26.07.-01.08.12

Programmarchiv 26.07.-01.08.12

Do-Mi 18:00 Uhr

Man for a Day

Dokumentarfilm, D 2012, 96 Min. Regie: Katarina Peters

Die weltweiten Auftritte und Workshops der Gender-Aktivistin Diane Torr sind legendär. Das große Thema der Performance-Künstlerin seit inzwischen über 30 Jahren: das theoretisch-künstlerische und pragmatisch-handfeste Experimentieren mit Aspekten geschlechtlicher Identität.

Katarina Peters beobachtete den Verlauf eines Berliner Workshops von Diane Torr, in dem eine Gruppe aufgeschlossener Frauen sich mit den Geheimnissen des Mannseins vertraut macht. Was macht einen Mann zum Mann, was eine Frau zur Frau? Wo und wann wird die geschlechtliche Identität formatiert? Was ist natürlich, was ist antrainiert?

Jeder von Torrs Workshops ist ein soziales Labor-Experiment mit offenem Ausgang für die Teilnehmerinnen: Ist es möglich, über das selbstbewusste Durchspielen unterschiedlicher Rollenmuster Freiheiten zu schaffen und Grenzen zu überschreiten bezüglich genuin männlicher, respektive weiblicher Eigenschaften?

Do-Mi 20:00 Uhr

Copacabana

OmU / Original version with German subtitles

Frankreich/Belgien 2010, 107 Min. Regie: Marc Fitoussi
Darsteller: Isabelle Huppert, Lolita Chammah, Aure Atika, Jurgen Delnaet, Chantal Banlier, Magali Woch, Guillaume Gouix

Babou (Isabelle Huppert) lebt ungebunden ihr leicht chaotisches Leben. Arbeiten, Heiraten oder Verantwortung sind nicht so ihr Ding. Viel lieber nimmt sie das Leben so, wie es gerade kommt und macht das Beste daraus. Doch als ihre Tochter Esméralda (Lolita Chammah) heiraten will und ihre Mutter bittet, der Hochzeit fernzubleiben, um Peinlichkeiten vorzubeugen, ist Babou getroffen und beschließt, sich ein stabileres Leben zu organisieren und einer ernsthaften Arbeit nachzugehen. Überraschenderweise klappt es auf Anhieb bei einer Immobilienfirma, und Babou wird ins belgische Ostende beordert, wo sie Kunden für Ferienappartments anwerben soll.

COPACABANA ist eine charmante und temporeiche Komödie mit Tiefgang. Isabelle Huppert ist die Rolle der quirligen Babou wie auf den Leib geschrieben. Ihre überschäumende Energie und unbekümmerte Lebensfreude prägen den ganzen Film. Ein besonderer Coup ist Regisseur Marc Fitoussi gelungen, indem er die Rolle der Esméralda mit Isabelle Hupperts eigener Tochter Lolita Chammah besetzte.

Do-Mi 22:15 Uhr

The Dictator

OV / Original version

USA 2012, 83 Min. Regie: Larry Charles. Darsteller: Sacha Baron Cohen, Anna Faris, Ben Kingsley, John C. Reilly, Megan Fox

Nachdem Admiral General Aladeen nach Amerika geladen wird, um sein Atomprogramm zu rechtfertigen, wird er in dem von ihm liebevoll titulierten "Geburtsort von Aids" kurzerhand gekidnappt und durch einen ihm zum Verwechseln ähnlich sehenden Ziegenhirten ersetzt.

Der Diktator findet sich daraufhin schutz- und obdachlos in New York wieder, bis er auf einen "kleinen Mann" trifft, der, wie sich herausstellt, die Besitzerin eines veganen Öko-Ladens ist und ihm schließlich Asyl bietet. Doch der Admiral General muss seine 14-stündige Rede vor den Vereinten Nationen halten!

Do-Sa 23:55 Uhr

Berlin Calling

mit engl. UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. Regie/Drehbuch: Hannes Stöhr. Musik: DJ Kalkbrenner
Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

Der Friedrichshainer DJ Paul Kalkbrenner ist Martin Karow ist DJ Ickarus und fliegt von Gig zu Gig, von Stadt zu Stadt und von einem Trip zum nächsten und von da in die Klinik. Psychiaterin Petra Pau (Corinna Harfouch) soll ihn von den Drogen runterbringen und therapieren, doch immer wieder bricht Ickarus die Regeln, flippt aus und feiert seine Exzesse.

Toller Film über Drogen, Musik und Rauschzustände, über das Musikbusiness und natürlich über Berlin und Friedrichshainer Hippness. Einer der besten deutschen Filme seit langer Zeit und der erfolgreichste Film bei uns in den Tilsiter Lichtspielen.

