Programmarchiv Juli 2011

Dokumentarfilme

Voices from DIY Underground

Noise and Resistance

Noise and Resistance Filmplakat

D 2011, 94 Min. - Regie: Francesca Araiza Andrade, Julia Ostertag

Es geht auch anders. Kommerz, Kapital und Konsum sind keine unumstößliche Notwendigkeit unserer Gegenwart. Dass man mit dieser Meinung nicht allein sein muss, zeigen Francesca Araiza Andrade und Julia Ostertag in ihrem wütenden und mitreißenden Dokumentarfilm. Was manchen nur als Lärm und Störung gilt, machen sie als vitale Artikulation des Widerstands deutlich: Punk ist hier weder Modeerscheinung noch verstaubtes Relikt der Vergangenheit, sondern der lebendige Ausdruck eines Lebensgefühls.

Die beiden Regisseurinnen begeben sich mitten hinein in eine höchstlebendige und pulsierende, eine aufbegehrende und selbstbewusste Szene, deren Losung "Do it yourself!" zur lautstarken Internationale des 21. Jahrhundert geworden ist. Ob Hausbesetzer aus Barcelona, Antifaschisten in Moskau, niederländische Gewerkschaftskämpfer, die Aktivisten des englischen CRASS-Kollektivs, queere Wagenplatzbewohner aus Berlin oder Punkgirl-Bands aus Schweden - immer ist die Musik eine kollektive Selbstbehauptung, ein vertontes Nein.

Spielzeiten
07. - 27. Juli
Filmwebseite
Filmkritik
kino-zeit.de
Der Film ist eine eindrucksvolle Bestandsaufnahme der DIY-Bewegung von innen heraus, die nicht nur für Sympathisanten der Subkultur interessante und anregende Einblicke bereithält [...] Dass in Zeiten einer zunehmenden Ökonomisierung aller Lebensbereiche bei gleichzeitigem Rückzug des Staates aus wesentlichen Aufgaben dringend Gegenstrategien erforderlich sind, liegt ebenfalls auf der Hand. DIY könnte also nicht nur ein Nischenphänomen bleiben, sondern durchaus auch in vielerlei Hinsicht zum Vorbild taugen. Der Film macht Mut zu mehr Eigeninitiative und dazu, den Weg aus alten Abhängigkeiten zu wagen.»
Filmbilder
Noise and Resistance Noise and Resistance Noise and Resistance

top

Magier der Fäuste

Klitschko

Klitschko Filmplakat

D 2011, 116 Min. - Regie: Sebastian Dehnhardt

Dr. Steelhammer und Dr. Eisenfaust – die Klitschkobrüder zählen seit Jahren zu den größten Legenden des Profiboxens. Der ältere ist jetzt 40 Jahre, der jüngere 34 Jahre alt. Letzterer zaubert auch gerne, nicht nur mit den Fäusten. Die Söhne eines ukrainischen Offiziers und Tschernobyl-Veterans und einer Pädagogin haben sich sowohl durch ihre Siege (und auch Niederlagen) als auch durch ihr über den Sport hinausgehendes Engagement einen Dokumentarfilm wie diesen redlich verdient. Natürlich ist der spannende Film keine bloße Sportdokumentation für Boxfans, vielmehr ein intimes Porträt zweier Aufsteiger, für das der Regisseur die Klitschkos zwei Jahre um die Welt begleitete. Durch spannende Gespräche mit Wegbegleitern und Gegnern, bewegende Einblicke in das Privatleben (erstmals treten die Eltern der Klitschkos vor die Kamera) sowie noch nie gesehene Aufnahmen der kräftezehrenden Kampfvorbereitungen und spektakulären Boxkämpfe gelang ein intimes und faszinierendes Portrait zweier Ausnahmesportler, die vor allem eins sind: Brüder.

