25.-31.10.12

Programmarchiv 25. - 31. Oktober 2012

Speed – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Dokumentation. D 2012, 97 Min. Regie: Florian Opitz

Wir sparen ständig Zeit. Trotzdem haben wir am Ende immer weniger davon. Warum eigentlich? Im Takt der elektronischen Kommunikationsmittel hetzen wir von einem Termin zum anderen. Wer oder was treibt diese Beschleunigung eigentlich an? Ist sie ein gesellschaftliches Phänomen oder liegt alles nur am mangelhaften Zeitmanagement des Einzelnen?

Er befragt Zeitmanagement-Experten, Therapeuten und Wissenschaftler nach Ursachen und Auswirkungen der chronischen Zeitnot. Er trifft Unternehmensberater und Akteure, die im internationalen Finanzmarkt aktiv sind, die an der Zeitschraube drehen.

Und er lernt Menschen kennen, die aus ihrem ganz privaten Hamsterrad ausgestiegen sind und solche, die nach gesellschaftlichen Alternativen suchen. Auf seiner Suche entdeckt er: ein anderes Tempo ist möglich, wir müssen es nur wollen.

Keep the lights on

OmU / Original version with German subtitles

USA 2012, 102 Min. Regie: Ira Sachs. Darsteller: Thure Lindhardt, Zachary Booth, Paprika Steen

Über eine Telefon-Dateline lernt der Filmemacher Erik Ende der 1990er den jungen Anwalt Paul kennen. Nach dem Sex lässt er seine Telefonnummer da. Nach dem zweiten Mal fragt Paul, ob Erik nicht über Nacht bleiben will. Ein paar Wochen später hat Paul seine Freundin verlassen, und die beiden ziehen zusammen.

Über die nächsten neun Jahre verläuft die Beziehung stürmisch und unvorhersehbar. Immer wieder entzieht sich Paul und driftet in die Cracksucht ab, während Erik nur mühsam mit seinen Filmen weiterkommt. Immer wieder verlieren sie sich und finden sich wieder, können nicht mit und nicht ohne einander leben.

Eine Liebesgeschichte von heute, zärtlich und ohne Kompromisse, warmherzig und schonungslos erzählt.

Leave it on the Floor

OmU / Original version with German subtitles

USA/Kanada 2011, 109 Min. Regie: Sheldon Larry. Darsteller: Ephraim Sykes, Miss Barbie-Q, Andre Myers, Phillip Evelyn II, James Alsop, Cameron Koa, Metra Dee, Demarkes Dogan, James Alsop

Brad (Ephraim Sykes) lebt mit seiner egozentrischen Mutter in einer Kleinstadt in der Nähe von Los Angeles. Als sie herausfindet, dass ihr Sohn schwul ist, wirft sie ihn kurzerhand aus dem Haus. Brad macht sich auf in die große Stadt, und ein Flirt auf der Straße führt ihn ins Zentrum einer fremden Welt, die ihm schnell zu einem neuen Zuhause wird: die Ballroom-Szene mit ihren Wahlfamilien aus Drag Kings & Queens, Freaks und Ausgestoßenen, die sich nachts an geheimen Orten große Wettbewerbe mit andern "Häusern" liefern.

Über zwanzig Jahre nach Jennie Livingstons Kultfilm Paris is Burning (1990) zeigt das vor Energie übersprühende Spielfilmmusical von Sheldon Larry, wie lebendig die Ball-Subkultur der US-amerikanischen Großstädte nach wie vor ist - und wie wichtig für die vielen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung von ihren verständnislosen Familien verstoßenen Jugendlichen, die in ihr eine neue Heimat finden. Mit Szenestars und Newcomern gedreht, setzt der Film alles auf eine visuelle und musikalische Feier der Diversität und Individualität als Gegenmodell zu den oft rigiden Idealen vieler afroamerikanischer und Latino-Familien in den USA.

Berlin Calling

mit engl. UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. Regie: Hannes Stöhr. Musik: DJ Kalkbrenner. Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

Der Berliner Elektronik-Live-DJ und Komponist Martin Karow, genannt Ickarus (Paul Kalkbrenner) tourt mit seiner Managerin und Freundin Mathilde (Rita Lengyel) durch die Tanzclubs der Welt. Sie stehen kurz vor ihrer größten Albumveröffentlichung.

Als Ickarus nach einem Auftritt im Drogenrausch in eine Berliner Nervenklinik eingeliefert wird, kommen alle Pläne durcheinander. Er kämpft um seine Liebe, um sein Album und mit dem Tod.