So-Mi 23:55 Uhr

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Dokumentarfilm, D 2012, 95 Min. Regie: Britta Mischer, Nana Yuriko

Ein faszinierendes Zeitdokument über den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004 bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen auf den Kopf gestellt werden.

Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.

Doch die Umstrukturierung des Spreeufers in Berlin macht auch vor der Bar25 keinen Halt, und so steht die Vertreibung aus dem Paradies bevor - jedoch nicht, ohne sich mit einem einzigartigen Spektakel zu verabschieden.

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel Filmplakat

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
Kinderkino Do-So 16:30 Uhr

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

FSK: 0, empf. ab 6 Jahre. ČSSR/DDR 1973, 82 Min. Regie: Václav Vorlíček. Darsteller: Libuše Šafránková, Pavel Trávníček, Carola Braunbock, Rolf Hoppe, Karin Lesch, Vladimír Menšík

Aschenbrödel lebt mit ihrer Stiefmutter und ihren Stiefschwestern auf dem Gutshof ihres Vaters. Sie wird schlecht behandelt und muß als Dienstmagd arbeiten. Doch sie läßt sich nichts gefallen und wehrt sich. Der Kutscher schenkt ihr drei Haselnüsse, die Zauberkraft besitzen: wenn man sie auf den Boden wirft, erhält man kostbare Kleider. Damit kann Aschenbrödel unerkannt zum Fest des Prinzen gehen, der sich sofort in sie verliebt. Aber sie führt ihn ganz schön an der Nase herum.

Václav Vorlíček, der Regisseur dieses wunderbaren Märchenfilms, drehte all die tollen Kinderfilme Das Mädchen auf dem Besenstiel, Wie soll man Dr. Mráček ertränken?, Wie man Dornröschen wachküßt, Der Prinz und der Abendstern und natürlich Die schöne Arabella und der Zauberer. An den meisten Filmen war der Drehbuchautor Miloš Macourek beteiligt - bis auf diesen hier, bei dem der Dramaturg František Pavlíček das Drehbuch schrieb, der infolge seines Engagements während des Prager Frühlings ein schweres Schicksal erlitt.

Pelle Ohneschwanz Filmplakat
Kinderkino Fr-So 15:00 Uhr

Der kleine Kater Pelle

FSK: 0, empf. ab 6 Jahre. Schweden 1981, 78 Min. Regie: Stig Lasseby, Jan Gissberg

Auf einem Bauernhof in Schweden werden fünf Katzen geboren, von denen eine, genannt Pelle, ohne Schwanz zur Welt kommt. Da ihn niemand braucht, soll er ertränkt werden, doch Pelle Ohneschwanz gelingt die Flucht im Auto eines Feriengastes. So kommt er in die Stadt, wo ihn die Katzen aber mächtig auslachen. Doch Pelle setzt sich clever gegen alle Vorurteile zur Wehr.

Anrührender schwedischer Zeichentrickfilmklassiker nach dem gleichnamigen Roman von Götsa Knuttson mit einer sehr niedlich gezeichneten Titelfigur.

19.-25.07.12

Programmarchiv 19.-25.07.12

Do/Sa-Mi 18:00, Fr 20:00 Uhr

Man for a Day

Dokumentarfilm, D 2012, 96 Min. Regie: Katarina Peters

20.07. 20:00 Uhr Publikumsgespräch mit Gender-Aktivistin Diane Torr und Regisseurin Katarina Peters

Die weltweiten Auftritte und Workshops der Gender-Aktivistin Diane Torr sind legendär. Das große Thema der Performance-Künstlerin seit inzwischen über 30 Jahren: das theoretisch-künstlerische und pragmatisch-handfeste Experimentieren mit Aspekten geschlechtlicher Identität.

Katarina Peters beobachtete den Verlauf eines Berliner Workshops von Diane Torr, in dem eine Gruppe aufgeschlossener Frauen sich mit den Geheimnissen des Mannseins vertraut macht. Was macht einen Mann zum Mann, was eine Frau zur Frau? Wo und wann wird die geschlechtliche Identität formatiert? Was ist natürlich, was ist antrainiert?

Jeder von Torrs Workshops ist ein soziales Labor-Experiment mit offenem Ausgang für die Teilnehmerinnen: Ist es möglich, über das selbstbewusste Durchspielen unterschiedlicher Rollenmuster Freiheiten zu schaffen und Grenzen zu überschreiten bezüglich genuin männlicher, respektive weiblicher Eigenschaften?

Do/Sa-Mi 20:00 Uhr

The Dictator

OV / Original version

USA 2012, 83 Min. Regie: Larry Charles. Darsteller: Sacha Baron Cohen, Anna Faris, Ben Kingsley, John C. Reilly, Megan Fox

Nachdem Admiral General Aladeen nach Amerika geladen wird, um sein Atomprogramm zu rechtfertigen, wird er in dem von ihm liebevoll titulierten "Geburtsort von Aids" kurzerhand gekidnappt und durch einen ihm zum Verwechseln ähnlich sehenden Ziegenhirten ersetzt.