Spielzeiten
07. - 20. Juli
Filmwebseite
Filmkritik
Die Welt
Am besten versteht man, worum es in "Klitschko" geht, wenn man sich klarmacht, wovon der Film überhaupt nicht und auf gar keinen Fall handelt. Es geht also nicht um die alte Geschichte der Rivalität zwischen zwei Brüdern, die uns seit Kain und Abel beschäftigt. Es geht um das glatte Gegenteil: um die Liebe zwischen zwei Brüdern, die einander ganz buchstäblich raushauen, einander durch Niederlagen und Zusammenbrüche beistehen und durch eine seltsame Mischung von Brüderlichkeit und zähem Beharren zu Weltmeistern werden. »
Filmbilder
Klitschko Klitschko Klitschko

top

Dokumentarfilm

Waste Land (OmU)

Original version with German subtitles

Waste Land Filmplakat

UK/Brasilien 2010, 102 Min. - Regie: Lucy Walker, João Jardim, Karen Harley. Musik: Moby

Vik Muniz, 1961 in São Paulo geboren, gilt als einer der wichtigsten brasilianischen Gegenwartskünstler, seit Mitte der 80er Jahre lebt er vorwiegend in New York. Für seine großformatigen Arbeiten verwendet er die unterschiedlichsten Materialen – Lebensmittel ebenso wie Müll. Vik Muniz hat sich wiederholt auch sozial engagiert. Der Film okumentiert eines seiner aufwendigsten Projekte – die Entstehung einer Installation im "Jardim Gramacho", die vielleicht größte Mülldeponie der Welt, gelegen in einem Außenbezirk von Rio de Janeiro. Dort leben viele der ärmsten Menschen vom Müll, indem sie ihn auf die unterschiedlichste Weise recyceln. Man nennt sie "Catadores", "Pflücker".

Unter der Anleitung von Vik Muniz erschaffen sie ein außerordentliches Kunstwerk, indem sie Porträts von sich formen – im Müll, aus Müll. Die Dokumentation dieser Arbeiten erhielt eine Oscar-Nominierung und den Publikumspreis beim Sundance Festival, die Kunstwerke wurden in London versteigert - so schön kann Kapitalismus sein.

Spielzeiten
30. Juni - 06. Juli
Filmwebseite
Filmkritik
Berliner Zeitung
Die Oscar-Jury liebt solche Szenen, in denen auf unermessliches Leid die Erlösung folgt. Die Nominierung hat sich "Waste Land" aber auch so verdient. Walker glaubt nun mal nicht an dokumentarische Neutralität. Muniz' schwer erträgliche Begeisterung für das eigene Werk und die "Transformation" des Lebens durch die Kunst wird ungefiltert wiedergegeben. Oder ist das alles nur gespielt? Am besten betrachtet man den Film als eine fulminante Trickserei, den "Großen Müll-Schwindel" des Vik Muniz. Wie der immer öfter gemeinsame Markt von Kunst und Charity eigentlich funktioniert, begreift man danach ganz gut. »
Filmbilder
Waste Land - Filmszene Waste Land - Filmszene Waste Land - Filmszene Waste Land - Filmszene Waste Land - Filmszene

top

Spielfilme

Sprengstoffslapstick

Four Lions (OmU)

Original version with German subtitles

Four Lions Filmplakat

UK 2010, 101 Min. - Regie: Christopher Morris. Darsteller: Riz Ahmed, Arsher Ali, Nigel Lindsay, Kayvan Novak

Vier junge muslimische Männer aus Sheffield wollen Selbstmordattentäter werden, der holprige Weg dahin ist allerdings geprägt von Pleiten, Pech und Pannen. Der schärfste Antreiber für die Sache ist ein erbitterter Konvertit, dem der Brite so sehr in den Knochen steckt, dass schon allein die erbitterten Wortgefechte zwischen ihm und den anderen drei Löwen des Heiligen Krieges pures Drehbuchgold sind. Vom Drehen des obligatorischen Bekennervideos und Basteln eines fliegenden Sprengstoffsatzes über das Training in einem afghanischen Talibanlager bis hin zum großen Einsatz beim London Marathon - nichts klappt, Allah zum Trotz.

Der britische Comedian Christopher Morris (The It Crowd, Brass Eye) hatte für seine erste Regiearbeit Mühe, das Geld aufzutreiben, doch gelang ihm letztendlich eine böse Satire des religiösen Fanatismus, eine Art Sprengstoffslapstick.

