28.06.-04.07.12

Programmarchiv 28.06.-04.07.12

Do-Mi 18:00 + 20:00 Uhr

Die Kunst zu lieben

18 Uhr: OmU (Original mit UT) // 20 Uhr: Deutsche Fassung

F 2011, 88 Min. Regie: Emmanuel Mouret. Darsteller: Julie Depardieu, François Cluzet, Frédérique Bel, Emmanuel Mouret, Judith Godrèche

Eine Frau in langjähriger Ehe will plötzlich jedem attraktiven Kerl an die Wäsche. Die unglücklich verknallte Singlefrau Isabelle (Julie Depardieu) beginnt eine ziellose Affäre mit einem Fremden. Alle reden unablässig über Liebesdinge und die Möglichkeit von wildem, hemmungslosem Sex - laut, aufgeregt und äußerst unterhaltsam.

Der "Küss mich bitte!"-Regisseur Emmanuel Mouret nimmt sich in DIE KUNST ZU LIEBEN der Kunst der Liebe an und zeigt, wie das in Paris mal romantisch, mal komödiantisch funktionieren kann. Mit Judith Godréche ("Das Schmuckstück"), François Cluzet ("Ziemliche beste Freunde") und weiteren bekannten französischen Darstellern ist diese romantische Komödie bis in die letzte Rolle prominent besetzt.

Do-Mi 22:00 Uhr

Small Town Murder Songs

OmU / Original version with German subtitles

Kanada 2010, 75 Min. Regie: Ed Gass-Donnelly
Darsteller: Peter Stormare, Jill Hennessy, Amy Rutherford

Walter ist der Polizeichef in einer kleinen Stadt in Ontario, die ihr erstes Mord-Opfer "feiert": eine junge Frau, die nackt am Seeufer gefunden wird. Die Frau ist nicht aus der Stadt, und während die Polizei von Ontario die Führung in den Ermittlungen übernimmt, versucht Walter, zu helfen, wo er nur kann.

Die Stadt ist eine größtenteils eng verbundene Mennoniten-Gesellschaft, in der Walter zuletzt zu seiner Kirche zurückkehrte. Er versucht zudem, mit seinem eigenen Gemüt klarzukommen, wegen dem es bereits vor einigen Monaten zu einer brutalen Auseinandersetzung kam. Als die Ermordete identifiziert werden kann, wird schließlich klar, dass Walters ehemalige Liebe das Opfer der Gewalttat sein könnte.

So-Mi 23:30 Uhr

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Dokumentarfilm, D 2012, 95 Min. Regie: Britta Mischer, Nana Yuriko

Ein faszinierendes Zeitdokument über den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004 bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen auf den Kopf gestellt werden.

Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen den Zuschauer in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.

Doch die Umstrukturierung des Spreeufers in Berlin macht auch vor der Bar25 keinen Halt, und so steht die Vertreibung aus dem Paradies bevor - jedoch nicht, ohne sich mit einem einzigartigen Spektakel zu verabschieden.

Do-Sa 23:30 Uhr

Berlin Calling

mit engl. UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. Regie/Drehbuch: Hannes Stöhr. Musik: DJ Kalkbrenner
Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

Der Friedrichshainer DJ Paul Kalkbrenner ist Martin Karow ist DJ Ickarus und fliegt von Gig zu Gig, von Stadt zu Stadt und von einem Trip zum nächsten und von da in die Klinik. Psychiaterin Petra Pau (Corinna Harfouch) soll ihn von den Drogen runterbringen und therapieren, doch immer wieder bricht Ickarus die Regeln, flippt aus und feiert seine Exzesse.

Toller Film über Drogen, Musik und Rauschzustände, über das Musikbusiness und natürlich über Berlin und Friedrichshainer Hippness. Einer der besten deutschen Filme seit langer Zeit und der erfolgreichste Film bei uns in den Tilsiter Lichtspielen.

Kinderkino Do-So 16:15 Uhr

Krieg der Knöpfe

Prädikat: besonders wertvoll. FSK: 6, empf. ab 8 Jahre. F 2011, 100 Min. Regie: Christophe Barratier. Darsteller: Jean Texier, Ilona Bachelier, Thomas Goldberg, Clément Godefroy

"Ihr Schlappschwänze!" Schon immer bekämpfen sich die Kinder der Nachbardörfer Longeverne und Velrans ohne Gnade. Lebrac, Anführer der Longeverne-Bande, ersinnt eine besondere Kriegslist: Den Gefangenen werden alle Knöpfe ihrer Kleidung abgeschnitten - besiegt und gedemütigt ist ihnen auch noch der Ärger zu Hause sicher.