Der Diktator findet sich daraufhin schutz- und obdachlos in New York wieder, bis er auf einen "kleinen Mann" trifft, der, wie sich herausstellt, die Besitzerin eines veganen Öko-Ladens ist und ihm schließlich Asyl bietet. Doch der Admiral General muss seine 14-stündige Rede vor den Vereinten Nationen halten!

Do/Sa-Mi 21:45, Fr 22:15 Uhr

Martha Marcy May Marlene

OmU / Original version with German subtitles

USA 2011, 101 Min. Regie: Sean Durkin. Darsteller: Elizabeth Olsen, Sarah Paulson, Hugh Dancy

Martha war verschwunden. Als sie nach Jahren plötzlich wieder auftaucht und von ihrer älteren Schwester Lucy in einem einsamen Ferienhaus aufgenommen wird, wird nach und nach klar, dass sie Verstörendes erlebt hat. Ihre Erinnerungen fördern zu Tage, dass sie aus der sektenähnlichen Gemeinschaft eines charismatischen wie bedrohlichen Anführers geflüchtet sein muss.

Vielbeachtetes und hochgelobtes Spielfilmdebüt, das auf dem Sundance-Festival 2011 den Preis für die beste Regie erhielt. Besondere Wertschätzung erhielt die schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerin Elizabeth Olsen.

Do/Sa 23:45, Fr 23:59 Uhr

Berlin Calling

mit engl. UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. Regie/Drehbuch: Hannes Stöhr. Musik: DJ Kalkbrenner
Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

Der Friedrichshainer DJ Paul Kalkbrenner ist Martin Karow ist DJ Ickarus und fliegt von Gig zu Gig, von Stadt zu Stadt und von einem Trip zum nächsten und von da in die Klinik. Psychiaterin Petra Pau (Corinna Harfouch) soll ihn von den Drogen runterbringen und therapieren, doch immer wieder bricht Ickarus die Regeln, flippt aus und feiert seine Exzesse.

Toller Film über Drogen, Musik und Rauschzustände, über das Musikbusiness und natürlich über Berlin und Friedrichshainer Hippness. Einer der besten deutschen Filme seit langer Zeit und der erfolgreichste Film bei uns in den Tilsiter Lichtspielen.

So-Mi 23:45 Uhr

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Dokumentarfilm, D 2012, 95 Min. Regie: Britta Mischer, Nana Yuriko

Ein faszinierendes Zeitdokument über den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004 bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen auf den Kopf gestellt werden.

Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.

Doch die Umstrukturierung des Spreeufers in Berlin macht auch vor der Bar25 keinen Halt, und so steht die Vertreibung aus dem Paradies bevor - jedoch nicht, ohne sich mit einem einzigartigen Spektakel zu verabschieden.

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel Filmplakat

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
Kinderkino Do/Sa-So 16:30, Fr 14:00 Uhr

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

FSK: 0, empf. ab 6 Jahre. ČSSR/DDR 1973, 82 Min. Regie: Václav Vorlíček. Darsteller: Libuše Šafránková, Pavel Trávníček, Carola Braunbock, Rolf Hoppe, Karin Lesch, Vladimír Menšík

Aschenbrödel lebt mit ihrer Stiefmutter und ihren Stiefschwestern auf dem Gutshof ihres Vaters. Sie wird schlecht behandelt und muß als Dienstmagd arbeiten. Doch sie läßt sich nichts gefallen und wehrt sich. Der Kutscher schenkt ihr drei Haselnüsse, die Zauberkraft besitzen: wenn man sie auf den Boden wirft, erhält man kostbare Kleider. Damit kann Aschenbrödel unerkannt zum Fest des Prinzen gehen, der sich sofort in sie verliebt. Aber sie führt ihn ganz schön an der Nase herum.

Václav Vorlíček, der Regisseur dieses wunderbaren Märchenfilms, drehte all die tollen Kinderfilme Das Mädchen auf dem Besenstiel, Wie soll man Dr. Mráček ertränken?, Wie man Dornröschen wachküßt, Der Prinz und der Abendstern und natürlich Die schöne Arabella und der Zauberer. An den meisten Filmen war der Drehbuchautor Miloš Macourek beteiligt - bis auf diesen hier, bei dem der Dramaturg František Pavlíček das Drehbuch schrieb, der infolge seines Engagements während des Prager Frühlings ein schweres Schicksal erlitt.