Spielzeiten

21. Juli - 03. August

Filmwebseite
Filmkritik
Schnitt
In der Tradition berühmter Comedy-Teams wie Laurel und Hardy oder den Marx Brothers, deren filmischer Militäreinsatz dazu diente, die Kriegsmaschinerie und die sie treibende Ideologie aufs Korn zu nehmen, handelt es sich auch bei den Protagonisten von Four Lions eben nicht um Helden. Sie sind gerade deshalb so einnehmend, weil sie die Dogmen der Gruppe, der sie angehören möchten, unfreiwillig ad absurdum führen. Die Abenteuer des fröhlichen, sich ständig kabbelnden Männervereins gestalten sich so als eine regelrechte Nummernrevue voll abstruser Situationskomik, cleveren Malapropismen und pechschwarzem Humor. »
Filmbilder
Four Lions Four Lions Four Lions

top

Wärmebewegung

Brownian Movement (OmU)

Original version with German subtitles

Brownian Movement Filmplakat

NL/Belgien 2010, 102 Min. - Regie: Nanouk Leopold. Darsteller: Sandra Hüller, Dragan Bakema, Sabine Timoteo

Charlotte ist Ärztin und verheiratet. In einer ihr fremden Stadt hat sie Sex mit ihren möglichst unattraktiven Patienten, wofür sie extra ein Appartment angemietet hat. Als ihr Geheimnis auffliegt, wird sie mittels eines Gutachtens für arbeitsunfähig erklärt und verliert ihre Approbation als Ärztin. Charlotte kann ihr Verhalten nicht erklären - weder sich noch ihrem Mann. Unter dem äußeren Druck droht ihre Ehe zu zerbrechen.

Der kühle und streng komponierte Film lässt den Zuschauer bewusst im Unklaren, es geht diesem nicht anders als den Protagonisten. Ein gewagtes filmisches und erzählerisches Experiment über sexuelle Obsessionen und psychologische Phänomena, das kein Ergebnis bereithält, nur die Versuchsanordnung. Angelehnt an das physikalische Phänomen, bei dem die plötzlich entstandene Bewegung von Teilchen sichtbar wird, beschreibt der Film die Intimität zwischen Männern und Frauen und die Einsamkeit in einer Beziehung.

Spielzeiten
14. - 27. Juli
Filmwebseite
Filmkritik
kino-zeit.de
In seiner strengen Kühle, seiner elliptischen und fragmentarisierten Erzählweise, seinen klaren Bildern, die immer wieder in Richtung Abstraktion streben, ist Brownian Movement ein Film, der entfernt an die so genannte Berliner Schule erinnert. Und als ein Werk von beinahe schon erhabener Künstlichkeit und hoher Kunstfertigkeit wird er sein Publikum spalten, so viel steht fest. Über eines aber lässt sich nicht streiten: Brownian Movement ist ohne jeden Zweifel ist eine sehr radikale und freie Kinoerfahrung, die lange nachwirkt und deren Ergebnisse und Erkenntnisse man auf den einzelnen Zuschauer unmöglich voraussagen kann. Ein Experiment mit völlig offenen Ausgang – genau wie das Leben. »
Filmbilder
Brownian Movement Brownian Movement Brownian Movement

top

Tourette-Komödie

Ein Tick anders

Ein Tick anders Filmplakat

D 2010, 85 Min. - Regie: Andi Rogenhagen. Darsteller: Jasna Fritzi Bauer, Waldemar Kobus, Stefan Kurt, Renate Delfs

Beim Bewerbungsgespräch den Hitlergruß zu zeigen ist für die 17jährige Eva zwar keine Absicht, aber dennoch ein Bedürfnis. Doch in ihrer Familie hat man sie akzeptiert, schließlich sind solche und andere Ticks krankheitsbedingt, denn Eva leidet unter Tourette. Eva kommt mit ihrer Außenseiterrolle ganz gut zurecht, ohnehin ist ihre Familie auch nicht ganz normal: die Oma sprengt ihren alten Staubsauger mit China-Böllern in die Luft, der Vater sitzt in Schlips und Kragen im Park und schreibt Bewerbungen, die Mutter ist im Dauerkaufrausch, und Evas kleinkrimineller Onkel Bernie landet mit seiner Band einen Flop nach dem anderen. Doch als ihr Vater einen Job in Berlin angeboten bekommt, soll sie plötzlich ihre vertraute Umgebung verlassen, was um jeden Preis verhindert werden muss.

