Programmarchiv September 2011

Dokumentarfilme

22.-28.09.11

Der Traum lebt mein Leben zu Ende

Der Traum lebt mein Leben zu Ende Filmplakat

Dokumentarfilm, D 2010, 90 Min. – Regie: Katharina Schubert

Das Schicksal hat Rose Ausländer (1901-1988), eine der bedeutendsten Lyrikerinnen des 20. Jh., durch die halbe Welt getrieben. Geboren in Czernowitz/Bukowina, überlebt die von den Nationalsozialisten verfolgte Jüdin die Jahre 1941–1944 im Ghetto der Stadt. 1946 wandert sie nach New York aus und kommt über viele Umwege 1965 nach Düsseldorf. Dass sie seit fünfzig Jahren Gedichte schreibt, wissen nur wenige. 1972 zieht sie ins Nelly-Sachs-Haus, dem Elternheim der Jüdischen Gemeinde. In einem Alter, da die meisten Menschen sich zur Ruhe setzen, strebt sie nach neuem Aufbruch und hat zum ersten Mal Erfolg. Sie wird von der Kritik gefeiert und erhält zahlreiche Preise. 1977 bricht sie jeden Kontakt zur Außenwelt ab und zieht sich bis zu ihrem Tod völlig in ein Leben im Wort zurück. Es wird die produktivste Phase ihres künstlerischen Schaffens. Ihre Gedichte und Prosatexte erzählen vom Leben, der Liebe, von vergessenen Landschaften und Menschen in einem Jahrhundert, das geprägt war von Kriegen, Vertreibung, Antisemitismus und Diskriminierung Andersdenkender. Doch Demütigungen, Todesdrohungen und Einsamkeit konnten sie nie davon abhalten, erneut aufzubrechen: zu fliegen, zu leben, zu lieben und darüber zu schreiben. Schreiben bedeutete für Rose Ausländer Leben. Überleben! Filmwebseite »

15.-21.09.11

Taste the Waste

Taste the Waste Filmplakat

D 2011, 90 Min. - Regie: Valentin Thurn

50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen: Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt den Verbraucher erreicht. Und fast niemand kennt das Ausmaß der Verschwendung. Der Film stellt Fragen: Wer macht aus Essen Müll? Welche Folgen hat die globale Nahrungsmittel-Vernichtung für das Klima? Und für die Ernährung von sieben Milliarden Menschen? Und er findet weltweit Menschen, die die irrsinnige Verschwendung stoppen wollen: die österreichischen "Mülltaucher" Gerhard und Robert zum Beispiel, die Nahrungsmittel aus den Abfallcontainern der Supermärkte retten. Den französischen Supermarkt-Direktor Thomas Pocher, der seine Kunden dazu bringen will, weniger klimaschädliche Produkte zu kaufen. Den amerikanischen Anthropologen Timothy Jones, der Verbraucher und Landwirte zusammenbringt, und die Wiener Forscherin Felicitas Schneider, die Mülltonnen von Haushalten und Supermärkten auseinandernimmt und mit ihren Erkenntnissen Überzeugungsarbeit leistet. Filmwebseite »

08.-14.09.11

Berlin – Paris. Die Geschichte der Beate Klarsfeld

Berlin – Paris. Die Geschichte der Beate Klarsfeld Filmplakat

D 2010, 91 Min. Regie/Buch: Hanna Laura Klar. Mit: Beate Klarsfeld, Serge Klarsfeld, Arno Klarsfeld, Lida Klarsfeld-Comporti, Andrea von Bethmann, Dr. Arno Widmann, Konrad Matschke, Dr. Gesine Lötzsch, Günter Wallraff

Sie ist „die Frau mit der Ohrfeige“ und „die Nazi-Jägerin“. Hoch geachtet im Ausland für ihre Verdienste um die Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen, blieb sie in Deutschland seit ihrem legendären Angriff auf den damaligen Bundeskanzler Kiesinger im Jahr 1968 eine umstrittene Figur. Der Kinodokumentarfilm „Berlin – Paris“ beleuchtet die Bedeutung dieser Tat und deren Hintergründe und schildert die Jagd von Beate und Serge Klarsfeld nach Naziverbrechern wie Klaus Barbie. Filmwebseite »

