Programmarchiv August 2011

Mädchenkatastrophe

Lollipop Monster

Lollipop Monster Filmplakat

D 2011, 90 Min. - Regie: Ziska Riemann, Drehbuch: Ziska Riemann, Luci Van Org, Darsteller: Jella Haase, Sarah Horváth, Nicolette Krebitz, Thomas Wodianka

Fr 26.08. 20:00 Uhr in Anwesenheit der Regisseurin (und Team)

Ariane und Oona, zwei Teenager mit kaputten, chaotischen Elternhäusern, fühlen sich beide fehl am Platz in der Welt. Ariane, deren gewalttätiger Bruder die Familie terrorisiert, kompensiert ihre Aggressionen und Selbstzweifel durch viel zu früh entwickelte Sexualität. Oona hingegen fühlt sich schuldig am Selbstmord ihres Vaters und richtet ihre Wut gegen sich selbst. Als die Mädchen sich anfreunden, finden sie beieinander eine seit langem vergeblich gesuchte Leichtigkeit, Nähe und Normalität. Sie schaffen es, aus der Hoffnungslosigkeit und Gewalttätigkeit ihrer familiären Situationen auszubrechen und Trauer und Verzweiflung hinter sich zu lassen. Doch dann beginnt Ariane ein geheimes Verhältnis mit Oonas verhasstem Onkel Lukas, dem neuen Freund von Oonas Mutter. Damit setzt sie alles aufs Spiel, was den Mädchen vorher Halt gegeben hat. Als die Affäre auffliegt, geht ein tiefer Riss durch die Freundschaft der beiden - um sie zu retten, sehen sie nur eine Möglichkeit und die führt direkt in die Katastrophe.

Spielzeiten
20:00 Uhr: 25. - 31. August
22:00 Uhr: 01. - 07. September
Filmwebseite
Filmkritik
programmkino.de
Regisseurin und Comicautorin Ziska Riemann gestaltet gemeinsam mit ihrer Co-Drehbuchautorin Luci Van Org, ehemals als Popsängerin Lucilectric in den Charts, eine grell überzeichnete Welt, in der das "Tier" Sexualität mit schonungsloser Wucht über die Teenager hereinbricht. Das Coming-of-Age-Drama kommt als greller Comic daher, bei dem sich die unterschiedlichsten Stilelemente zu einer überbordenden Collage zusammenfügen. In der schrillen Mixtur aus Clip-Ästhetik und Popzitaten schickt der Film den Zuschauer auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle, zwischen saftiger Komik und erschütternder Tragik. »
Filmbilder
Lollipop Monster Lollipop Monster Lollipop Monster Lollipop Monster Lollipop Monster Lollipop Monster

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Kosmisches Drama

The Tree of Life (OmU)

The Tree of Life Filmplakat

USA 2011, 138 Min. - Regie/Buch: Terrence Malick. Kamera: Emmanuel Lubezki. Darsteller: Sean Penn, Brad Pitt, Jessica Chastain

„Wo warst du, als ich die Erde gründete? Sag an, wenn du Bescheid weißt! Wer hat die Maße bestimmt… als die Morgensterne frohlockten und alle Gottessöhne jubelten?“ - Eine filmische Suche nach Erlösung von Terrence Malick - dem Regisseur von Badlands, The Thin Blue Line und The New World -, eine grandiose und hochkomplexe Komposition aus Bildern, welche die gesamte Existenz darstellen wollen, vom Anbeginn des Universums und den Anfängen irdischen Lebens bis hin zur finalen Sonnensupernova, die uns in gerade mal fünf Milliarden Jahren den Garaus machen wird. Der Film erhielt in Cannes die Goldene Palme, die Fotografie ist von Emmanuel Lubezki, einem mexikanischen Kameramann, der u.a. für The New World und Children of Men für den Oscar nominiert wurde.

