24.-30.05.12

Programmarchiv 24.-30.05.12

Do-Mi 18:00 Uhr

Barbara

D 2012, 105 Min. Regie: Christian Petzold. Darsteller: Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Jasna Fritzi Bauer, Marc Waschke, Rainer Bock

Sommer 1980. Barbara (Nina Hoss) hat einen Ausreiseantrag gestellt. Sie ist Ärztin, nun wird sie strafversetzt, aus der Hauptstadt in ein kleines Krankenhaus tief in der Provinz, weitab von allem. Jörg (Marc Waschke), ihr Geliebter aus dem Westen, arbeitet an der Organisation ihrer Flucht, die Ostsee ist eine Möglichkeit. Barbara wartet. Sie arbeitet in der Kinderchirurgie unter Leitung ihres neuen Chefs Andre (Ronald Zehrfeld) , aufmerksam gegenüber den Patienten, distanziert zu den Kollegen. Ihre Zukunft fängt später an. Andre verwirrt sie. Sein Vertrauen in ihre beruflichen Fähigkeiten, seine Fürsorge, sein Lächeln. Ist er auf sie angesetzt? Ist er verliebt? Barbara beginnt die Kontrolle zu verlieren. Der Tag ihrer geplanten Flucht steht kurz bevor.

Do 16 + 20 / Fr 14:30 + 20 / Sa-Mi 20:00 Uhr

Hinter der Tür

HU/D 2011, 98 Min. Regie: István Szabó. Darsteller: Helen Mirren, Martina Gedeck, Károly Eperjes

Die bis zur Verschrobenheit eigensinnige Emerenc (Helen Mirren) kümmert sich um den Haushalt der Schriftstellerin Magda (Martina Gedeck), im unbegreiflichen Wechsel von Fürsorge und schroffer Zurückweisung. Zwischen den beiden so ungleichen Frauen entwickelt sich eine eigentümliche Nähe, die allerdings eine Grenze kennt: Emerencs eigenes Zuhause. Oscar-Preisträger István Szabó erzählt in ruhigen, sorgfältig komponierten Bildern von der Beziehung zweier charismatischer, ganz unterschiedlichen Welten zugehörender Frauen im Ungarn der 60er Jahre. Angelegt wie ein Kammerspiel, spielt der Film virtuos mit wechselnden Ebenen, Verschiebungen, Brüchen, Szenen von berührender Nähe und Intimität.

Do-Mi 22:00 Uhr

Kill Me Please

OmU / Original version with German subtitles

Belgien/F 2010, 96 Min. Regie: Olias Barco. Darsteller: Aurélien Recoing, Virgile Bramly, Daniel Cohen, Virginie Efira, Bouli Lanners, Saul Rubinek

Tief im Wald liegt Dr. Krugers Klinik. Hier wird gestorben was das Zeug hält. Kruger bietet etwas ganz Besonderes: schöner Sterben für alle, die es sich leisten können. Die Patienten sind entweder todkrank, lebensmüde oder total verrückt. Vor allem aber sind sie reich und zahlreich. Kruger muss entscheiden: wer darf bleiben, um individuell zu sterben, und wer muss gehen, um wie alle weiterzuleben? Eine kitsch- und klischeefreie und pointierte schwarze Komödie. Der Gewinner des Filmfests Rom ist eine grandiose Farce im Angesicht des Todes und ein Muss für alle, die Schluss machen wollen mit Lebens- und Todeslügen aller Art: Witzig, bösartig und tabulos.