Pelle Ohneschwanz Filmplakat
Kinderkino Sa-So 15:00 Uhr

Der kleine Kater Pelle

FSK: 0, empf. ab 6 Jahre. Schweden 1981, 78 Min. Regie: Stig Lasseby, Jan Gissberg

Auf einem Bauernhof in Schweden werden fünf Katzen geboren, von denen eine, genannt Pelle, ohne Schwanz zur Welt kommt. Da ihn niemand braucht, soll er ertränkt werden, doch Pelle Ohneschwanz gelingt die Flucht im Auto eines Feriengastes. So kommt er in die Stadt, wo ihn die Katzen aber mächtig auslachen. Doch Pelle setzt sich clever gegen alle Vorurteile zur Wehr.

Anrührender schwedischer Zeichentrickfilmklassiker nach dem gleichnamigen Roman von Götsa Knuttson mit einer sehr niedlich gezeichneten Titelfigur.

Thomas Günther, Florian Günther

Thomas Günther, Florian Günther

OstPunk - Too much future - Filmplakat

Fr 16+18 Uhr Lesung + Film

Vorher/Nachher

Literatur in gewendeten Zeiten // Mit Thomas Günther und Florian Günther

The YALE UNIVERSITY zu Gast in den Tilsiter Lichtspielen. 50 Studenten der Germanistik aus New Haven, Connecticut/USA sind zum zweiten Mal eingeladen und willkommen geheissen zu Lesung und Gespräch.

16 Uhr: Thomas Günther stellt Die NotNadel vor, eine illegale Publikation aus den achtziger Jahren über Umweltzerstörung in der DDR. Florian Günther liest aus seinem aktuellen Buch Ausgemistet - sein Best of diesseits der Schallmauer...

18 Uhr: läuft DER Kultfilm über Punk und Rebellion in Ostberlin: ostPunk! too much future (D 2007, Regie: Carsten Fiebeler, Michael Boehlke).

Der Film porträtiert die Biografien einiger Protagonisten der frühen Ostpunk-Bewegung über den DDR-Infarkt hinaus, erzählt von Anpassung, Konsequenz, Zwängen, Unabhängigkeit und von der Verwandlung der Ablehnung in künstlerische und politische Praxis. So gerät der Film nicht zur Musealisierung einer Bewegung oder zur ideologischen Abrechnung, sondern zum mitreißenden Porträt einer Subkultur, einer der wertvollsten und folgenreichsten Eruptionen im unerschütterlichen Glauben an eine Utopie, die zur Ideologie geriet.

Organisation: Bryn Savage/Yale University; Thomas Günther / Edition Galerie auf Zeit

12.-18.07.12

Programmarchiv 12.-18.07.12

Do-Mi 18:00 Uhr

Knistern der Zeit

Christoph Schlingensief und sein Operndorf in Burkina Faso

Dokumentarfilm, D 2012, 106 Min. Regie: Sibylle Dahrendorf

Ein afrikanisches Bayreuth, eine Oper in Afrika? Christoph Schlingensief reiste trotz schwerer Krankheit immer wieder nach Afrika, um sein wichtigstes Projekt zu starten: Ein Operndorf in Burkina Faso, ein Raum an dem Leben und Kunst zusammen gehören.

Die Geschichte eines scheinbar unmöglichen Projekts, von der Suche nach dem richtigen Ort im Mai 2009 bis zur Schuleröffnung im Oktober 2011. Die Dokumentation begleitet Schlingensief hautnah und macht seine Vision und seinen Kampf für das Projekt erfahrbar. Im August 2010 stirbt Christoph Schlingensief, sein Traum lebt weiter.

Do-Mi 20:00 Uhr

Martha Marcy May Marlene

OmU / Original version with German subtitles

USA 2011, 101 Min. Regie: Sean Durkin. Darsteller: Elizabeth Olsen, Sarah Paulson, Hugh Dancy

Martha war verschwunden. Als sie nach Jahren plötzlich wieder auftaucht und von ihrer älteren Schwester Lucy in einem einsamen Ferienhaus aufgenommen wird, wird nach und nach klar, dass sie Verstörendes erlebt hat. Ihre Erinnerungen fördern zu Tage, dass sie aus der sektenähnlichen Gemeinschaft eines charismatischen wie bedrohlichen Anführers geflüchtet sein muss.

Vielbeachtetes und hochgelobtes Spielfilmdebüt, das auf dem Sundance-Festival 2011 den Preis für die beste Regie erhielt. Besondere Wertschätzung erhielt die schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerin Elizabeth Olsen.