Nach Berlin is in Germany (Berlinale 2001, Panorama Publikumspreis) und One Day in Europe (Berlinale 2005, Offizieller Wettbewerb) gelang Hannes Stöhr erneut ein Kinofilm, der die Stimmung einer Generation sensibel und präzise einfängt.

Mit dem international erfolgreichen DJ Paul Kalkbrenner in der Hauptrolle, den Stöhr für das Kino entdeckt, nimmt er die Zuschauer mit auf seinen Musiktrip - mit allen Höhen und Tiefen.

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Dokumentarfilm. D 2012, 95 Min. Regie: Britta Mischer, Nana Yuriko

Ein faszinierendes Zeitdokument über den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004 bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen auf den Kopf gestellt werden.

Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.

Doch die Umstrukturierung des Spreeufers in Berlin macht auch vor der Bar25 keinen Halt, und so steht die Vertreibung aus dem Paradies bevor - jedoch nicht, ohne sich mit einem einzigartigen Spektakel zu verabschieden.

Die Geschichte vom kleinen Muck

Die Geschichte vom kleinen Muck Filmplakat

FSK: 0, empfohlen ab 6 Jahre. DDR 1953, 96 Min. Regie: Wolfgang Staudte, nach dem gleichnamigen Märchen von Wilhelm Hauff. Darsteller: Thomas Schmidt, Johannes Maus, Silja Lesny

Die Geschichte von dem kleinen Außenseiter Muck zählt zu den Klassikern des Märchenfilms. Seit der Uraufführung von 1953 begeisterte das farbenprächtige, liebevoll inszenierte Märchen über 13 Millionen Zuschauer und ist damit der erfolgreichste deutsche Kinderfilm.

In einer Stadt im Orient lebt ein kleiner, buckliger, alter Mann. Von den Kindern gehänselt und gejagt, zieht er sie eines Tages mit einer Geschichte in den Bann – seiner eigenen Geschichte: Ein kleiner Junge, Muck genannt, wird nach dem Tode seines Vaters von den bösen Verwandten aus dem Haus gejagt.

Er zieht in die Wüste, um sein Glück zu suchen. Er gelangt in den Besitz von Zauberpantoffeln und einem Stab, der vergrabene Schätze aufspürt. Muck glaubt, das Glück gefunden zu haben, und begibt sich an den Hof des Sultans.

Wolfgang Staudte, der große deutsche Regisseur, der in Ost und West gleichermaßen vom Pech verfolgt war, drehte dieses farbenprächtige Meisterwerk.

Hase und Wolf - Nu, pogodi!

Hase und Wolf - Nu, pogodi! 01

Hase und Wolf - Nu, pogodi! 02

FSK: 0, empfohlen ab 6 Jahre. UdSSR 1969-86, 66 Min.

Trickfilmserie in zwei Teilen, wöchentlich wechselnd

Die sowjetische Kultserie um den asozialen Gammler Wolf und den vorbildlichen Bürger Hase ist eine lustige Zusammenfassung der Ära Breshnew: der Wolf ein fauler, arbeitsscheuer und verkaterter Raucher, Säufer und Gitarrenspieler, der Hase ein penetrant- fröhlicher, stets gesund-munterer Pionier.

Doch der ewige Zweikampf wird immer zuungunsten des Wolfes entschieden, der am Ende jeder Episode nur hilflos die Faust schüttelt: "Ну заяц, ну погоди! - Na warte Hase, ich krieg dich noch!".

Wenn das mal wahr wäre - leider kriegt er ihn nie. Und auch die gelegentlichen Verbrüderungsversuche mit Cidre schlagen fehl. Untermalt sind die einzelnen Episoden mit einer fantastischen Best-of der sowjetischen Musikkultu. Ein großer Spaß für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

18.-24.10.12

Programmarchiv 18. - 24.10.2012

Jürgen Böttcher/Strawalde in der Galerie Be-Stahl, Kunstverein Herzattacke, Foto: Thomas Günther

Jürgen Böttcher/Strawalde, Galerie Be-Stahl, Kunstverein Herzattacke, Foto: Thomas Günther

24. Oktober 2012 | 20:00 Uhr

Ein Abend mit Strawalde

Lichtzeichen - Zwei Videoessays von Jürgen Böttcher: "Regenschirme in New York" und "Mathildenhöhe"

Der Filmemacher und Maler Jürgen Böttcher / Strawalde präsentiert jüngste Videoarbeiten. Der Künstler selbst spricht von "Videotagebüchern" - visuelle Notizen auf Reisen, die über die Wirklichkeit hinaus ins Poetische abheben.