Do-Mi 23:59 Uhr

Berlin Calling

engl.UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. Regie/Drehbuch: Hannes Stöhr. Musik: DJ Kalkbrenner
Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl, Dirk Borchardt, Peter Schneider

Der Friedrichshainer DJ Paul Kalkbrenner ist Martin Karow ist DJ Ickarus und fliegt von Gig zu Gig, von Stadt zu Stadt und von einem Trip zum nächsten und von da in die Klinik. Psychiaterin Petra Pau (Corinna Harfouch) soll ihn von den Drogen runterbringen und therapieren, doch immer wieder bricht Ickarus die Regeln, flippt aus und feiert seine Exzesse. Toller Film über Drogen, Musik und Rauschzustände, über das Musikbusiness und natürlich über Berlin und Friedrichshainer Hippness. Einer der besten deutschen Filme seit langer Zeit und der erfolgreichste Film bei uns in den Tilsiter Lichtspielen.

Axel Fellox Zaubershow
26.05. 15:15 Uhr

Zaubershow für Kinder

Am Samstag wird im Kino gezaubert!

Der trickreiche Illusionist Axel Fellox verzaubert Kinder und Eltern im Kinosaal.

Der tapfere Schulschwänzer
Kinderkino So 15:15 Uhr

Der tapfere Schulschwänzer

FSK: 6 Jahre, DDR 1967, 67 Min. Regie: Winfried Junge. Drehbuch: Claus & Wera Küchenmeister, Winfried Junge. Darsteller: André Kallenbach, Hartmut Tietz, Günter Ott; Sprecher: Eberhard Esche

Gedreht an Originalschauplätzen wie Friedrichsgracht, Alexanderplatz, Lustgarten und Schönhauser Allee, ist der einzige Spielfilm des Dokumentaristen Winfried Junge (Die Kinder von Golzow) schon mal sehr sehenswert wegen seiner authentischen Berlinbilder. Zusammen mit dem Schriftstellerehepaar Claus und Wera Küchenmeister schrieb Junge die Geschichte vom verträumten Thomas, der lieber durch die Berliner Straßen bummelt als in der Schule zu sitzen und dabei ein großes Abenteuer erlebt, als er einen Wohnungsbrand entdeckt und die Feuerwehr alarmiert, die zwei kleinen Kindern das Leben retten kann. Doch Thomas ist inzwischen wieder weggelaufen.

Kinderkino Fr-So 16:30 Uhr

Knerten traut sich

FSK: 0, empf. ab 6 Jahre, Prädikat besonders wertvoll. Norwegen 2010, 80 Min. Regie: Martin Lund. Darsteller: Adrian Grønnevik Smith, Petrus Andreas Christensen, Pernille Sørensen

Der kleine Lillebror hat einen Freund, der ein sprechender Ast ist und Knerten heißt. Als seine Mutter von einem Auto angefahren wird und im Krankenhaus landet, will Lillebror herausfinden, wer der Schuldige ist. Knerten hilft ihm dabei. Mit von der Partie sind auch Lillebrors beste Freundin Vesla und das Birkenstöckchen Karoline, in das sich Knerten Hals über Kopf verliebt. Das zweite Abenteuer von Lillebror und Knerten, den Helden der populären norwegischen Kinderbuchreihe, überzeugt erneut durch die liebevolle Figurengestaltung und die kindgerechte Dramaturgie. Der Film erzählt stets aus der Perspektive des Kindes: Positiv, spannend und humorvoll.

17.-23.05.12

Programmarchiv 17.-23.05.12

Do-Mi 18:00 Uhr

Und wenn wir alle zusammenziehen?

F/D 2011, 96 Min. Regie: Stéphane Robelin. Darsteller: Guy Bedos, Daniel Brühl, Geraldine Chaplin, Jane Fonda, Claude Rich, Pierre Richard

Fünf enge Freunde, fünf Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Claude: der ewige Liebhaber. Annie und Jean: Er immer noch politischer Aktivist, sie bürgerlich und angepasst. Und Jeanne und Albert: die Feministin und der Bonvivant. Fünf lebenslange Freundschaften, fünf Probleme mit dem Älterwerden. Da liegt die Lösung auf der Hand: Ein gemeinsames Haus. Schon allein um den Kindern zu beweisen, dass man noch lange nicht bereit ist, die Selbständigkeit aufzugeben. Um das Leben in der Wohngemeinschaft leichter zu gestalten, heuert Jeanne den jungen Student Dirk (Daniel Brühl) an, der gemeinsam mit ihnen in Annies und Jeans Haus einzieht.