Spielzeiten
21:45 Uhr: 25.-27. / 29.-31. August
21:45 Uhr: 28. August (dt. Fassung)
Filmwebseite
Filmkritik
tip Berlin
Terrence Malick dichtet seine Familiengeschichte zum kosmischen Epos um: Der Cannes-Gewinner ist eine mythopoetische Bildersymphonie über Anfang und Ende der Welt, abwechselnd sakral und dann wieder ganz irdisch.Das maßloseste Homemovie, das je gedreht wurde. Malicks Film hat in jeder Hinsicht ein Format, das im Gegenwartskino einzigartig ist, unbescheiden im Anspruch und furchtlos in der Kombination von alttestamentarischen Texten mit Bildern betörender, alltäglicher Schönheit. »
Filmbilder
The Tree of Life The Tree of Life The Tree of Life The Tree of Life The Tree of Life The Tree of Life

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Der Ungläubige

The Infidel (OmU)

Original version with German subtitles

The Infidel Filmplakat

UK 2010, 105 Min. - Regie: Josh Appignanesi. Darsteller: Omid Djalili, Amit Shah, Archie Panjabi, Yigal Naor, Richard Schiff

Eine folgenschwere Entdeckung bringt den erfolgreichen Geschäftsmann und überzeugten Moslem Mahmud in eine Identitätskrise: Er wurde adoptiert – und ist eigentlich jüdisch und heißt Solly Shimshillewitz. Fortan will er Moslem und Jude zugleich sein, ein schwieriger Balanceakt, der ihm gründlich misslingt.

Eine brillante Komödie, die nicht so bitterböse daherkommt wie der großartige Four Lions, sondern einen anderen Ansatz sucht. Ganz auf den fantastischen Hauptdarsteller und Comedian Omid Djalili zugeschnitten, betrachtet der Film das Thema Religion viel weiter, beschränkt sich nicht nur darauf, Judentum und Islam miteinander zu konfrontieren, sondern stellt Fragen der Zugehörigkeit, Identität und Toleranz. So ist auch der deutsche Verleihtitel Alles koscher! wie so oft irreführend, im Original heißt der Film Der Ungläubige.

Spielzeiten
18:00 Uhr: 18. - 31. August
Filmwebseite
Filmkritik
Der Tagesspiegel
Bei allen Übertreibungen, Verzerrungen, trotz aller Slapstick-Elemente und Schenkelklopf-Pointen eine nachdenkliche Komödie, die locker die Abgründe des religiös konnotierten Mainstream-Diskurses in Westeuropa überspringt und eine freundliche Sichtweise auf alles fremdartig Scheinende nahe legt. Hingucken, heißt die Devise, dann verschwinden nämlich die Unterschiede zwischen einer Kippa und einer Takke oder einem Nonnenhabit und einem Tschador. »
Filmbilder
The Infidel The Infidel The Infidel The Infidel The Infidel The Infidel

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Berlin ruft!

Berlin Calling (engl.UT)

German version with English subtitles

Berlin Calling Filmplakat

D 2008, 109 Min. - Regie/Buch: Hannes Stöhr. Musik: DJ Kalkbrenner. Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch

Der Friedrichshainer DJ Paul Kalkbrenner ist Martin Karow ist DJ Ickarus und fliegt von Gig zu Gig, von Stadt zu Stadt und von einem Trip zum nächsten und von da in die Klinik. Psychiaterin Petra Pau (Corinna Harfouch) soll ihn von den Drogen runterbringen und therapieren, doch immer wieder bricht Ickarus die Regeln, flippt aus und feiert seine Exzesse.

Toller Film über Drogen, Musik und Rauschzustände, über das Musikbusiness und natürlich über Friedrichshainer Hippness. Einer der besten deutschen Filme der letzten Jahre und der erfolgreichste Filme bei uns in den Tilsiter Lichtspielen ever!