01.-07.09.11

Perry Rhodan - Unser Mann im All

Perry Rhodan Filmplakat

D 2011, 90 Min. - Regie: André Schäfer

Die Heftromanserie „Perry Rhodan“ feiert im September diesen Jahres ihr 50-jähriges Bestehen. Damit ist sie das älteste, langlebigste und meistgelesene Produkt der deutschen Nachkriegsliteratur. Der Dokumentarfilm lässt erstmals die Menschen hinter der Science-Fiction-Serie zu Wort kommen und zeichnet die Geschichte der Heftserie nach. Zwischen Nerds und Wissenschaftlern, Autoren und Lesern, zwischen Fantasie und Kulturgeschichte nähert sich der Film – immer liebevoll – dem Phänomen „Perry Rhodan“ an und nimmt den Zuschauer mit auf eine spannende Reise durchs Perryversum, die bislang nur eingefleischten Fans möglich war. Filmwebseite »

Spielfilme

22.-30.09.11

Abgebrannt

Abgebrannt Filmplakat

D 2010, 102 Min. - Regie: Verena S. Freytag. Darsteller: Maryam Zaree, Tilla Kratochwil, Lukas Steltner

Kraftvolles Drama um eine alleinerziehende junge Tätowiererin, die mit ihren drei Kindern im Wedding wohnt und immer wieder in Konflikt mit dem Jugendamt gerät. Der Sozialstaat ist Hilfe und Bürde zugleich, fordert von der Mutter einen grundlegenden Wandel ihres chaotischen Lebensstils und macht doch alles noch schlimmer. Der Film erhielt den Drehbuchpreis des Max Ophüls Filmfestivals 2011 und den Hauptpreis beim Achtung Berlin! - New Berlin Film Award 2011. Filmwebseite »

kino-zeit.de: "Anders als zunächst befürchtet hütet sich der Film vor Klischees. Vor allem die Hauptfigur Pelin (grandios verkörpert von Maryam Zaree) hat so viele kleine Facetten, dass sich die typischen Hartz IV Assoziationen alsbald verflüchtigen und dem Zuschauer ein ganzes Kaleidoskop an menschlichen Emotionen vermitteln, die zu einem genaueren Hinschauen und zum Ablegen voreilig gebildeter Meinungen einladen... Ein wichtiger und gelungener gesellschaftspolitischer Kommentar, der viel Platz lässt für eigene Gedanken und Interpretationen."

15.-28.09.11

Bruderschaft (OmU)

Bruderschaft Filmplakat

Dänemark 2009, 90 Min. - Regie: Nicolo Donato. Darsteller: Thure Lindhardt, David Dencik, Nicolas Bro, Claus Flygare

Ex-Soldat Lars wird von Ultranationalen rekrutiert. Er steigt in der Hierarchie auf, ist jedoch nicht bei allen Mitstreitern beliebt. Vor allem der Skinhead Jimmy macht aus seiner Abneigung keinen Hehl. Deshalb steckt der Anführer die beiden Männer zusammen in eine Wohnung, wo Jimmy den Neuen coachen soll. Aus Feindschaft wird Freundschaft, Bewunderung und Leidenschaft. Der Kontrast zwischen dem alltäglichen Hass der Gruppe und der Zärtlichkeit zwischen Lars und Jimmy könnte grösser nicht sein. Ein überraschender und kompromissloser Film, romantisch aber ohne Pathos, spannend und berührend. Filmwebseite »

Filmdienst: "Am Ende ist der Film ebenso wenig ein Neonazi-Drama wie "Brokeback Mountain" ein Cowboyfilm, sondern eine tragische Liebesgeschichte voller sanfter Poesie - und in allen Rollen hervorragend gespielt. Packend ist vor allem die Dynamik zwischen dumpfer Ideologie, grölenden Gewaltexzessen und stillen Landschaftsaufnahmen oder mit klassischer Musik zärtlich untermalten Liebesszenen."

zitty Berlin: "Brutal und zärtlich zugleich, ein dramaturgischer Drahtseilakt. Wie können zwei Männer tagsüber Flugblätter mit Hakenkreuzen verteilen, Asylbewerber zusammenschlagen und nachts miteinander kuscheln? Es sind diese Doppelrollen, die die Schauspieler so gut verkörpern und damit für knisternde Erotik sorgen. Ziemlich gut!"