Do-Mi 20:00 Uhr

Barbara

D 2012, 105 Min. Regie: Christian Petzold. Darsteller: Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Jasna Fritzi Bauer, Marc Waschke, Rainer Bock

Sommer 1980. Barbara (Nina Hoss) hat einen Ausreiseantrag gestellt. Sie ist Ärztin, nun wird sie strafversetzt, aus der Hauptstadt in ein kleines Krankenhaus tief in der Provinz, weitab von allem. Jörg (Marc Waschke), ihr Geliebter aus dem Westen, arbeitet an der Organisation ihrer Flucht, die Ostsee ist eine Möglichkeit. Barbara wartet. Sie arbeitet in der Kinderchirurgie unter Leitung ihres neuen Chefs Andre (Ronald Zehrfeld) , aufmerksam gegenüber den Patienten, distanziert zu den Kollegen. Ihre Zukunft fängt später an. Andre verwirrt sie. Sein Vertrauen in ihre beruflichen Fähigkeiten, seine Fürsorge, sein Lächeln. Ist er auf sie angesetzt? Ist er verliebt? Barbara beginnt die Kontrolle zu verlieren. Der Tag ihrer geplanten Flucht steht kurz bevor.

Do-Mi 22:00 Uhr

Kill Me Please

OmU / Original version with German subtitles

Belgien/F 2010, 96 Min. Regie: Olias Barco. Darsteller: Aurélien Recoing, Virgile Bramly, Daniel Cohen, Virginie Efira, Bouli Lanners, Saul Rubinek

Tief im Wald liegt Dr. Krugers Klinik. Hier wird gestorben was das Zeug hält. Kruger bietet etwas ganz Besonderes: schöner Sterben für alle, die es sich leisten können. Die Patienten sind entweder todkrank, lebensmüde oder total verrückt. Vor allem aber sind sie reich und zahlreich. Kruger muss entscheiden: wer darf bleiben, um individuell zu sterben, und wer muss gehen, um wie alle weiterzuleben? Eine kitsch- und klischeefreie und pointierte schwarze Komödie. Der Gewinner des Filmfests Rom ist eine grandiose Farce im Angesicht des Todes und ein Muss für alle, die Schluss machen wollen mit Lebens- und Todeslügen aller Art: Witzig, bösartig und tabulos.

Do-Mi 23:59 Uhr

Berlin Calling

engl.UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. Regie/Drehbuch: Hannes Stöhr. Musik: DJ Kalkbrenner
Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl, Dirk Borchardt, Peter Schneider

Der Friedrichshainer DJ Paul Kalkbrenner ist Martin Karow ist DJ Ickarus und fliegt von Gig zu Gig, von Stadt zu Stadt und von einem Trip zum nächsten und von da in die Klinik. Psychiaterin Petra Pau (Corinna Harfouch) soll ihn von den Drogen runterbringen und therapieren, doch immer wieder bricht Ickarus die Regeln, flippt aus und feiert seine Exzesse. Toller Film über Drogen, Musik und Rauschzustände, über das Musikbusiness und natürlich über Berlin und Friedrichshainer Hippness. Einer der besten deutschen Filme seit langer Zeit und der erfolgreichste Film bei uns in den Tilsiter Lichtspielen.