Als das Mädchen Violette neu ins Dorf kommt, wird aus der Unbekümmertheit des Kriegsspiels plötzlich Ernst. Denn im März 1944 hält auch in Südfrankreich der große Krieg Einzug. Eigentlich heißt Violette Myriam und ist Jüdin. Die Kinder und die Eltern aus den verfeindeten Dörfern haben nun keine andere Wahl, als sich zu verbünden und gemeinsam auf der richtigen Seite zu stehen.

Wie soll man Dr. Mracek ertränken 01

Wie soll man Dr. Mracek ertränken 02

Wie soll man Dr. Mracek ertränken 03
Kinderkino Fr-So 14:45 Uhr

Wie soll man Dr. Mrácek ertränken?

FSK: 6, empf. ab 8 Jahre. ČSSR 1974, 88 Min. Regie: Václav Vorlíček. Darsteller: Libuše Šafránková, Jaromír Hanzlík, Vladimír Menšík

Nur noch wenige Wassermänner leben in Böhmens Flüssen und Bächen. Da sind zum Beispiel die Wässerleins, eine Familie von Wassermännern und -frauen, die in Prag wohnen. Oberhaupt Alois Wässerlein ist ein angesehener Taucher und deshalb will ihm die Stadt ungefragt einen bürokratischen Gefallen tun: die Zuweisung einer neuen, schön trockenen Wohnung, denn die alte war ja so schrecklich feucht.

Das sehen die Wässerleins aber ganz anders, das schöne feuchte Hausbiotop in der Nähe der Moldau war ideal für ihre wahre Identität. Nun bleibt ihnen nichts anderes übrig, als den verantwortlichen Beamten Dr. Mráček zu ertränken. Dummerweise verliebt sich dieser in die Tochter Jana, die eigentlich einem Wassermann versprochen werden sollte, um die Zukunft der Wassermänner zu sichern.

Einer von diesen wunderbaren tschechischen Märchenfilmen, eines dieser kleinen Meisterwerke des Regisseurs Václav Vorlíček, den man für Filme wie Drei Haselnüsse für Aschenbrödel und Die Märchenbraut einfach lieben muss. Mit dabei auch der unverwechselbare und großartige Vladimír Menšík.

21.-27.06.12

Programmarchiv 21.-27.06.12

Do-Mi 18 + Do-Fr/So-Mi 20 + Sa 22 Uhr

Die Kunst zu lieben

18 Uhr: Deutsche Fassung // 20/22 Uhr: OmU (Original mit UT)

F 2011, 88 Min. Regie: Emmanuel Mouret. Darsteller: Julie Depardieu, François Cluzet, Frédérique Bel, Emmanuel Mouret, Judith Godrèche

Eine Frau in langjähriger Ehe will plötzlich jedem attraktiven Kerl an die Wäsche. Die unglücklich verknallte Singlefrau Isabelle (Julie Depardieu) beginnt eine ziellose Affäre mit einem Fremden. Alle reden unablässig über Liebesdinge und die Möglichkeit von wildem, hemmungslosem Sex - laut, aufgeregt und äußerst unterhaltsam.

Der "Küss mich bitte!"-Regisseur Emmanuel Mouret nimmt sich in DIE KUNST ZU LIEBEN der Kunst der Liebe an und zeigt, wie das in Paris mal romantisch, mal komödiantisch funktionieren kann. Mit Judith Godréche ("Das Schmuckstück"), François Cluzet ("Ziemliche beste Freunde") und weiteren bekannten französischen Darstellern ist diese romantische Komödie bis in die letzte Rolle prominent besetzt.

Do-Fr/So-Mi 22 + Sa 20 Uhr

Zurück im tiefen Tal der Therapierten

mit engl. UT / German version with English subtitles

D 2011, 82 Min. Regie, Buch, Schnitt: Lothar Lambert. Darsteller: Friederike Biebl, Arnfried Binhold, Ralf Grawe, Hilka Neuhof, Erika Rabau, Karin Reum-Lahrem, Evelyn Sommerhoff, Alexander K. als Schädelwaldt u.a.

23.06. 20 Uhr in Anwesenheit von Lothar Lambert und Gästen

Die lang ersehnte Fortsetzung von Im tiefen Tal der Therapierten (2008), jenes Kabinetts von Großstadtneurotikern, denen schwerlich zu helfen ist: Nach dem Tod der Radiomoderatorin ist ihr Bruder zu seiner alkoholkranken Mutter gezogen, hat seine weibliche Identität entdeckt und eine Kleinkunstkarriere gestartet. Der Künstler mit Schädelfetisch hat sich derweil mit seinem Psychiater angefreundet, was das Verhältnis zwischen diesen beiden allerdings nicht gerade einfacher gemacht hat.