Sehr symphatische und liebenswerte Komödie mit schrulligen Figuren, deren Geschichte aus der Perspektive des Mädchens erzählt wird.

Spielzeiten
07. - 20. Juli
Filmwebseite
Filmkritik
D-Radio Kultur
Denn wie Jasna Fritzi Bauer in ihre gehandicapte Eva-Figur schlüpft, wie sie diese mit einer enormen Wärme und Energie überzeugend präsent ausstattet, vorstellt, ist imponierend. Großartig. Erlebnisreich. Liebevoll. Charismatisch. Mit sehr viel lautem wie leisem (Off-)Humor. Wenn ihr eigenwilliges Eva-Gehirn mal wieder auf Hochtouren läuft, ist sie grandios. Schimpfend, fluchend, grobmotorig zwischen Herz und Leid. Dabei mit einer bewundernswerten Natürlichkeit. Eine fantastische junge neue Schauspielerin gilt es auf der Leinwand zu entdecken. Facettenreich, aufregend, wunderbar menschelnd. »
Filmbilder
Ein Tick anders Ein Tick anders Ein Tick anders

top

SciFi-Porno-Comedy

Kaboom (OmU)

Original version with German subtitles

Kaboom Filmplakat

F/USA 2010, 88 Min. - Regie/Buch: Gregg Araki. Darsteller: Roxane Mesquida, Thomas Dekker, Juno Temple, Haley Bennett, James Duval

Filmstudent Smith führt ein ruhiges Studentenleben auf dem Campus. Er hängt mit seiner besten Freundin Stella rum, schläft mit der schönen London und hat sich in seinen Mitbewohner Thor verknallt - doch dann kommt die Nacht, die alles verändert. Unter dem Einfluss von Space Cookies, die er auf einer Fete gegessen hat, ist Smith davon überzeugt gesehen zu haben, wie das geheimnisvolle rothaarige Mädchen, das ihn in seinen Träumen verfolgt, ermordet wurde. Auf der Suche nach der Wahrheit gerät er immer tiefer in den Sog mysteriöser Geschehnisse, die nicht nur sein Leben, sondern das der gesamten Menschheit verändern werden.

Gregg Araki gewann mit diesem ästhetisch hochpolierten Hybrid aus sexuell aufgeladener Teenager-Komödie und in gruselige Endzeitstimmung getauchter Science Fiction die erste Queere Palme in Cannes. Ein schriller, apokalyptischer Softporno mit abstrusen Charakteren und Sprüchen, in dem die Welt, wie wir sie kennen - Kaboom! - auseinander fliegt.

Spielzeiten
30. Juni - 06. Juli
Filmwebseite
Filmkritik
Der Spiegel
Den meisten Kritikern gilt "Mysterious Skin" von 2004 als sein Meisterwerk, eine auch nicht gerade leicht verdauliche, aber unendlich berührende Geschichte über die späte Aufarbeitung eines Kindesmissbrauchs - nicht wenige hielten den Film für den Beweis, dass Araki nun endlich erwachsen geworden wäre. Gott sei Dank eine Täuschung. "Kaboom" ist einer seiner leichteren Filme, sympathisch und zugänglich, aber auch wieder wild und laut und bunt und brachial, das Leben eine gefährliche, aber lustige Party, vor der Apokalypse der Orgasmus. Und das wirkt nicht einmal angestrengt. Die große Stärke von Gregg Araki ist es, betont ungewöhnliche Charaktere in selbstverständlicher Glaubwürdigkeit zu zeichnen, ohne sie als Freaks vorzuführen. »
Filmbilder
Kaboom - Filmszene Kaboom - Filmszene Kaboom - Filmszene

top

Groteske

Bibliothèque Pascal

Bibliothèque Pascal Filmplakat

Ungarn/D 2010, 111 Min. - Regie/Buch: Szabolcs Hajdu. Darsteller: Orsolya Török-Illyés, Andi Vasluianu, Shamgar Amram