Der tapfere Schulschwänzer
Kinderkino Sa-So 15:15 Uhr

Der tapfere Schulschwänzer

FSK: 6 Jahre, DDR 1967, 67 Min. Regie: Winfried Junge. Drehbuch: Claus & Wera Küchenmeister, Winfried Junge. Darsteller: André Kallenbach, Hartmut Tietz, Günter Ott; Sprecher: Eberhard Esche

Gedreht an Originalschauplätzen wie Friedrichsgracht, Alexanderplatz, Lustgarten und Schönhauser Allee, ist der einzige Spielfilm des Dokumentaristen Winfried Junge (Die Kinder von Golzow) schon mal sehr sehenswert wegen seiner authentischen Berlinbilder. Zusammen mit dem Schriftstellerehepaar Claus und Wera Küchenmeister schrieb Junge die Geschichte vom verträumten Thomas, der lieber durch die Berliner Straßen bummelt als in der Schule zu sitzen und dabei ein großes Abenteuer erlebt, als er einen Wohnungsbrand entdeckt und die Feuerwehr alarmiert, die zwei kleinen Kindern das Leben retten kann. Doch Thomas ist inzwischen wieder weggelaufen.

Kinderkino Fr-So 16:30 Uhr

Knerten traut sich

FSK: 0, empf. ab 6 Jahre, Prädikat besonders wertvoll. Norwegen 2010, 80 Min. Regie: Martin Lund. Darsteller: Adrian Grønnevik Smith, Petrus Andreas Christensen, Pernille Sørensen

Der kleine Lillebror hat einen Freund, der ein sprechender Ast ist und Knerten heißt. Als seine Mutter von einem Auto angefahren wird und im Krankenhaus landet, will Lillebror herausfinden, wer der Schuldige ist. Knerten hilft ihm dabei. Mit von der Partie sind auch Lillebrors beste Freundin Vesla und das Birkenstöckchen Karoline, in das sich Knerten Hals über Kopf verliebt. Das zweite Abenteuer von Lillebror und Knerten, den Helden der populären norwegischen Kinderbuchreihe, überzeugt erneut durch die liebevolle Figurengestaltung und die kindgerechte Dramaturgie. Der Film erzählt stets aus der Perspektive des Kindes: Positiv, spannend und humorvoll.

10.-16.05.12

Programmarchiv 10.-16.05.12

Do 20:00, Fr-Mi 18:00 Uhr

Berlinized - Sexy an Eis

engl.UT / German version with English subtitles

Mit engl. UT. D 2012, 79 Min. Regie: Lucian Busse

10.05. 20:00 Uhr mit Filmgespräch und Live-Act:
OSKA WALD solo (chuckamuck)

Berlin in den 90ern. Neben den politischen Umbrüchen und der kommerzialisierten Technokultur prägte auch ein heute eher vergessenes Paralleluniversum das Lebensgefühl der Stadt: Die Welt der Kellerbars und Hinterhofkreativen. In den freien Häusern und Wohnungen in Berlin-Mitte zelebrierte nach dem Fall der Mauer eine Szene sehr verschiedener junger Menschen eine unbekümmerte Freiheit. Der Film beschreibt dieses spezielle Lebensgefühl in einer reflexiven Zeitreise und dokumentiert den Wandel der Stadt, die Kunstszene, Clubs, Konzerte und die Baustellen, wo die Freiräume mit immer neuen unpersönlichen Bürogebäuden gefüllt wurden.

Do 18:00, Fr-Mi 19:45 Uhr

Und wenn wir alle zusammenziehen?

Do: Dt. Fassung / Fr-Mi: OmU-Fassung

F/D 2011, 96 Min. Regie: Stéphane Robelin
Darsteller: Guy Bedos, Daniel Brühl, Geraldine Chaplin, Jane Fonda, Claude Rich, Pierre Richard, Bernard Malaka

Fünf enge Freunde, fünf Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Claude: der ewige Liebhaber. Annie und Jean: Er immer noch politischer Aktivist, sie bürgerlich und angepasst. Und Jeanne und Albert: die Feministin und der Bonvivant. Fünf lebenslange Freundschaften, fünf Probleme mit dem Älterwerden. Da liegt die Lösung auf der Hand: Ein gemeinsames Haus. Schon allein um den Kindern zu beweisen, dass man noch lange nicht bereit ist, die Selbständigkeit aufzugeben. Um das Leben in der Wohngemeinschaft leichter zu gestalten, heuert Jeanne den jungen Student Dirk (Daniel Brühl) an, der gemeinsam mit ihnen in Annies und Jeans Haus einzieht.