Gleichzeitig befindet sich der nicht mehr ganz junge und recht erfolglose Künstler nun bei der Frau des Psychiaters in Behandlung, die sich von diesem getrennt und dessen Praxis übernommen hat. Frau Doktor hadert mit ihrer altersbedingt wachsenden Gier nach jungen Männern, während der Schädelfetischist eine Affäre mit ihrer neuen Sprechstundenhilfe beginnt. Und dann geht auch noch der Lippenstiftmörder um...

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit
So-Mi 23:30 Uhr

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Dokumentarfilm, D 2012, 95 Min. Regie: Britta Mischer, Nana Yuriko

Ein großer Holzzaun verläuft um den legendären Club Bar25 in Berlin. Über die Grenzen der Stadt hinaus ranken sich die Mythen um das Wunderland für Erwachsene, um endlose Partys, Unmögliches und Verbotenes. Wer es einmal geschafft hat reinzukommen, der kommt so schnell nicht mehr raus. Stunden werden hier zu Tagen, Augenblicke zur Unendlichkeit. Denn hinter dem Bretterzaun erstrecken sich Club, Restaurant, Bar, Hostel und Zirkus - eine pulsierende Welt, in der Zeit keine Rolle spielt.

Ein faszinierendes Zeitdokument über den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004 bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen auf den Kopf gestellt werden. Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen den Zuschauer in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.

Do-Sa 23:30 Uhr

Berlin Calling

mit engl. UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. Regie/Drehbuch: Hannes Stöhr. Musik: DJ Kalkbrenner
Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

Der Friedrichshainer DJ Paul Kalkbrenner ist Martin Karow ist DJ Ickarus und fliegt von Gig zu Gig, von Stadt zu Stadt und von einem Trip zum nächsten und von da in die Klinik. Psychiaterin Petra Pau (Corinna Harfouch) soll ihn von den Drogen runterbringen und therapieren, doch immer wieder bricht Ickarus die Regeln, flippt aus und feiert seine Exzesse.

Toller Film über Drogen, Musik und Rauschzustände, über das Musikbusiness und natürlich über Berlin und Friedrichshainer Hippness. Einer der besten deutschen Filme seit langer Zeit und der erfolgreichste Film bei uns in den Tilsiter Lichtspielen.

Kinderkino Do-So 16:15 Uhr

Krieg der Knöpfe

Prädikat: besonders wertvoll. FSK: 6, empf. ab 8 Jahre. F 2011, 100 Min. Regie: Christophe Barratier. Darsteller: Jean Texier, Ilona Bachelier, Thomas Goldberg, Clément Godefroy

"Ihr Schlappschwänze!" Schon immer bekämpfen sich die Kinder der Nachbardörfer Longeverne und Velrans ohne Gnade. Lebrac, Anführer der Longeverne-Bande, ersinnt eine besondere Kriegslist: Den Gefangenen werden alle Knöpfe ihrer Kleidung abgeschnitten - besiegt und gedemütigt ist ihnen auch noch der Ärger zu Hause sicher.

Als das Mädchen Violette neu ins Dorf kommt, wird aus der Unbekümmertheit des Kriegsspiels plötzlich Ernst. Denn im März 1944 hält auch in Südfrankreich der große Krieg Einzug. Eigentlich heißt Violette Myriam und ist Jüdin. Die Kinder und die Eltern aus den verfeindeten Dörfern haben nun keine andere Wahl, als sich zu verbünden und gemeinsam auf der richtigen Seite zu stehen.

Wie soll man Dr. Mracek ertränken 01

Wie soll man Dr. Mracek ertränken 02

Wie soll man Dr. Mracek ertränken 03
Kinderkino Fr-So 14:45 Uhr

Wie soll man Dr. Mrácek ertränken?

FSK: 6, empf. ab 8 Jahre. ČSSR 1974, 88 Min. Regie: Václav Vorlíček. Darsteller: Libuše Šafránková, Jaromír Hanzlík, Vladimír Menšík

... Oder das Ende der Wassermänner in Böhmen

Nur noch wenige Wassermänner leben in Böhmens Flüssen und Bächen. Da sind zum Beispiel die Wässerleins, eine Familie von Wassermännern und -frauen, die in Prag wohnen. Oberhaupt Alois Wässerlein ist ein angesehener Taucher und deshalb will ihm die Stadt ungefragt einen bürokratischen Gefallen tun: die Zuweisung einer neuen, schön trockenen Wohnung, denn die alte war ja so schrecklich feucht.

Das sehen die Wässerleins aber ganz anders, das schöne feuchte Hausbiotop in der Nähe der Moldau war ideal für ihre wahre Identität. Nun bleibt ihnen nichts anderes übrig, als den verantwortlichen Beamten Dr. Mráček zu ertränken. Dummerweise verliebt sich dieser in die Tochter Jana, die eigentlich einem Wassermann versprochen werden sollte, um die Zukunft der Wassermänner zu sichern.