08.-21.09.11

Nader und Simin - Eine Trennung (OmU)

Nader und Simin - Eine Trennung Filmplakat

Iran 2011, 123 Min. - Regie: Asghar Farhadi. Darsteller: Peyman Moadi, Leila Hatami

Nader und Simin sind seit 14 Jahren verheiratet und leben gemeinsam mit ihrer Tochter Termeh in Teheran. Doch in der Ehe kriselt es seit langem und Nader und Simin stehen kurz vor der Trennung. Simin träumt davon, ihr Heimatland zu verlassen, damit ihre Tochter unter besseren Umständen aufwachsen kann. Nader weigert sich jedoch strikt gegen Simins Pläne einer Auswanderung, denn er will seinen an Alzheimer erkrankten Vater nicht alleine zurücklassen. Einen bereits genehmigten Ausreiseantrag lässt Nader verfallen. In ihrer Verzweiflung reicht Simin beim Familiengericht die Scheidung ein. Das meisterhafte, fesselnde Drama erhielt dieses Jahr auf der Berlinale den Goldenen Bären, die beiden Hauptdarsteller wurden mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet. Filmwebseite »

01.-14.09.11

Giulia geht abends nie aus (OmU)

Giulia non esce la sera Poster

Italien 2009, 105 Min. - Regie: Giuseppe Piccioni. Darsteller: Valerio Mastandreak, Valeria Golino

Romanautor Guido wurde für einen wichtigen Literaturpreis nominiert, auch wenn er gar kein richtiges Talent hat. Er ist sich dessen bewusst und wandelt richtungslos durch sein Leben, nach Inspiration suchend, die er nicht bei seiner Familie findet, im Gegensatz zur schönen Schwimmlehrerin Giulia, in die er sich verliebt. Doch diese hat ein dunkles Geheimnis. Filmwebseite »

01.-07.09.11

Lollipop Monster

Lollipop Monster Filmplakat

D 2011, 90 Min. - Regie: Ziska Riemann, Drehbuch: Ziska Riemann, Luci Van Org, Darsteller: Jella Haase, Sarah Horváth, Nicolette Krebitz, Thomas Wodianka

Ariane und Oona, zwei Teenager mit kaputten und chaotischen Elternhäusern, fühlen sich fehlplaziert in dieser Welt. Als die Mädchen sich anfreunden, finden sie beieinander eine seit langem vergeblich gesuchte Nähe und Geborgenheit. Doch dann beginnt Ariane ein geheimes Verhältnis mit Oonas verhasstem Onkel Lukas, dem neuen Freund von Oonas Mutter. Damit setzt sie alles aufs Spiel, was den Mädchen vorher Halt gegeben hat. Als die Affäre auffliegt, geht ein tiefer Riss durch die Freundschaft der beiden - um sie zu retten, sehen sie nur eine Möglichkeit und die führt direkt in die Katastrophe. Filmwebseite »

September 2011

Berlin Calling (engl.UT)

German version with English subtitles

Berlin Calling Filmplakat

D 2008, 109 Min. - Regie/Buch: Hannes Stöhr. Musik: DJ Kalkbrenner. Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch

Der Friedrichshainer DJ Paul Kalkbrenner ist Martin Karow ist DJ Ickarus und fliegt von Gig zu Gig, von Stadt zu Stadt und von einem Trip zum nächsten und von da in die Klinik. Psychiaterin Petra Pau (Corinna Harfouch) soll ihn von den Drogen runterbringen und therapieren, doch immer wieder bricht Ickarus die Regeln, flippt aus und feiert seine Exzesse. Toller Film über Drogen, Musik und Rauschzustände, über das Musikbusiness und natürlich über Friedrichshainer Hippness. Einer der besten deutschen Filme der letzten Jahre und der erfolgreichste Filme bei uns in den Tilsiter Lichtspielen ever. Filmwebseite »

Andrzej Munk Filmreihe

02. - 28. September 2011

Andrzej Munk zum 50. Todestag

Andrzej Munk

Der polnische Filmemacher war eines der größten Talente des polnischen Films, er gehörte zur ersten Generation der berühmten Filmhochschule Łódź. Leider verstarb der Regisseur viel zu früh durch einen Autounfall am 20. September vor 50 Jahren, mit gerade einmal 39 Jahren. Das ist merkwürdig, denn es scheint einen polnischen Klub der 39 zu geben. So kam der "polnische James Dean" Zbigniew Cybulski 1967 mit 39 Jahren durch ein Unfall mit dem Zug ums Leben, als er nämlich auf den schon Fahrenden aufspringen wollte. Und der in Polen hochverehrte Jazzpianist Krzysztof Komeda starb 1969 an den Folgen eines Autounfalls, vier Tage vor seinem 39. Geburtstag. Jedenfalls kam Andrzej Munk gerade von Dreharbeiten aus Auschwitz-Birkenau, als ihn das Schicksal ereilte. Seine Weggefährten bemühten sich danach um eine Vollendung des begonnenen Filmes mit dem Titel Die Passagierin und so konnte der dennoch fragmentarisch gebliebene Film 1964 in Cannes aufgeführt werden.