Do-Mi 22:00 Uhr

Callgirl

Slowenien/D 2009, 90 Min. Regie: Damjan Kozole. Darsteller: Nina Ivanišin, Peter Musevski, Primož Pirnat, Maruša Kink, Uroš Fürst

Aleksandra kommt aus einer Kleinstadt in Slowenien, ihre Eltern sind geschieden und sie studiert in Ljubljana Englisch. Sie ist zielstrebiger als ihre Kommilitonen und sie hat ein gut gehütetes Geheimnis. Neben ihrem Studium prostituiert sie sich, um eine Eigentumswohnung finanzieren zu können. Unter dem Pseudonym "slowenisches Mädchen" schaltet sie Anzeigen in der Lokalzeitung.

Der kroatische Regisseur Damjan Kozole zeigt in eindrucksvollen Bildern das Leben einer der vielen slowenischen Mädchen, die unter dem Deckmantel einer normalen Existenz der Prostitution nachgehen, um ein besseres Leben führen zu können. Ein Film, der unter die Haut geht und zum Nachdenken über die Schattenseiten einer Gesellschaft anregt, in der junge Menschen zwischen Konsumdruck und dem Wunsch nach Sicherheit bereit sind, drastische Wege zu gehen.

Do-Sa 23:45 Uhr

Berlin Calling

mit engl. UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. Regie/Drehbuch: Hannes Stöhr. Musik: DJ Kalkbrenner
Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

Der Friedrichshainer DJ Paul Kalkbrenner ist Martin Karow ist DJ Ickarus und fliegt von Gig zu Gig, von Stadt zu Stadt und von einem Trip zum nächsten und von da in die Klinik. Psychiaterin Petra Pau (Corinna Harfouch) soll ihn von den Drogen runterbringen und therapieren, doch immer wieder bricht Ickarus die Regeln, flippt aus und feiert seine Exzesse.

Toller Film über Drogen, Musik und Rauschzustände, über das Musikbusiness und natürlich über Berlin und Friedrichshainer Hippness. Einer der besten deutschen Filme seit langer Zeit und der erfolgreichste Film bei uns in den Tilsiter Lichtspielen.

So-Mi 23:45 Uhr

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Dokumentarfilm, D 2012, 95 Min. Regie: Britta Mischer, Nana Yuriko

Ein faszinierendes Zeitdokument über den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004 bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen auf den Kopf gestellt werden.

Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.

Doch die Umstrukturierung des Spreeufers in Berlin macht auch vor der Bar25 keinen Halt, und so steht die Vertreibung aus dem Paradies bevor - jedoch nicht, ohne sich mit einem einzigartigen Spektakel zu verabschieden.

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel Filmplakat

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
Kinderkino Do-So 16:30 Uhr

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

FSK: 0, empf. ab 6 Jahre. ČSSR/DDR 1973, 82 Min. Regie: Václav Vorlíček. Darsteller: Libuše Šafránková, Pavel Trávníček, Carola Braunbock, Rolf Hoppe, Karin Lesch, Vladimír Menšík

Aschenbrödel lebt mit ihrer Stiefmutter und ihren Stiefschwestern auf dem Gutshof ihres Vaters. Sie wird schlecht behandelt und muß als Dienstmagd arbeiten. Doch sie läßt sich nichts gefallen und wehrt sich. Der Kutscher schenkt ihr drei Haselnüsse, die Zauberkraft besitzen: wenn man sie auf den Boden wirft, erhält man kostbare Kleider. Damit kann Aschenbrödel unerkannt zum Fest des Prinzen gehen, der sich sofort in sie verliebt. Aber sie führt ihn ganz schön an der Nase herum.

Václav Vorlíček, der Regisseur dieses wunderbaren Märchenfilms, drehte all die tollen Kinderfilme Das Mädchen auf dem Besenstiel, Wie soll man Dr. Mráček ertränken?, Wie man Dornröschen wachküßt, Der Prinz und der Abendstern und natürlich Die schöne Arabella und der Zauberer. An den meisten Filmen war der Drehbuchautor Miloš Macourek beteiligt - bis auf diesen hier, bei dem der Dramaturg František Pavlíček das Drehbuch schrieb, der infolge seines Engagements während des Prager Frühlings ein schweres Schicksal erlitt.

Pelle Ohneschwanz Filmplakat
Kinderkino Fr-So 15:00 Uhr

Der kleine Kater Pelle

FSK: 0, empf. ab 6 Jahre. Schweden 1981, 78 Min. Regie: Stig Lasseby, Jan Gissberg

Auf einem Bauernhof in Schweden werden fünf Katzen geboren, von denen eine, genannt Pelle, ohne Schwanz zur Welt kommt. Da ihn niemand braucht, soll er ertränkt werden, doch Pelle Ohneschwanz gelingt die Flucht im Auto eines Feriengastes. So kommt er in die Stadt, wo ihn die Katzen aber mächtig auslachen. Doch Pelle setzt sich clever gegen alle Vorurteile zur Wehr.