Einer von diesen wunderbaren tschechischen Märchenfilmen, eines dieser kleinen Meisterwerke des Regisseurs Václav Vorlíček, den man für Filme wie Drei Haselnüsse für Aschenbrödel und Die Märchenbraut einfach lieben muss. Mit dabei auch der unverwechselbare und großartige Vladimír Menšík.

14.-20.06.12

Programmarchiv 14.-20.06.12

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit
Do-Mi 18:00 / So-Mi 23:30 Uhr

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Dokumentarfilm, D 2012, 95 Min. Regie: Britta Mischer, Nana Yuriko

Ein großer Holzzaun verläuft um den legendären Club Bar25 in Berlin. Über die Grenzen der Stadt hinaus ranken sich die Mythen um das Wunderland für Erwachsene, um endlose Partys, Unmögliches und Verbotenes. Wer es einmal geschafft hat reinzukommen, der kommt so schnell nicht mehr raus. Stunden werden hier zu Tagen, Augenblicke zur Unendlichkeit. Denn hinter dem Bretterzaun erstrecken sich Club, Restaurant, Bar, Hostel und Zirkus - eine pulsierende Welt, in der Zeit keine Rolle spielt.

Christoph, Steffi Lotta, Danny und Juval sind die Macher der Bar25 und leben jenseits von festgefahrenen Ideologien und Normen. Sie erschaffen aus einer Brache an der Spree einen Jahrmarkt für Erwachsene. Musik, Ekstase und Kunst sind ihre Formen des Protests für ein selbstbestimmtes Leben. Doch die Umstrukturierung des Spreeufers in Berlin macht auch vor der Bar25 keinen Halt, und so steht die Vertreibung aus dem Paradies bevor - jedoch nicht, ohne sich mit einem einzigartigen Spektakel zu verabschieden.

Ein faszinierendes Zeitdokument über den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004 bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen auf den Kopf gestellt werden. Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen den Zuschauer in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.

Do-Di 20:00 / Mi 22:30 Uhr

Iron Sky

OmU / Original version with German subtitles

FIN/D/AUS 2012, 92 Min. Regie: Timo Vuorensola. Darsteller: Julia Dietze, Götz Otto, Udo Kier, Christopher Kirby, Tilo Prückner, Peta Sergeant

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs besiedeln die Nazis mit riesigen Reichsflugscheiben die dunkle Seite des Mondes. Als sie im Jahr 2018 zufällig von einer amerikanischen Mondmission entdeckt werden, sehen sie ihre Zeit gekommen, um wieder nach der Weltherrschaft zu greifen.

Mehr als acht Millionen Mal wurde Timo Vuorensolas origineller No-Budget-Spielfilm Star Wreck: In the Pirkinning im Internet angesehen. Sein erster professionell produzierte Spielfilm ist eine sehr vergnügliche rabenschwarze Nazi-Komödie geworden. Sehr illuster ist Udo Kier als Mond-Führer Wolfgang Kortzfleisch. Der Soundtrack ist von Laibach und Ben Watkins (Juno Reactor).

Im tiefen Tal der Therapierten

Im tiefen Tal der Therapierten

Im tiefen Tal der Therapierten
Do-di 22:00 Uhr

Im tiefen Tal der Therapierten

mit engl. UT / German version with English subtitles

D 2008, 76 Min. Regie, Buch, Schnitt: Lothar Lambert

Ein Kabinett von Großstadtneurotikern, denen schwerlich zu helfen ist: Eine nicht mehr ganz junge Frau, die im Radio eine Ratgebersendung macht, sucht selbst regelmäßig Rat bei einem Psychiater, da sie mit ihrer alkoholkranken, aufdringlichen Mutter hadert, mit anonymen Anrufen und mit ihrem Bruder, der seit einem traumatischen Kindheitserlebnis die gemeinsame Wohnung nicht mehr verlassen mag. Ein alternder Künstler ringt nicht nur mit seiner Erfolglosigkeit und seinem Schädelfetisch, sondern auch mit seiner Freundin und seinen Eltern, letztere wohlhabende „68er“, die ihn nicht länger finanziell aushalten wollen.

Der Psychiater, bei dem auch er in Behandlung ist, kämpft wiederum mit seiner Mutter, die ständig aus dem Heim flüchtet und die er dann in eine Kammer sperrt, weshalb er schließlich von einem Filmemacher erpreßt wird, und mit seiner frustrierten Gattin und Ex-Kollegin, die wieder in den Beruf einsteigen und – mindestens – die Hälfte seiner Praxis übernehmen will. Ersatzweise vergnügt sich die dominante Dame mit einem, scheinbar kurierten, Ex-Patienten, der sich bei ihr als Gärtner betätigt.