Spielzeiten
00:15 Uhr: 25. - 28. August
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Filmkritik
Frankfurter Rundschau
Hannes Stöhrs "Berlin Calling" ist ein klassisches Musikerdrama, wie es sie immer wieder in der Filmgeschichte gegeben hat seit dem "Jazz Singer", dem allerersten Tonfilm. Und doch ist dieses anders als die anderen.
"Berlin Calling" ist ein Film, bei dem man sich fragt, warum ihn nicht schon vor zehn Jahren jemand gedreht hat. Und dann ist man doch froh, dass es niemand tat. Denn besser wäre es wohl nicht geworden. »
Filmbilder
Berlin Calling Filmszene Berlin Calling Filmszene Berlin Calling Filmszene

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Abgang in Schwarzweiss

Shit Year (OmU)

Original version with German subtitles

Shit Year Filmplakat

USA 2010, 95 Min. - Regie/Buch: Cam Archer. Darsteller: Ellen Barkin, Luke Grimmes, Bob Einstein

Colleen West steht am Ende ihrer Karriere als Schauspielerin. Der letzte Vorhang ist gefallen, eine Affäre beendet, das letzte Fernsehinterview gegeben. Ihr Agent schickt Grüße aus dem nicht mehr interessierten Hollywood. Die Diva zieht sich in eine Hütte in den Bergen zurück und versucht, von Baulärm und aufdringlichen Nachbarn gestört, das "Scheißjahr" zu vergessen. Sie hat Angst vor der Einsamkeit und davor, nichts mehr zu verlieren zu haben. Der zweite Spielfilm von Cam Archer - Regisseur von Wild Tigers I have known (2006) -, mit Ellen Barkin in ihrer vielleicht besten Rolle, ist eine ästhetisch sehr eigenwillige Produktion in faszinierenden Schwarzweißbildern und einem kunstvollen Sounddesign, mehr Eraserhead denn Sunset Boulevard.

Spielzeiten
18. - 24. August
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Filmkritik
Die Zeit
Ellen Barkin verleiht dieser alternden Frau, die seit Jahren von sich nur das Spiegelbild ihrer Figuren gesehen zu haben scheint, so dringliche Fatalität, dass man meint, auch die Schauspielerin Barkin bei einer Auseinandersetzung mit sich selbst zu beobachten. Wie viele Diven der Achtziger und Neunziger Jahre muss sich die 57-Jährige mit zunehmendem Alter auf Rollen von Müttern und Ehefrauen festlegen lassen. Das kann in Hollywood rasch zum Stigma werden. »
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Shit Year Shit Year Shit Year

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Liebesduell

Herzensbrecher (OmU)

Original version with German subtitles

Herzensbrecher Filmplakat

Kanada 2010, 95 Min. - Regie/Buch: Xavier Dolan. Darsteller: Xavier Dolan, Monia Chokri, Niels Schneider

Francis und Mary sind verschworene Fashionistas und beste Freunde. Eines Nachts begegnen sie Nick, der gerade nach Montreal gezogen ist. Der goldgelockte Jüngling vom Land ist zum Niederknien schön und Mary und Francis knien wirklich begeistert nieder, verfallen von Treffen zu Treffen tiefer dem Gegenstand ihrer schönheitstrunkenen Sehnsucht. Nick hält sich herausfordernd bedeckt. Ein Ausflug aufs herbstliche Land soll die Entscheidung bringen. Es ist der Gipfel eines Liebesduells, das die Freundschaft des Trios aufs Spiel setzt.

Der zweite Film von Xavier Dolan, dem "Wunderregisseur" von I killed my Mother, der bei uns erst kürzlich lief. Im Original heißt der Film "Les amours imaginaires", aber "Heartbreaker" war der ursprüngliche Wunschtitel Dolans.