Do 15:30 + 22:30, Fr 14 + 21:45, Sa-Mi 21:45 Uhr

Das Turiner Pferd

OmU / Original version with German subtitles

Ungarn/F/D/CH/US 2010, 146 Min. Regie: Béla Tarr, Kamera: Fred Kelemen
Darsteller: Erika Bók, János Derzsi, Mihály Kormos, Ricsi

Der erklärtermaßen allerletzte Film des ungarischen Regisseurs Béla Tarr (Satanstango). Der mit der brillanten Fotografie von Fred Kelemen gestaltete Film erhielt den Silbernen Bären auf der Berlinale 2011. Inspiriert von der Geschichte Friedrich Nietzsches, der im Jahre 1889 versuchte ein Kutschpferd vor Misshandlung zu schützen, wirft der Film einen detaillierten Blick auf die Geschichte des Kutschers, seiner Tochter und des Pferdes. Der Kutscher ist ein Landwirt, der sich mit dem Pferdefuhrwerk über Wasser hält. Die Tochter führt den Haushalt. Das Leben ist hart und karg, das Pferd alt und krank. Es kann die harte Arbeit nicht länger erledigen, auch wenn es die Befehle noch so gern befolgen möchte. Es will nur noch in Ruhe sterben.

Berlin Calling Filmplakat
Fr-Mi 0:30 Uhr

Berlin Calling

engl.UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. Regie/Drehbuch: Hannes Stöhr. Musik: DJ Kalkbrenner. Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, RP Kahl

Der Friedrichshainer DJ Paul Kalkbrenner ist Martin Karow ist DJ Ickarus und fliegt von Gig zu Gig, von Stadt zu Stadt und von einem Trip zum nächsten und von da in die Klinik. Psychiaterin Petra Pau (Corinna Harfouch) soll ihn von den Drogen runterbringen und therapieren, doch immer wieder bricht Ickarus die Regeln, flippt aus und feiert seine Exzesse. Toller Film über Drogen, Musik und Rauschzustände, über das Musikbusiness und natürlich über Berlin und Friedrichshainer Hippness. Einer der besten deutschen Filme seit langer Zeit und der erfolgreichste Film bei uns in den Tilsiter Lichtspielen.

Der tapfere Schulschwänzer
Kinderkino Sa-So 15:15 Uhr

Der tapfere Schulschwänzer

FSK: 6 Jahre, DDR 1967, 67 Min. Regie: Winfried Junge. Drehbuch: Claus & Wera Küchenmeister, Winfried Junge. Darsteller: André Kallenbach, Hartmut Tietz, Günter Ott; Sprecher: Eberhard Esche

Gedreht an Originalschauplätzen wie Friedrichsgracht, Alexanderplatz, Lustgarten und Schönhauser Allee, ist der einzige Spielfilm des Dokumentaristen Winfried Junge (Die Kinder von Golzow) schon mal sehr sehenswert wegen seiner authentischen Berlinbilder. Zusammen mit dem Schriftstellerehepaar Claus und Wera Küchenmeister schrieb Junge die Geschichte vom verträumten Thomas, der lieber durch die Berliner Straßen bummelt als in der Schule zu sitzen und dabei ein großes Abenteuer erlebt, als er einen Wohnungsbrand entdeckt und die Feuerwehr alarmiert, die zwei kleinen Kindern das Leben retten kann. Doch Thomas ist inzwischen wieder weggelaufen.