Tall Girls Filmplakat

20.06. anschl. Filmgespräch mit Regisseurin Edda Baumann-von Broen und weiteren Gästen

Mi 20:00 Uhr

Tall Girls

mit engl. UT / German version with English subtitles

Dokumentarfilm, D 2011, 80 Min. Regie: Edda Baumann-von Broen

Das Leben ab 1,85 ist anders. Egal, ob Du Model bist, Basketballerin oder ein völlig normales Leben führst. Hier oben gelten andere Regeln. Das Internet ist voll von Mädchen, die an ihrem Wachstum verzweifeln und bereit sind, alles zu tun, damit es endlich aufhört. Jeder Kinderarzt hat eine Größentabelle an der Wand hängen, an der man von klein auf erkennen kann, ob man normal ist oder nicht.

Aber was ist eigentlich normal? Jede Norm ist ein Durchschnittswert aus vielen Menschen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man dieser Norm exakt entspricht, ist sehr gering. Trotzdem wachsen wir in einer Gesellschaft auf, in der uns vielfach über unsere Familie und unser Umfeld sehr deutlich vermittelt wird, ob wir reinpassen oder nicht. Besonders als Mädchen. Groß, laut und selbstbewusst – besser nicht.

Do-Sa 23:30 Uhr

Berlin Calling

mit engl. UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. Regie/Drehbuch: Hannes Stöhr. Musik: DJ Kalkbrenner
Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

Der Friedrichshainer DJ Paul Kalkbrenner ist Martin Karow ist DJ Ickarus und fliegt von Gig zu Gig, von Stadt zu Stadt und von einem Trip zum nächsten und von da in die Klinik. Psychiaterin Petra Pau (Corinna Harfouch) soll ihn von den Drogen runterbringen und therapieren, doch immer wieder bricht Ickarus die Regeln, flippt aus und feiert seine Exzesse.

Toller Film über Drogen, Musik und Rauschzustände, über das Musikbusiness und natürlich über Berlin und Friedrichshainer Hippness. Einer der besten deutschen Filme seit langer Zeit und der erfolgreichste Film bei uns in den Tilsiter Lichtspielen.

Kinderkino Do-So 16:15 Uhr

Krieg der Knöpfe

Prädikat: besonders wertvoll. FSK: 6, empf. ab 8 Jahre. F 2011, 100 Min. Regie: Christophe Barratier. Darsteller: Jean Texier, Ilona Bachelier, Thomas Goldberg, Clément Godefroy

"Ihr Schlappschwänze!" Schon immer bekämpfen sich die Kinder der Nachbardörfer Longeverne und Velrans ohne Gnade. Lebrac, Anführer der Longeverne-Bande, ersinnt eine besondere Kriegslist: Den Gefangenen werden alle Knöpfe ihrer Kleidung abgeschnitten - besiegt und gedemütigt ist ihnen auch noch der Ärger zu Hause sicher.

Als das Mädchen Violette neu ins Dorf kommt, wird aus der Unbekümmertheit des Kriegsspiels plötzlich Ernst. Denn im März 1944 hält auch in Südfrankreich der große Krieg Einzug. Eigentlich heißt Violette Myriam und ist Jüdin. Die Kinder und die Eltern aus den verfeindeten Dörfern haben nun keine andere Wahl, als sich zu verbünden und gemeinsam auf der richtigen Seite zu stehen.

Wie soll man Dr. Mracek ertränken 01

Wie soll man Dr. Mracek ertränken 02

Wie soll man Dr. Mracek ertränken 03
Kinderkino Fr-So 14:45 Uhr

Wie soll man Dr. Mrácek ertränken?

FSK: 6, empf. ab 8 Jahre. ČSSR 1974, 88 Min. Regie: Václav Vorlíček. Darsteller: Libuše Šafránková, Jaromír Hanzlík, Vladimír Menšík

... Oder das Ende der Wassermänner in Böhmen

Nur noch wenige Wassermänner leben in Böhmens Flüssen und Bächen. Da sind zum Beispiel die Wässerleins, eine Familie von Wassermännern und -frauen, die in Prag wohnen. Oberhaupt Alois Wässerlein ist ein angesehener Taucher und deshalb will ihm die Stadt ungefragt einen bürokratischen Gefallen tun: die Zuweisung einer neuen, schön trockenen Wohnung, denn die alte war ja so schrecklich feucht.