Anrührender schwedischer Zeichentrickfilmklassiker nach dem gleichnamigen Roman von Götsa Knuttson mit einer sehr niedlich gezeichneten Titelfigur.

05.-11.07.12

Programmarchiv 05.-11.07.12

Do-Mi 18:00 Uhr

Knistern der Zeit

Christoph Schlingensief und sein Operndorf in Burkina Faso

Dokumentarfilm, D 2012, 106 Min. Regie: Sibylle Dahrendorf

Ein afrikanisches Bayreuth, eine Oper in Afrika? Christoph Schlingensief reiste trotz schwerer Krankheit immer wieder nach Afrika, um sein wichtigstes Projekt zu starten: Ein Operndorf in Burkina Faso, ein Raum an dem Leben und Kunst zusammen gehören.

Die Geschichte eines scheinbar unmöglichen Projekts, von der Suche nach dem richtigen Ort im Mai 2009 bis zur Schuleröffnung im Oktober 2011. Die Dokumentation begleitet Schlingensief hautnah und macht seine Vision und seinen Kampf für das Projekt erfahrbar. Im August 2010 stirbt Christoph Schlingensief, sein Traum lebt weiter.

Do-Mi 20:15 Uhr

Callgirl

Slowenien/D 2009, 90 Min. Regie: Damjan Kozole. Darsteller: Nina Ivanišin, Peter Musevski, Primož Pirnat, Maruša Kink, Uroš Fürst

Aleksandra kommt aus einer Kleinstadt in Slowenien, ihre Eltern sind geschieden und sie studiert in Ljubljana Englisch. Sie ist zielstrebiger als ihre Kommilitonen und sie hat ein gut gehütetes Geheimnis. Neben ihrem Studium prostituiert sie sich, um eine Eigentumswohnung finanzieren zu können. Unter dem Pseudonym "slowenisches Mädchen" schaltet sie Anzeigen in der Lokalzeitung.

Der kroatische Regisseur Damjan Kozole zeigt in eindrucksvollen Bildern das Leben einer der vielen slowenischen Mädchen, die unter dem Deckmantel einer normalen Existenz der Prostitution nachgehen, um ein besseres Leben führen zu können. Ein Film, der unter die Haut geht und zum Nachdenken über die Schattenseiten einer Gesellschaft anregt, in der junge Menschen zwischen Konsumdruck und dem Wunsch nach Sicherheit bereit sind, drastische Wege zu gehen.

Do-Mi 22:00 Uhr

Small Town Murder Songs

OmU / Original version with German subtitles

Kanada 2010, 75 Min. Regie: Ed Gass-Donnelly
Darsteller: Peter Stormare, Jill Hennessy, Amy Rutherford

Walter ist der Polizeichef in einer kleinen Stadt in Ontario, die ihr erstes Mord-Opfer "feiert": eine junge Frau, die nackt am Seeufer gefunden wird. Die Frau ist nicht aus der Stadt, und während die Polizei von Ontario die Führung in den Ermittlungen übernimmt, versucht Walter, zu helfen, wo er nur kann.

Die Stadt ist eine größtenteils eng verbundene Mennoniten-Gesellschaft, in der Walter zuletzt zu seiner Kirche zurückkehrte. Er versucht zudem, mit seinem eigenen Gemüt klarzukommen, wegen dem es bereits vor einigen Monaten zu einer brutalen Auseinandersetzung kam. Als die Ermordete identifiziert werden kann, wird schließlich klar, dass Walters ehemalige Liebe das Opfer der Gewalttat sein könnte.

So-Mi 23:30 Uhr

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Dokumentarfilm, D 2012, 95 Min. Regie: Britta Mischer, Nana Yuriko

Ein faszinierendes Zeitdokument über den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004 bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen auf den Kopf gestellt werden.

Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.

Doch die Umstrukturierung des Spreeufers in Berlin macht auch vor der Bar25 keinen Halt, und so steht die Vertreibung aus dem Paradies bevor - jedoch nicht, ohne sich mit einem einzigartigen Spektakel zu verabschieden.

Do-Sa 23:30 Uhr

Berlin Calling

mit engl. UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. Regie/Drehbuch: Hannes Stöhr. Musik: DJ Kalkbrenner
Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

Der Friedrichshainer DJ Paul Kalkbrenner ist Martin Karow ist DJ Ickarus und fliegt von Gig zu Gig, von Stadt zu Stadt und von einem Trip zum nächsten und von da in die Klinik. Psychiaterin Petra Pau (Corinna Harfouch) soll ihn von den Drogen runterbringen und therapieren, doch immer wieder bricht Ickarus die Regeln, flippt aus und feiert seine Exzesse.

Toller Film über Drogen, Musik und Rauschzustände, über das Musikbusiness und natürlich über Berlin und Friedrichshainer Hippness. Einer der besten deutschen Filme seit langer Zeit und der erfolgreichste Film bei uns in den Tilsiter Lichtspielen.

