs immer weiter in die Opferrolle. Tommy, selbst ein schüchterner und zurückhaltender junger Heranwachsender, versucht Kevin die Grundregeln des Überlebens in dieser rauen Welt beizubringen, dieser verweigert sich jedoch zunächst. Erst nach und nach lernt Kevin die Rituale und Verhaltensregeln für das fragile Geflecht zwischen Tätern und Opfern kennen, in dem schon ein falscher Blick, ein falsches Wort oder eine falsche Tat alles verändern können.

Picco ist ein hartes und düsteres Gefängnisdrama, der gelungene Debütfilm von Philip Koch, der mit seiner Geschichte Bezug auf einen Foltermord in der JVA Siegburg nimmt. Auf schonungslose und authentische Weise zeigt der als Abschlussarbeit an der HFF München gedrehte Film, wie weit Jugendliche in einem System gehen, in dem man entweder Gewalt antut oder Gewalt erfährt.

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Kinder der Steine Poster Kinder der Steine - Kinder der Mauer
Dokumentarfilm
D 2010, 87 min
Regie: Robert Krieg, Monika Nolte

01.-09.03.11

Kinder der Steine - Kinder der Mauer

Kinder der Steine – Kinder der Mauer ist keine Dokumentation zur aktuellen Diskussion um Deutungshoheiten im Palästina-Israel Konflikt, sondern zeichnet in ebenso nachdenklich stimmender wie höchst emotionaler Weise die Entwicklung von sechs palästinensischen Kindern nach, deren persönliches Schicksal eng mit dem politischen ihres Volkes und Landes verbunden ist.
» kino-zeit.de: Sag mir wo die Steine sind...
Robert Krieg ist sich sicher: "Dieser Film ist nicht politisch. Ich möchte nur, dass die Menschen hier ein anderes Bild von den Palästinensern bekommen. Die Gesellschaft dort besteht nicht nur aus Attentätern und Verrückten. Das sind normale Menschen, die einfach ein wenig Spaß in ihrem Leben wollen – und das wird ihnen durch die Besatzungspolitik verwehrt."
» Zitty: V wie Victory

Ein Schwarz-Weiß-Foto, sechs Jungen, um die zehn Jahre alt, posieren mit Victory-Zeichen für die Kamera. Das war in Bethlehem im Jahr 1989 während des ersten palästinensischen Volksaufstands und der Dreharbeiten zu Robert Kriegs Dokumentarfilm "Intifada - Auf dem Weg nach Palästina". Zwanzig Jahre später sind die Gebiete, die damals befreit werden sollten, von einer Mauer umschlossen. Wer waren die Kinder auf dem Bild? Wie leben sie heute? Leben sie noch? Mit dem Foto in der Hand kehrt das Filmteam nach Bethlehem zurück, um die Jungen zu suchen und kennen zu lernen.

Die sechs Kinder, heute Väter, waren zu jung, um die Intifada mit zu gestalten; sie haben weder politische Analysen noch Rechtfertigungen. Sie leben bis heute in der Altstadt von Bethlehem, ihre Verbindung zueinander ist nicht abgerissen. Das Filmteam ist eins von unzähligen, die die besetzten palästinensischen Gebiete seit Jahrzehnten täglich belagern - und vielleicht das einzige, das je zurückgekehrt ist. Aus Sorge, aus Interesse und Anteilnahme.

Die kurze Begegnung zwischen Pose und Auslöser sowie die Rückkehr des Filmteams spannt ein fast zauberhaftes Band aus Fremdheit und Vertrauen. Die Männer erinnern, ulken, nehmen die Gäste mit auf ihre Arbeit und nach Hause. Sie diskutieren die Zerstrittenheit ihrer Gesellschaft und werden für kurze Zeit wieder zur Gang, deren Streifzüge unweigerlich an einer Mauer enden.

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Mein Glück Poster Mein Glück
Ukraine/D/NL 2010, 127 min
Regie: Sergei Loznitsa
Darsteller: Viktor Nemets, Wladimir Golowin, Alexei Wertkow

01.-09.03.11

Mein Glück

Loznitsas Film wurde dieses Jahr in Cannes als einer der interessantesten Beiträge eingestuft. Zurecht, denn obgleich der Film das Spielfilmdebüt des Regisseurs darstellt, strotzt er nur so vor filmischer Erfahrung und kompositorischer Sicherheit. Der unbedingte Wille, den Zuschauer teilhaben zu lassen an dieser Vision, ist beeindruckend, wenn auch sehr anstrengend. Dennoch lohnt die Sichtung allein schon deshalb, da der Stoizismus in Bezug auf die handwerkliche Präzision in solcher Vollendung wie sie Loznitsa exerziert seinesgleichen sucht und andernorts gerade mal bei Uli Seidl, Michael Haneke und Amos Gitai zu finden ist. Kurz: Großes europäisches Kino, das Rußland jedoch den einen oder anderen Touristen kosten sollte.
» Schnitt: Sackgasse

Erst nach einer Weile wird dem Fernfahrer Georgy klar, dass die Straße auf der er mit einer Warenladung unterwegs ist ins Nirgendwo zu führen scheint. Auf seiner Suche nach dem richtigen Weg zurück, macht der Trucker in einem kleinen russischen Dorf halt, in dem die Zeit still zu stehen scheint. Es ist ein grotesker Ort, an dem brutale Gewalt, Misstrauen und Überlebensinstinkte über Menschlichkeit und Vernunft siegen. Auf Georgys Suche nach einem Weg zurück, kommt der vereinsamte Trucker mit allerlei zwielichtigen Gestalten in Kontakt, die sein Weiterkommen nicht gerade erleichtern.

Es ist eine postsowjetische, von Gewalt geprägte und in sich geschlossene inszeniert. Gedreht in den zwei ukrainischen Städten Schostka und Schors, arbeitet Sergei Loznitsa mit matten Farben und ungeschönten Bildern, um so die richtige Atmosphäre für sein Drama zu schaffen. Sowohl für den Darsteller Viktor Nemets, als auch für den mehrfach ausgezeichneten Filmemacher Loznitsa ist Mein Glück eine Premiere. Viktor Nemets spielt seine erste Hauptrolle in einem anerkannten Film und Sergei Loznitsa, der sich bisher vor allem mit Dokumentationen einen Namen machte, verwirklicht mit dem Drama seinen ersten Spielfilm.

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