Das sehen die Wässerleins aber ganz anders, das schöne feuchte Hausbiotop in der Nähe der Moldau war ideal für ihre wahre Identität. Nun bleibt ihnen nichts anderes übrig, als den verantwortlichen Beamten Dr. Mráček zu ertränken. Dummerweise verliebt sich dieser in die Tochter Jana, die eigentlich einem Wassermann versprochen werden sollte, um die Zukunft der Wassermänner zu sichern.

Einer von diesen wunderbaren tschechischen Märchenfilmen, eines dieser kleinen Meisterwerke des Regisseurs Václav Vorlíček, den man für Filme wie Drei Haselnüsse für Aschenbrödel und Die Märchenbraut einfach lieben muss. Mit dabei auch der unverwechselbare und großartige Vladimír Menšík.

07.-13.06.12

Programmarchiv 07.-13.06.12

Do-Mi 18:00 Uhr

Die Farbe des Ozeans

D/Spanien 2011, 97 Min. Regie: Maggie Peren. Darsteller: Sabine Timoteo, Hubert Koundé, Alex Gonzalez, Friedrich Mücke

Nathalie und Paul verbringen Silvester auf den Kanarischen Inseln. Nathalie wird Zeugin, wie ein Boot mit senegalesischen Flüchtlingen am Strand aufläuft. Dabei lernt sie Zola und dessen 7jährigen Sohn Mamadou kennen. Die Senegalesen werden festgenommen und in ein Internierungslager gebracht, aus dem sie wieder nach Afrika zurück geschickt werden sollen.

Zola und Mamadou fliehen und mit Hilfe eines Landsmannes verstecken sie sich in einem Freibad. Zola kann Nathalie anrufen und bittet sie um Geld für die weitere Flucht. Gegen den Willen von Paul beschließt Nathalie, jetzt einmal wirklich zu helfen und bringt den beiden heimlich Geld ins Versteck. Doch dadurch verschlimmert sie noch deren Lage.

Do-Mi 20:00 + 22:00 Uhr

Iron Sky

OmU / Original version with German subtitles

FIN/D/AUS 2012, 92 Min. Regie: Timo Vuorensola. Darsteller: Julia Dietze, Götz Otto, Udo Kier, Christopher Kirby, Tilo Prückner, Peta Sergeant

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs besiedeln die Nazis mit riesigen Reichsflugscheiben die dunkle Seite des Mondes. Als sie im Jahr 2018 zufällig von einer amerikanischen Mondmission entdeckt werden, sehen sie ihre Zeit gekommen, um wieder nach der Weltherrschaft zu greifen.

Mehr als acht Millionen Mal wurde Timo Vuorensolas origineller No-Budget-Spielfilm Star Wreck: In the Pirkinning im Internet angesehen. Sein erster professionell produzierte Spielfilm ist eine sehr vergnügliche rabenschwarze Nazi-Komödie geworden. Sehr illuster ist Udo Kier als Mond-Führer Wolfgang Kortzfleisch. Der Soundtrack ist von Laibach und Ben Watkins (Juno Reactor).

Do-Mi 23:45 Uhr

Berlin Calling

engl.UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. Regie/Drehbuch: Hannes Stöhr. Musik: DJ Kalkbrenner
Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

Der Friedrichshainer DJ Paul Kalkbrenner ist Martin Karow ist DJ Ickarus und fliegt von Gig zu Gig, von Stadt zu Stadt und von einem Trip zum nächsten und von da in die Klinik. Psychiaterin Petra Pau (Corinna Harfouch) soll ihn von den Drogen runterbringen und therapieren, doch immer wieder bricht Ickarus die Regeln, flippt aus und feiert seine Exzesse.

Toller Film über Drogen, Musik und Rauschzustände, über das Musikbusiness und natürlich über Berlin und Friedrichshainer Hippness. Einer der besten deutschen Filme seit langer Zeit und der erfolgreichste Film bei uns in den Tilsiter Lichtspielen.

Kinderkino Do-So 16:15 Uhr

Krieg der Knöpfe

Prädikat: besonders wertvoll. FSK: 6, empf. ab 8 Jahre. F 2011, 100 Min. Regie: Christophe Barratier. Darsteller: Jean Texier, Ilona Bachelier, Thomas Goldberg, Clément Godefroy

"Ihr Schlappschwänze!" Schon immer bekämpfen sich die Kinder der Nachbardörfer Longeverne und Velrans ohne Gnade. Lebrac, Anführer der Longeverne-Bande, ersinnt eine besondere Kriegslist: Den Gefangenen werden alle Knöpfe ihrer Kleidung abgeschnitten - besiegt und gedemütigt ist ihnen auch noch der Ärger zu Hause sicher.