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel Filmplakat

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
Kinderkino Do-So 16:30 Uhr

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

FSK: 0, empf. ab 6 Jahre. ČSSR/DDR 1973, 82 Min. Regie: Václav Vorlíček. Darsteller: Libuše Šafránková, Pavel Trávníček, Carola Braunbock, Rolf Hoppe, Karin Lesch, Vladimír Menšík

Aschenbrödel lebt mit ihrer Stiefmutter und ihren Stiefschwestern auf dem Gutshof ihres Vaters. Sie wird schlecht behandelt und muß als Dienstmagd arbeiten. Doch sie läßt sich nichts gefallen und wehrt sich. Der Kutscher schenkt ihr drei Haselnüsse, die Zauberkraft besitzen: wenn man sie auf den Boden wirft, erhält man kostbare Kleider. Damit kann Aschenbrödel unerkannt zum Fest des Prinzen gehen, der sich sofort in sie verliebt. Aber sie führt ihn ganz schön an der Nase herum.

Václav Vorlíček, der Regisseur dieses wunderbaren Märchenfilms, drehte all die tollen Kinderfilme Das Mädchen auf dem Besenstiel, Wie soll man Dr. Mráček ertränken?, Wie man Dornröschen wachküßt, Der Prinz und der Abendstern und natürlich Die schöne Arabella und der Zauberer. An den meisten Filmen war der Drehbuchautor Miloš Macourek beteiligt - bis auf diesen hier, bei dem der Dramaturg František Pavlíček das Drehbuch schrieb, der infolge seines Engagements während des Prager Frühlings ein schweres Schicksal erlitt.

Pelle Ohneschwanz Filmplakat
Kinderkino Fr-So 15:00 Uhr

Der kleine Kater Pelle

FSK: 0, empf. ab 6 Jahre. Schweden 1981, 78 Min. Regie: Stig Lasseby, Jan Gissberg

Auf einem Bauernhof in Schweden werden fünf Katzen geboren, von denen eine, genannt Pelle, ohne Schwanz zur Welt kommt. Da ihn niemand braucht, soll er ertränkt werden, doch Pelle Ohneschwanz gelingt die Flucht im Auto eines Feriengastes. So kommt er in die Stadt, wo ihn die Katzen aber mächtig auslachen. Doch Pelle setzt sich clever gegen alle Vorurteile zur Wehr.

Anrührender schwedischer Zeichentrickfilmklassiker nach dem gleichnamigen Roman von Götsa Knuttson mit einer sehr niedlich gezeichneten Titelfigur.

28.06.-04.07.12

Programmarchiv 28.06.-04.07.12

Do-Mi 18:00 + 20:00 Uhr

Die Kunst zu lieben

18 Uhr: OmU (Original mit UT) // 20 Uhr: Deutsche Fassung

F 2011, 88 Min. Regie: Emmanuel Mouret. Darsteller: Julie Depardieu, François Cluzet, Frédérique Bel, Emmanuel Mouret, Judith Godrèche

Eine Frau in langjähriger Ehe will plötzlich jedem attraktiven Kerl an die Wäsche. Die unglücklich verknallte Singlefrau Isabelle (Julie Depardieu) beginnt eine ziellose Affäre mit einem Fremden. Alle reden unablässig über Liebesdinge und die Möglichkeit von wildem, hemmungslosem Sex - laut, aufgeregt und äußerst unterhaltsam.

Der "Küss mich bitte!"-Regisseur Emmanuel Mouret nimmt sich in DIE KUNST ZU LIEBEN der Kunst der Liebe an und zeigt, wie das in Paris mal romantisch, mal komödiantisch funktionieren kann. Mit Judith Godréche ("Das Schmuckstück"), François Cluzet ("Ziemliche beste Freunde") und weiteren bekannten französischen Darstellern ist diese romantische Komödie bis in die letzte Rolle prominent besetzt.

Do-Mi 22:00 Uhr

Small Town Murder Songs

OmU / Original version with German subtitles

Kanada 2010, 75 Min. Regie: Ed Gass-Donnelly
Darsteller: Peter Stormare, Jill Hennessy, Amy Rutherford

Walter ist der Polizeichef in einer kleinen Stadt in Ontario, die ihr erstes Mord-Opfer "feiert": eine junge Frau, die nackt am Seeufer gefunden wird. Die Frau ist nicht aus der Stadt, und während die Polizei von Ontario die Führung in den Ermittlungen übernimmt, versucht Walter, zu helfen, wo er nur kann.