02.-07.09.11

Man on the Tracks - Der Mann auf den Schienen (OV, engl.UT)

Original version, English subtitled

Man on the Tracks

Człowiek na torze. Polen 1956, 90 Min. – Regie: Andrzej Munk. Darsteller: Kazimierz Opalinski, Zygmunt Maciejewski

Eine Kommission untersucht den Tod eines Lokomotivführers, der von Funktionären der Sabotage verdächtigt wird. Doch in Rückblenden erzählt der Film eine andere, sehr bewegende Geschichte eines engagierten Mannes.

09.-14.09.11

Eroica (OV, engl.UT)

Original version, English subtitled

Eroica

Eroica. Polen 1957, 90 Min. – Regie: Andrzej Munk. Darsteller: Edward Dziewoński, Tadeusz Łomnicki

Tragikkomödie, deren scheiternde Helden zum Kriegsende in Polen ihr Leben sinnlos opfern. Ein Schwarzmarktdealer wird zum Widerständler wider Willen, ein gefangener polnischer Offizier versteckt sich vor seinen Kameraden aus Scham über seine missglückte Flucht.

16.-21.09.11

Bad Luck - Das schielende Glück (OV, engl.UT)

Original version, English subtitled

Bad Luck

Zezowate szczęście. Polen 1960, 90 Min. – Regie: Andrzej Munk. Darsteller: Bogumił Kobiela, Maria Ciesielska

Eine starke Satire über einen polnischen Jedermann, der stets zur falschen Zeit am falschen Ort ist, in Rückblenden aus dem Gefängnis heraus erzählt.

23.-28.09.11

The Passenger - Die Passagierin (OV, engl.UT)

Original version, English subtitled

The Passenger

Pasazerka. Polen 1963, 60 Min. Regie: Andrzej Munk, Witold Lesiewicz. Darsteller: Aleksandra Slaska, Anna Ciepielewska, Marsk Walewseski

Ein ungewöhnlicher Film zum Thema Holocaust, was nicht nur an der erzählten Geschichte liegt, sondern auch an den besonderen Umständen seiner Entstehung. Ein deutsches Ehepaar, Mann und Frau einander sehr zugetan, fährt mit einem Luxusliner über den Atlantik, eine später zugestiegene Reisende erkennt in der Frau ihre ehemalige SS-Bewacherin aus Auschwitz wieder, von der sie damals brutal gequält wurde. In Rückblenden gibt der Film die Geschehnisse im Lager wieder, während die Deutsche eine Gegengeschichte erzählt. Nach ihrem Hörspiel „Die Passagierin aus Kabine Nr. 45“ aus dem Jahr 1959, schrieb die polnische Autorin Zofia Posmysz-Piasecka zusammen mit Andrzej Munk das Drehbuch zu diesem Film. In den zwei Jahren nach dem Unfalltod von Andrzej Munk stellten Witold Lesiewicz und andere Mitarbeiter den Film fertig, auch wenn er letztlich als unvollendet gilt. 1964 wurde der Film in Cannes aufgeführt.

Freiluftkino Ostkreuz

Tilsiter in Pompeji

23./24.09. 21:30 Uhr

Casablanca (OmU)

Casablanca (USA 1942) - Regie: Michael Curtiz

USA 1942, 102 Min. – Regie: Michael Curtiz Darsteller: Humphrey Bogart, Ingrid Bergman, Conrad Veidt

Den Abschluss unserer kleinen Freiluftsaison macht einer der ewigen, ebenso oft zitierten wie gern gezeigten, immer wieder mit Genuss gesehenen Filmklassiker. In einer Welt voller Terror und Verrat muß der Einzelne trotzdem seine Integrität bewahren. Wunderbares amerikanisches Kino, das seinen kleinen Hauptdarsteller überlebensgroß machte.

16./17.09. 21:30 Uhr
Metropolis Filmkonzert Nr.2

Samsara Blues Experiment
spielt zu Metropolis

Samsara Blues Experiment

Restaurierte Filmfassung. D 1927, 145 Min. - Regie: Fritz Lang. Drehbuch: Thea von Harbou. Kamera: Karl Freund, Günther Rittau, Walter Ruttmann. Darsteller: Brigitte Helm, Alfred Abel, Gustav Fröhlich, Heinrich George

Die Berliner Progressiv- und Psychedelic-Rocker SAMSARA BLUES EXPERIMENT werden sich in zwei Konzerten an Fritz Lang abarbeiten und mit dem ganzen Besteck und aller Inspiration, die ihnen zur Verfügung steht, den alten Science Fiction-Klassiker sezieren und neu zusammensetzen. Die Band wurde 2007 in Berlin gegründet, 2010 veröffentlichte sie ihre erste CD Long Distance Trip, das zweite Album erscheint im Oktober. Die beiden METROPOLIS-Konzerte werden aufgenommen und weiterverarbeitet, vielleicht wird es dann einmal ein Album geben: Samsara Blues Experiment - Live at Pompeji.