Als das Mädchen Violette neu ins Dorf kommt, wird aus der Unbekümmertheit des Kriegsspiels plötzlich Ernst. Denn im März 1944 hält auch in Südfrankreich der große Krieg Einzug. Eigentlich heißt Violette Myriam und ist Jüdin. Die Kinder und die Eltern aus den verfeindeten Dörfern haben nun keine andere Wahl, als sich zu verbünden und gemeinsam auf der richtigen Seite zu stehen.

Wie soll man Dr. Mracek ertränken 01

Wie soll man Dr. Mracek ertränken 02

Wie soll man Dr. Mracek ertränken 03
Kinderkino Fr-So 14:45 Uhr

Wie soll man Dr. Mrácek ertränken?

FSK: 6, empf. ab 8 Jahre. ČSSR 1974, 88 Min. Regie: Václav Vorlíček. Darsteller: Libuše Šafránková, Jaromír Hanzlík, Vladimír Menšík

... Oder das Ende der Wassermänner in Böhmen

Nur noch wenige Wassermänner leben in Böhmens Flüssen und Bächen. Da sind zum Beispiel die Wässerleins, eine Familie von Wassermännern und -frauen, die in Prag wohnen. Oberhaupt Alois Wässerlein ist ein angesehener Taucher und deshalb will ihm die Stadt ungefragt einen bürokratischen Gefallen tun: die Zuweisung einer neuen, schön trockenen Wohnung, denn die alte war ja so schrecklich feucht.

Das sehen die Wässerleins aber ganz anders, das schöne feuchte Hausbiotop in der Nähe der Moldau war ideal für ihre wahre Identität. Nun bleibt ihnen nichts anderes übrig, als den verantwortlichen Beamten Dr. Mráček zu ertränken. Dummerweise verliebt sich dieser in die Tochter Jana, die eigentlich einem Wassermann versprochen werden sollte, um die Zukunft der Wassermänner zu sichern.

Einer von diesen wunderbaren tschechischen Märchenfilmen, eines dieser kleinen Meisterwerke des Regisseurs Václav Vorlíček, den man für Filme wie Drei Haselnüsse für Aschenbrödel und Die Märchenbraut einfach lieben muss. Mit dabei auch der unverwechselbare und großartige Vladimír Menšík.

31.05.-06.06.12

Programmarchiv 31.05.-06.06.12

Do-Mi 18:00 Uhr

Barbara

D 2012, 105 Min. Regie: Christian Petzold. Darsteller: Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Jasna Fritzi Bauer, Marc Waschke, Rainer Bock

Sommer 1980. Barbara hat einen Ausreiseantrag gestellt. Sie ist Ärztin, nun wird sie strafversetzt, aus der Hauptstadt in ein kleines Krankenhaus tief in der Provinz, weitab von allem. Jörg, ihr Geliebter aus dem Westen, arbeitet an der Organisation ihrer Flucht, die Ostsee ist eine Möglichkeit. Barbara wartet.

Sie arbeitet in der Kinderchirurgie unter Leitung ihres neuen Chefs Andre, aufmerksam gegenüber den Patienten, distanziert zu den Kollegen. Ihre Zukunft fängt später an. Andre verwirrt sie. Sein Vertrauen in ihre beruflichen Fähigkeiten, seine Fürsorge, sein Lächeln. Ist er auf sie angesetzt? Ist er verliebt? Barbara beginnt die Kontrolle zu verlieren. Der Tag ihrer geplanten Flucht steht kurz bevor.

Do-Mi 20:00 Uhr

Die Farbe des Ozeans

D/Spanien 2011, 97 Min. Regie: Maggie Peren. Darsteller: Sabine Timoteo, Hubert Koundé, Alex Gonzalez, Friedrich Mücke

Nathalie und Paul verbringen Silvester auf den Kanarischen Inseln. Nathalie wird Zeugin, wie ein Boot mit senegalesischen Flüchtlingen am Strand aufläuft. Dabei lernt sie Zola und dessen 7jährigen Sohn Mamadou kennen. Die Senegalesen werden festgenommen und in ein Internierungslager gebracht, aus dem sie wieder nach Afrika zurück geschickt werden sollen.

Zola und Mamadou fliehen und mit Hilfe eines Landsmannes verstecken sie sich in einem Freibad. Zola kann Nathalie anrufen und bittet sie um Geld für die weitere Flucht. Gegen den Willen von Paul beschließt Nathalie, jetzt einmal wirklich zu helfen und bringt den beiden heimlich Geld ins Versteck. Doch dadurch verschlimmert sie noch deren Lage.