Spielzeiten
04. - 17. August
Filmwebseite
Filmkritik
negativ-film.de
Die Präzision, mit der Dolan ikonische Bilder verfremdet und neudefiniert, um sie dann in Slow Motion auf die Netzhaut des Zuschauers einzuprägen, ist erstaunlich. Vor allem die Entwicklung der Kameraführung und der Lichtsetzung seit dem ersten Film verlagert die Gewichtung der ohnehin reißerischen Dialogzeilen auf die visuelle Ebene. [..] Die erschaffene Welt ist eine des Films, die es in Wirklichkeit so nicht geben kann und die ihre in jedem Bild präsente Materialität erst durch das Kameraauge und auf der Leinwand erlangt. »
Filmbilder
Herzensbrecher Herzensbrecher Herzensbrecher Herzensbrecher Herzensbrecher Herzensbrecher

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Die Exotik der Heimat

Die Nordsee von oben

Die Nordsee von oben Filmplakat

D 2011, 90 Min. - Regie: Silke Schranz, Christian Wüstenberg

Exotischer Heimatfilm, der die Nordseeküste mit einzigartigen Bildern aus der Vogelperspektive zeigt. Von Emden in Ostfriesland über Hamburg bis nach Sylt - nichts ist so, wie man es kennt. Die Strukturen, die die Gezeiten auf den Meeresboden malen, sehen aus wie Kunstwerke, die Salzwiesen erinnern an die Serengeti, das Wattenmeer an die Karibik. Von oben ist die vertraute Landschaft der Nordsee und des Wattenmeer von bizarrer Schönheit. Die Dokumentation thematisiert auch das empfindliche Ökosystem dieser Landschaft, von der das Wattmeer zum Weltnaturerbe gehört.

Spielzeiten
04. - 17. August
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Filmkritik
kino-zeit.de
Immer wieder erinnern die Luftaufnahmen an einen lebenden Organismus: Die Arme der Priele erscheinen aus der Luft betrachtet wie ein Geflecht aus Venen und Arterien und die Inseln rollen sich in der Nordsee zusammen wie Embryonen im Mutterleib. Von oben betrachtet ist die deutsche Nordseeküste ein bizarres Gebilde von beinahe überirdischer Schönheit. Der Film Die Nordsee von oben eröffnet nun ganz ungewöhnliche Einblicke in eine Landschaft, die man so wohl noch nie gesehen haben dürfte. »
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Die Nordsee von oben Die Nordsee von oben Die Nordsee von oben Die Nordsee von oben Die Nordsee von obenDie Nordsee von oben

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Nach Deutschland!

Der Albaner

Der Albaner Filmplakat

AL/D 2010, 104 Min. - Regie: Johannes Naber Darsteller: Nik Xhelilaj, Xhejlane Terbunia, Stipe Erceg

Arben lebt in den Bergen. Mit seinem Vater reist er regelmäßig als Gastarbeiter nach Griechenland, um Geld zu verdienen. Arbens heimliche Liebe Etleva, die auf einem Hof in der Nähe lebt, wird von ihm schwanger, doch ihr Vater will zehntausend Euro für die Hochzeit. Arben verspricht ihr, das Geld aufzutreiben und geht nach Deutschland, doch wartet dort niemand auf Menschen wie ihn. Er hat kein Visum, ist "illegal", spricht die Sprache nicht. Hier ist er nur "Der Albaner". Um zu überleben, fängt er bei einer Reinigungsfirma an, für drei Euro die Stunde. Alles ändert sich, als er Slatko trifft. Er rettet seinen neuen Freund, und die Freundschaft öffnet Türen: Er findet Arbeit in der Schlepperbranche. Bewegendes und herausragend gespieltes Migrationsdrama. Dokumentarfilmer Johannes Naber erhielt für sein Spielfilmdebüt den Max-Ophüls-Preis 2011.