09./10.09. 21:30 Uhr

Der Himmel über Berlin

Der Himmel über Berlin Filmplakat

D 1987, 127 Min. – Regie: Wim Wenders. Darsteller: Bruno Ganz, Solveig Dommartin, Otto Sander, Peter Falk, Curt Bois

Eine Liebeserklärung an die Menschen und das Leben, auch stadtgeschichtlich sehenswert, vor allem wegen der damaligen Brache namens Potsdamer Platz. Der Schauspieler Peter Falk, besser bekannt als Inspektor Columbo, verstarb im Juni dieses Jahres.

04.09. 21:30 Uhr
Metropolis Filmkonzert Nr.1

FILM IN SOUNDS #20: Fritz Lang vs. Jazz & Experimental

Metropolis Filmplakat

Restaurierte Filmfassung. D 1927, 145 Min. - Regie: Fritz Lang. Drehbuch: Thea von Harbou. Kamera: Karl Freund, Günther Rittau, Walter Ruttmann. Darsteller: Brigitte Helm, Alfred Abel, Gustav Fröhlich, Heinrich George

Zur 20. Ausgabe unserer filmischen Jazz- und Experimentalmusikreihe FILM IN SOUNDS werden sowohl der Begründer der Reihe, der Musiker Antoine Chessex aus der Schweiz, sowie der vor einem Jahr seine Nachfolge angetretene Christian Magnusson aus Schweden und drei weitere von ihnen geladenen Musiker aufspielen. Jazz, Electronics und Experimental Music werden in einer einzigartigen Live-Improvisation fusioniert und bilden den Soundtrack zum wohl bekanntesten deutschen Filmklassiker, der jetzt noch länger gewordene Science Fiction-Film von Fritz Lang.

Kinderfilme

September 2011

Flussfahrt mit Huhn

Flussfahrt mit Huhn

Empf. ab 6 Jahre. D 1983, 104 Min. – Regie: Arend Agthe. Kamera: Jürgen Jürges

Drei Jungen und ein Mädchen machen heimlich mit einem Segelboot eine Abenteuerfahrt auf dem Fluß, verfolgt vom besorgten Opa, der die Kinder wieder einfangen will. Um den Klabautermann abzuschrecken, haben die Ausreißer auch ein Huhn dabei. Sie tricksen Opa aus, doch der läßt sich nicht so leicht abschütteln. Die skurrile Verfolgungsjagd wird immer fantastischer und irgendwann erreichen die Kinder das Meer. Einer der schönsten und erfolgreichsten deutschen Kinderfilme, der frischen Wind in das darniederliegende westdeutsche Kinderkino Anfang der 80er Jahre brachte. Der spannende, witzige und fantasiereiche Film ist ein großes Vergnügen für junge und alte Zuschauer gleichermaßen.

Flussfahrt mit Huhn Flussfahrt mit Huhn Flussfahrt mit Huhn
September 2011

Felix und der Wolf

Felix und der Wolf

Empf. ab 6 Jahre. DDR 1987, 72 Min. – Regie: Evelyn Schmidt. Musik: Reinhard Lakomy

Der 7jährige Felix hilft der alten Frau Goldberg beim Auszug und erhält von ihr eine schwere Truhe mit wertvollem Blechspielzeug geschenkt, die auf dem Dachboden steht. Er nimmt zunächst ein weißes tanzendes Pferdchen mit, dessen Wert sofort der Klempner Wolf erkennt und es dem Jungen abkaufen will. Felix lehnt ab, doch der Klempner stiehlt ihm das Pferd. Nun ist Wolf hinter dem anderen Spielzeug her und Felix und seine beiden Freunde Sina und Thomas müssen es vor ihm in Sicherheit bringen. Sensibel und liebevoll inszeniertes Alltagsmärchen mit zarter Krimi- und Fantasynote.

Felix und der Wolf Felix und der Wolf Felix und der Wolf
24.9. 15:15 Uhr

Zaubershow für Kinder

Zauberer Axel Fellox

ca. 40 Min.

Er ist wieder da, der Zauberer Axel Fellox. Zurück von seiner den ganzen Sommer dauernden Welttournee auf den großen Meeren, zaubert er wieder im Kleinen bei uns im Kino für jung und alt. Im Anschluss läuft der erste Teil von Die Märchenbraut. Im Eintritt für die Zaubershow ist auch der Märchenfilm enthalten.

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