Die Stadt ist eine größtenteils eng verbundene Mennoniten-Gesellschaft, in der Walter zuletzt zu seiner Kirche zurückkehrte. Er versucht zudem, mit seinem eigenen Gemüt klarzukommen, wegen dem es bereits vor einigen Monaten zu einer brutalen Auseinandersetzung kam. Als die Ermordete identifiziert werden kann, wird schließlich klar, dass Walters ehemalige Liebe das Opfer der Gewalttat sein könnte.

So-Mi 23:30 Uhr

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Dokumentarfilm, D 2012, 95 Min. Regie: Britta Mischer, Nana Yuriko

Ein faszinierendes Zeitdokument über den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004 bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen auf den Kopf gestellt werden.

Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen den Zuschauer in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.

Doch die Umstrukturierung des Spreeufers in Berlin macht auch vor der Bar25 keinen Halt, und so steht die Vertreibung aus dem Paradies bevor - jedoch nicht, ohne sich mit einem einzigartigen Spektakel zu verabschieden.

Do-Sa 23:30 Uhr

Berlin Calling

mit engl. UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. Regie/Drehbuch: Hannes Stöhr. Musik: DJ Kalkbrenner
Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

Der Friedrichshainer DJ Paul Kalkbrenner ist Martin Karow ist DJ Ickarus und fliegt von Gig zu Gig, von Stadt zu Stadt und von einem Trip zum nächsten und von da in die Klinik. Psychiaterin Petra Pau (Corinna Harfouch) soll ihn von den Drogen runterbringen und therapieren, doch immer wieder bricht Ickarus die Regeln, flippt aus und feiert seine Exzesse.

Toller Film über Drogen, Musik und Rauschzustände, über das Musikbusiness und natürlich über Berlin und Friedrichshainer Hippness. Einer der besten deutschen Filme seit langer Zeit und der erfolgreichste Film bei uns in den Tilsiter Lichtspielen.

Kinderkino Do-So 16:15 Uhr

Krieg der Knöpfe

Prädikat: besonders wertvoll. FSK: 6, empf. ab 8 Jahre. F 2011, 100 Min. Regie: Christophe Barratier. Darsteller: Jean Texier, Ilona Bachelier, Thomas Goldberg, Clément Godefroy

"Ihr Schlappschwänze!" Schon immer bekämpfen sich die Kinder der Nachbardörfer Longeverne und Velrans ohne Gnade. Lebrac, Anführer der Longeverne-Bande, ersinnt eine besondere Kriegslist: Den Gefangenen werden alle Knöpfe ihrer Kleidung abgeschnitten - besiegt und gedemütigt ist ihnen auch noch der Ärger zu Hause sicher.

Als das Mädchen Violette neu ins Dorf kommt, wird aus der Unbekümmertheit des Kriegsspiels plötzlich Ernst. Denn im März 1944 hält auch in Südfrankreich der große Krieg Einzug. Eigentlich heißt Violette Myriam und ist Jüdin. Die Kinder und die Eltern aus den verfeindeten Dörfern haben nun keine andere Wahl, als sich zu verbünden und gemeinsam auf der richtigen Seite zu stehen.

Wie soll man Dr. Mracek ertränken 01

Wie soll man Dr. Mracek ertränken 02

Wie soll man Dr. Mracek ertränken 03
Kinderkino Fr-So 14:45 Uhr

Wie soll man Dr. Mrácek ertränken?

FSK: 6, empf. ab 8 Jahre. ČSSR 1974, 88 Min. Regie: Václav Vorlíček. Darsteller: Libuše Šafránková, Jaromír Hanzlík, Vladimír Menšík

Nur noch wenige Wassermänner leben in Böhmens Flüssen und Bächen. Da sind zum Beispiel die Wässerleins, eine Familie von Wassermännern und -frauen, die in Prag wohnen. Oberhaupt Alois Wässerlein ist ein angesehener Taucher und deshalb will ihm die Stadt ungefragt einen bürokratischen Gefallen tun: die Zuweisung einer neuen, schön trockenen Wohnung, denn die alte war ja so schrecklich feucht.

Das sehen die Wässerleins aber ganz anders, das schöne feuchte Hausbiotop in der Nähe der Moldau war ideal für ihre wahre Identität. Nun bleibt ihnen nichts anderes übrig, als den verantwortlichen Beamten Dr. Mráček zu ertränken. Dummerweise verliebt sich dieser in die Tochter Jana, die eigentlich einem Wassermann versprochen werden sollte, um die Zukunft der Wassermänner zu sichern.

Einer von diesen wunderbaren tschechischen Märchenfilmen, eines dieser kleinen Meisterwerke des Regisseurs Václav Vorlíček, den man für Filme wie Drei Haselnüsse für Aschenbrödel und Die Märchenbraut einfach lieben muss. Mit dabei auch der unverwechselbare und großartige Vladimír Menšík.

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