Kinderkino Fr-So 16:30 Uhr

Knerten traut sich

FSK: 0, empf. ab 6 Jahre, Prädikat besonders wertvoll. Norwegen 2010, 80 Min. Regie: Martin Lund. Darsteller: Adrian Grønnevik Smith, Petrus Andreas Christensen, Pernille Sørensen

Der kleine Lillebror hat einen Freund, der ein sprechender Ast ist und Knerten heißt. Als seine Mutter von einem Auto angefahren wird und im Krankenhaus landet, will Lillebror herausfinden, wer der Schuldige ist. Knerten hilft ihm dabei. Mit von der Partie sind auch Lillebrors beste Freundin Vesla und das Birkenstöckchen Karoline, in das sich Knerten Hals über Kopf verliebt. Das zweite Abenteuer von Lillebror und Knerten, den Helden der populären norwegischen Kinderbuchreihe, überzeugt erneut durch die liebevolle Figurengestaltung und die kindgerechte Dramaturgie. Der Film erzählt stets aus der Perspektive des Kindes: Positiv, spannend und humorvoll.

03.-09.05.12

Programmarchiv 03.-09.05.12

Der tapfere Schulschwänzer
Kinderkino Sa-So 15:15 Uhr

Der tapfere Schulschwänzer

FSK: 6 Jahre, DDR 1967, 67 Min. Regie: Winfried Junge. Drehbuch: Claus & Wera Küchenmeister, Winfried Junge. Darsteller: André Kallenbach, Hartmut Tietz, Günter Ott; Sprecher: Eberhard Esche

Gedreht an Originalschauplätzen wie Friedrichsgracht, Alexanderplatz, Lustgarten und Schönhauser Allee, ist der einzige Spielfilm des Dokumentaristen Winfried Junge (Die Kinder von Golzow) schon mal sehr sehenswert wegen seiner authentischen Berlinbilder. Zusammen mit dem Schriftstellerehepaar Claus und Wera Küchenmeister schrieb Junge die Geschichte vom verträumten Thomas, der lieber durch die Berliner Straßen bummelt als in der Schule zu sitzen und dabei ein großes Abenteuer erlebt, als er einen Wohnungsbrand entdeckt und die Feuerwehr alarmiert, die zwei kleinen Kindern das Leben retten kann. Doch Thomas ist inzwischen wieder weggelaufen.

Kinderkino Fr-So 16:30 Uhr

Knerten traut sich

FSK: 0, empf. ab 6 Jahre, Prädikat besonders wertvoll. Norwegen 2010, 80 Min. Regie: Martin Lund. Darsteller: Adrian Grønnevik Smith, Petrus Andreas Christensen, Pernille Sørensen

Der kleine Lillebror hat einen Freund, der ein sprechender Ast ist und Knerten heißt. Als seine Mutter von einem Auto angefahren wird und im Krankenhaus landet, will Lillebror herausfinden, wer der Schuldige ist. Knerten hilft ihm dabei. Mit von der Partie sind auch Lillebrors beste Freundin Vesla und das Birkenstöckchen Karoline, in das sich Knerten Hals über Kopf verliebt. Das zweite Abenteuer von Lillebror und Knerten, den Helden der populären norwegischen Kinderbuchreihe, überzeugt erneut durch die liebevolle Figurengestaltung und die kindgerechte Dramaturgie. Der Film erzählt stets aus der Perspektive des Kindes: Positiv, spannend und humorvoll.