Spielzeiten

04. - 10. August

Filmwebseite
Filmkritik
kino-zeit.de
Dass Der Albaner unter die Haut geht, liegt auch an der schauspielerischen Leistung von Nik Xhelilaj in der Titelrolle. Der albanische Nachwuchsdarsteller vereint jugendliche Unschuld und erwachsene Zielstrebigkeit zu einer sehenswerten Einheit. Für seine Rolle wurde er bei der Berlinale 2011 als einer von zehn "Europäischen Shooting Stars" ausgezeichnet. Solche Ehrungen werden dem kleinen Land nicht jeden Tag zuteil. In Albanien sind sie deshalb mächtig stolz auf ihn. »
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Der Albaner Der Albaner Der Albaner Der Albaner Der Albaner Der Albaner

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Kinderfilme im August

Krabat

Die schwarze Mühle

Die schwarze Mühle Filmplakat

FSK: 6, DDR 1975, 87 Min. - Regie: Celino Bleiweiss. Vorlage: Jurij Brězan. Darsteller: Klaus Brasch, Leon Niemczyk, Irma Münch, Wolfgang Penz, Monika Woytowicz, Dieter Montag, Herbert Köfer

Der Waisenjunge Krabat will in die Welt hinaus, er sehnt sich nach Wissen. Er hört von dem Schwarzen Müller, ein Tyrann, mit dem er bald Bekanntschaft schließt. Der Müller nimmt ihn in Diensten und so kommt Krabat in die Zaubermühle. Als einer von 12 Lehrlingen muss er nun tagsüber schwer arbeiten und wird nachts in einen Vogel verwandelt. Er freundet sich mit dem Lehrling Markus an, gemeinsam versuchen sie, die Macht des Zauberers zu brechen, die auf dem Buch des Wissens beruht. Anspruchsvoller Märchenfilm nach dem sorbischen Volksmärchen "Krabat".

Spielzeiten
25. - 26. August: 16:00 Uhr
Filmkritik
Lexikon d. Int. Films
Ein von Not und Wissensdurst gleichermaßen getriebener Wanderbursche gerät in die Macht des tyrannischen Schwarzen Müllers", der durch seine magische Mühle allen Furcht einflößt. Erst in verzweifelter Lage gelingt es, den Müller zu besiegen. Nach dem sorbischen Volksmärchen "Krabat" entstandener, ebenso abenteuerlicher wie philosophisch anspruchsvoller Märchenfilm.
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Die schwarze Mühle Die schwarze Mühle Die schwarze Mühle

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Aus Holz geschnitzt

Mein Freund Knerten

Mein Freund Knerten Filmplakat

FSK: 0, Norwegen 2009, 75 Min. - Regie: Åsleik Engmark. Vorlage: Anne-Catharina Vestly. Darsteller: Adrian Grønnevik Smith, Pernille Sørensen

Ein norwegischer Kinderfilm nach dem Buch der preisgekrönten Autorin Anne-Catharina Vestly, die dort den gleichen Stellenwert hat wie in Schweden Astrid Lindgren. Lillebrors Eltern ziehen aufs Land. Dort ist für den Jungen vieles anders als in der Stadt, und um sich auch ohne andere Kinder zu beschäftigen, baut sich Lillebror ein magisches Abenteuerland auf. So lernt er Knerten kennen, das aus Holz geschnitzte Zweigmännchen, das sein bester Freund wird, mit dem er zahlreiche Abenteuer erlebt. Ohne künstliche Aufregung erzählt der Film ruhig, witzig und liebevoll von einer Kinderfantasiewelt.

Spielzeiten
27. - 28. August: 16:00 Uhr
Filmkritik
kino-zeit.de
doch diese Unbeschwertheit macht Engmarks liebevoll gestaltet Buchadaption zu einem angenehm ruhigen Kinderfilm, der die Jüngsten im Publikum ernst nimmt und weiß, dass auch leichtere Kindersorgen schwer wiegen können. Die dramaturgische Zurückhaltung lässt die liebevollen Animationen, die dem klassischen Puppentrick näher stehen als grellen CGI-Effekten, besonders gut zur Geltung kommen. Hölzern ist Knerten, stocksteif dafür kein bisschen. »
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