Do 16 + 22 / Fr 14:30 + 22 / Sa-Mi 22:00 Uhr

Hinter der Tür

HU/D 2011, 98 Min. Regie: István Szabó. Darsteller: Helen Mirren, Martina Gedeck, Károly Eperjes

Die bis zur Verschrobenheit eigensinnige Emerenc (Helen Mirren) kümmert sich um den Haushalt der Schriftstellerin Magda (Martina Gedeck), im unbegreiflichen Wechsel von Fürsorge und schroffer Zurückweisung. Zwischen den beiden so ungleichen Frauen entwickelt sich eine eigentümliche Nähe, die allerdings eine Grenze kennt: Emerencs eigenes Zuhause.

Oscar-Preisträger István Szabó erzählt in ruhigen, sorgfältig komponierten Bildern von der Beziehung zweier charismatischer, ganz unterschiedlichen Welten zugehörender Frauen im Ungarn der 60er Jahre. Angelegt wie ein Kammerspiel, spielt der Film virtuos mit wechselnden Ebenen, Verschiebungen, Brüchen, Szenen von berührender Nähe und Intimität.

Do-Mi 23:55 Uhr

Berlin Calling

engl.UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. Regie/Drehbuch: Hannes Stöhr. Musik: DJ Kalkbrenner
Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

Der Friedrichshainer DJ Paul Kalkbrenner ist Martin Karow ist DJ Ickarus und fliegt von Gig zu Gig, von Stadt zu Stadt und von einem Trip zum nächsten und von da in die Klinik. Psychiaterin Petra Pau (Corinna Harfouch) soll ihn von den Drogen runterbringen und therapieren, doch immer wieder bricht Ickarus die Regeln, flippt aus und feiert seine Exzesse.

Toller Film über Drogen, Musik und Rauschzustände, über das Musikbusiness und natürlich über Berlin und Friedrichshainer Hippness. Einer der besten deutschen Filme seit langer Zeit und der erfolgreichste Film bei uns in den Tilsiter Lichtspielen.

Wie soll man Dr. Mracek ertränken 01

Wie soll man Dr. Mracek ertränken 02

Wie soll man Dr. Mracek ertränken 03
Kinderkino Sa-So 14:45 Uhr

Wie soll man Dr. Mrácek ertränken?

FSK: 6, empf. ab 8 Jahre. ČSSR 1974, 88 Min. Regie: Václav Vorlíček. Darsteller: Libuše Šafránková, Jaromír Hanzlík, Vladimír Menšík

... Oder das Ende der Wassermänner in Böhmen

Nur noch wenige Wassermänner leben in Böhmens Flüssen und Bächen. Da sind zum Beispiel die Wässerleins, eine Familie von Wassermännern und -frauen, die in Prag wohnen. Oberhaupt Alois Wässerlein ist ein angesehener Taucher und deshalb will ihm die Stadt ungefragt einen bürokratischen Gefallen tun: die Zuweisung einer neuen, schön trockenen Wohnung, denn die alte war ja so schrecklich feucht.

Das sehen die Wässerleins aber ganz anders, das schöne feuchte Hausbiotop in der Nähe der Moldau war ideal für ihre wahre Identität. Nun bleibt ihnen nichts anderes übrig, als den verantwortlichen Beamten Dr. Mráček zu ertränken. Dummerweise verliebt sich dieser in die Tochter Jana, die eigentlich einem Wassermann versprochen werden sollte, um die Zukunft der Wassermänner zu sichern.

Einer von diesen wunderbaren tschechischen Märchenfilmen, eines dieser kleinen Meisterwerke des Regisseurs Václav Vorlíček, den man für Filme wie Drei Haselnüsse für Aschenbrödel und Die Märchenbraut einfach lieben muss. Mit dabei auch der unverwechselbare und großartige Vladimír Menšík.

Kinderkino Fr-So 16:15 Uhr

Krieg der Knöpfe

Prädikat: besonders wertvoll. FSK: 6, empf. ab 8 Jahre. F 2011, 100 Min. Regie: Christophe Barratier. Darsteller: Jean Texier, Ilona Bachelier, Thomas Goldberg, Clément Godefroy

"Ihr Schlappschwänze!" Schon immer bekämpfen sich die Kinder der Nachbardörfer Longeverne und Velrans ohne Gnade. Lebrac, Anführer der Longeverne-Bande, ersinnt eine besondere Kriegslist: Den Gefangenen werden alle Knöpfe ihrer Kleidung abgeschnitten - besiegt und gedemütigt ist ihnen auch noch der Ärger zu Hause sicher.

Als das Mädchen Violette neu ins Dorf kommt, wird aus der Unbekümmertheit des Kriegsspiels plötzlich Ernst. Denn im März 1944 hält auch in Südfrankreich der große Krieg Einzug. Eigentlich heißt Violette Myriam und ist Jüdin. Die Kinder und die Eltern aus den verfeindeten Dörfern haben nun keine andere Wahl, als sich zu verbünden und gemeinsam auf der richtigen Seite zu stehen.

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