Do-Mi 18:00 Uhr

Unter Männern -
Schwul in der DDR

Dokumentarfilm, D 2012, 91 Min. Regie: Markus Stein, Ringo Rösener

Schwulsein war im Sozialismus kein Thema. Da nach dem Zweiten Weltkrieg auch die Verschärfung des § 175 anders als in der BRD im Osten wieder zurückgenommen wurde, konnte man dort zunächst freier leben - es wurde nur nicht darüber geredet. Wie man als Schwuler in der DDR gelebt und geliebt hat, davon erzählen in diesem Film sechs Männer, darunter Künstler Jürgen Wittdorf, Friseur Frank Schäfer, Bürgerrechtler Eduard Stapel und John Zinner, der sein Coming-Out in einem kleinen Dorf im Thüringer Wald erlebt hat. Befragt hat sie Ringo Rösener, Anfang der 1980er in der DDR geboren, der wissen will, ob er als erwachsener schwuler Mann dort hätte leben können. Eltern und Großeltern kann man danach schließlich nicht fragen.

Do-Mi 19:45 Uhr

Das Turiner Pferd

OmU / Original version with German subtitles

Ungarn/F/D/CH/US 2010, 146 Min. Regie: Béla Tarr, Kamera: Fred Kelemen
Darsteller: Erika Bók, János Derzsi, Mihály Kormos, Ricsi

Der erklärtermaßen allerletzte Film des ungarischen Regisseurs Béla Tarr (Satanstango). Der mit der brillanten Fotografie von Fred Kelemen gestaltete Film erhielt den Silbernen Bären auf der Berlinale 2011. Inspiriert von der Geschichte Friedrich Nietzsches, der im Jahre 1889 versuchte ein Kutschpferd vor Misshandlung zu schützen, wirft der Film einen detaillierten Blick auf die Geschichte des Kutschers, seiner Tochter und des Pferdes. Der Kutscher ist ein Landwirt, der sich mit dem Pferdefuhrwerk über Wasser hält. Die Tochter führt den Haushalt. Das Leben ist hart und karg, das Pferd alt und krank. Es kann die harte Arbeit nicht länger erledigen, auch wenn es die Befehle noch so gern befolgen möchte. Es will nur noch in Ruhe sterben.

Do 16+22:30, Fr 14:30+22:30, Sa-Mi 22:30 Uhr

Take Shelter

OmU / Original version with German subtitles

USA 2011, 125 Min. Regie: Jeff Nichols
Darsteller: Michael Shannon, Jessica Chastain, Tova Stewart, Shea Whigham

Curtis LaForche lebt mit seiner Frau und der sechsjährigen tauben Tochter in einer Kleinstadt in Ohio. Das Geld ist knapp, und die Familie muss kämpfen, um die Ausgaben für Krankenversicherung und Förderschule abzudecken. Dann beginnen Curtis‘ Alpträume von einem apokalyptischen Sturm. Er behält diese verstörenden Erlebnisse für sich und beginnt einen Schutzbunker im Garten zu bauen. Sein Verhalten irritiert seine Frau, die Kollegen und Freunde wenden sich von ihm ab. Doch diese Belastungen sind nichts im Vergleich zu der Bedrohung, die sich in den Träumen manifestiert. Der zweite Film von Jeff Nichols, dessen Spielfilmdebüt Shotgun Stories (2007) mit Lob und Preisen überhäuft wurde.

Berlin Calling Filmplakat
Do-Mi 0:30 Uhr

Berlin Calling

engl.UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. Regie/Drehbuch: Hannes Stöhr. Musik: DJ Kalkbrenner. Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, RP Kahl

Der Friedrichshainer DJ Paul Kalkbrenner ist Martin Karow ist DJ Ickarus und fliegt von Gig zu Gig, von Stadt zu Stadt und von einem Trip zum nächsten und von da in die Klinik. Psychiaterin Petra Pau (Corinna Harfouch) soll ihn von den Drogen runterbringen und therapieren, doch immer wieder bricht Ickarus die Regeln, flippt aus und feiert seine Exzesse. Toller Film über Drogen, Musik und Rauschzustände, über das Musikbusiness und natürlich über Berlin und Friedrichshainer Hippness. Einer der besten deutschen Filme seit langer Zeit und der erfolgreichste Film bei uns in den Tilsiter Lichtspielen.

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