Mona will ihre Tochter zurückhaben. Doch dafür muss sie dem Jugendamt erklären, weshalb sie die Kleine überhaupt in die Obhut ihrer Tante gegeben hatte und warum sie inzwischen eine taugliche Mutter sein soll. Und so beginnt Mona, ihre surreal erscheinende Lebensgeschichte zu erzählen.

Vor drei Jahren wurde sie entführt, so kam sie auch zu ihrer Tochter, der zukünftige Vater wurde nach der Liebesnacht von der Polizei erschossen, ihr eigener Vater verkauft sie in Deutschland an Menschenhändler, die sie nach England bringen und so landet sie im titelgebenden Bordell "Bibliotheque Pascal", das als literarisches Cafe getarnt ist.

Der ungarische Regisseur Szabolcs Hajdu inszenierte diesen grotesken filmischen Fiebertraum, mit sichtlicher Begeisterung für die Arbeiten von David Lynch und Federico Fellini.

Spielzeiten
30. Juni - 06. Juli
Filmwebseite
Filmkritik
kino-zeit.de
Wenn die Realität unerträglich wird, helfen Träume. Das weiß das Kino seit seinen Anfängen. Aber immer wieder gab und gibt es Regisseure, die diese Wahrheit in besonders eindrücklicher Weise beherzigen. Der Ungar Szabolcs Hajdu gesellt sich mit seinem neuen Film Bibliothèque Pascal zu ihnen. Er lädt die sozialrealistisch grundierte Geschichte von Armut und Zwangsprostitution mit ebenso fantasievollen wie fantastischen Bildern auf. Eine Reise in die Welt der Gaukler und Überlebenskünstler, der Magier und Kartenleser - auf den Spuren solch bildgewaltiger Erzähler wie Federico Fellini oder Emir Kusturica. »
Filmbilder
Bibliothèque Pascal - Filmszene Bibliothèque Pascal - Filmszene Bibliothèque Pascal - Filmszene

top

Berlin ruft!

Berlin Calling (engl.UT)

German version with English subtitles

Berlin Calling Filmplakat

D 2008, 109 Min. - Regie/Buch: Hannes Stöhr. Musik: DJ Kalkbrenner. Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch

Der Friedrichshainer DJ Paul Kalkbrenner ist Martin Karow ist DJ Ickarus und fliegt von Gig zu Gig, von Stadt zu Stadt und von einem Trip zum nächsten und von da in die Klinik. Psychiaterin Petra Pau (Corinna Harfouch) soll ihn von den Drogen runterbringen und therapieren, doch immer wieder bricht Ickarus die Regeln, flippt aus und feiert seine Exzesse.

Toller Film über Drogen, Musik und Rauschzustände, über das Musikbusiness und natürlich über Friedrichshainer Hippness. Einer der besten deutschen Filme der letzten Jahre und der erfolgreichste Filme bei uns in den Tilsiter Lichtspielen ever!

Spielzeiten
Juli
Filmwebseite
Filmkritik
Frankfurter Rundschau
Hannes Stöhrs "Berlin Calling" ist ein klassisches Musikerdrama, wie es sie immer wieder in der Filmgeschichte gegeben hat seit dem "Jazz Singer", dem allerersten Tonfilm. Und doch ist dieses anders als die anderen.
"Berlin Calling" ist ein Film, bei dem man sich fragt, warum ihn nicht schon vor zehn Jahren jemand gedreht hat. Und dann ist man doch froh, dass es niemand tat. Denn besser wäre es wohl nicht geworden. »
Filmbilder
Berlin Calling Filmszene Berlin Calling Filmszene Berlin Calling Filmszene

top