Staatsstreich - Künstlerbuchpremiere mit Texten von Jochen Berg und Grafiken von Strawalde - es liest Janina Klinger

Der Dichter Jochen Berg schrieb aus der historischen Umbruchsituation 1989/90 heraus. Strawalde antwortet darauf 20 Jahre später mit Zeichnungen, verspielt und Distanz schaffend zugleich, die bizarre Schönheit der Veränderung beschwörend.

Speed – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit Filmplakat

Dokumentation. D 2012, 97 Min.
Regie: Florian Opitz

www.speed-derfilm.de »
Do-Mi 18:00 Uhr

Speed – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Wir sparen ständig Zeit. Trotzdem haben wir am Ende immer weniger davon. Warum eigentlich? Im Takt der elektronischen Kommunikationsmittel hetzen wir von einem Termin zum anderen. Wer oder was treibt diese Beschleunigung eigentlich an? Ist sie ein gesellschaftliches Phänomen oder liegt alles nur am mangelhaften Zeitmanagement des Einzelnen?

Er befragt Zeitmanagement-Experten, Therapeuten und Wissenschaftler nach Ursachen und Auswirkungen der chronischen Zeitnot. Er trifft Unternehmensberater und Akteure, die im internationalen Finanzmarkt aktiv sind, die an der Zeitschraube drehen.

Und er lernt Menschen kennen, die aus ihrem ganz privaten Hamsterrad ausgestiegen sind und solche, die nach gesellschaftlichen Alternativen suchen. Auf seiner Suche entdeckt er: ein anderes Tempo ist möglich, wir müssen es nur wollen.

Leave it on the floor Filmplakat

USA/Kanada 2011, 109 Min.
Regie: Sheldon Larry
Darsteller: Ephraim Sykes, Miss Barbie-Q, Andre Myers, Phillip Evelyn II, James Alsop, Cameron Koa, Metra Dee, Demarkes Dogan, James Alsop

www.ballmusical.com »
Do-Di 20:00 / Mi 22:30 Uhr

Leave it on the Floor

OmU / Original version with German subtitles

Brad (Ephraim Sykes) lebt mit seiner egozentrischen Mutter in einer Kleinstadt in der Nähe von Los Angeles. Als sie herausfindet, dass ihr Sohn schwul ist, wirft sie ihn kurzerhand aus dem Haus. Brad macht sich auf in die große Stadt, und ein Flirt auf der Straße führt ihn ins Zentrum einer fremden Welt, die ihm schnell zu einem neuen Zuhause wird: die Ballroom-Szene mit ihren Wahlfamilien aus Drag Kings & Queens, Freaks und Ausgestoßenen, die sich nachts an geheimen Orten große Wettbewerbe mit andern "Häusern" liefern.

Über zwanzig Jahre nach Jennie Livingstons Kultfilm Paris is Burning (1990) zeigt das vor Energie übersprühende Spielfilmmusical von Sheldon Larry, wie lebendig die Ball-Subkultur der US-amerikanischen Großstädte nach wie vor ist - und wie wichtig für die vielen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung von ihren verständnislosen Familien verstoßenen Jugendlichen, die in ihr eine neue Heimat finden. Mit Szenestars und Newcomern gedreht, setzt der Film alles auf eine visuelle und musikalische Feier der Diversität und Individualität als Gegenmodell zu den oft rigiden Idealen vieler afroamerikanischer und Latino-Familien in den USA.

Chico & Rita Filmplakat

Animationsfilm. Spanien/GB 2010, 93 Min. Regie: Fernando Trueba, Javier Mariscal, Tono Errando

www.chicoundrita-film.de »
Do-Di 22:00 Uhr

Chico & Rita

OmU / Original version with German subtitles

Havanna 1948: Der junge Jazzpianist Chico begegnet in einem Nachtclub der wunderschönen Sängerin Rita. Ihre Stimme greift ihm ins Herz, doch schon die erste Nacht endet mit einer wilden Eifersuchtsszene.

Ein Musikwettbewerb führt sie wieder zusammen, doch als nunmehr Chico ausrastet, geht Rita schweren Herzens mit einem Yankee nach New York, um dort Karriere zu machen. Chico verkauft sein Klavier und folgt ihr mit seinem Freund Ramon, um New Yorks Jazzszene aufzumischen - voller Hoffnung, dabei die Liebe seines Lebens zurückzugewinnen.

Für ihre mit Preisen überhäufte Animation haben sich der oscarprämierte Regisseur Fernando Trueba, der Starzeichner Javier Mariscal und die kubanische Jazzlegende Bebo Valdés zusammengetan. Sie erzählen den Bolero zweier schicksalhaft Liebenden.

Berlin Calling Filmplakat

D 2008, 109 Min. Regie: Hannes Stöhr. Musik: DJ Kalkbrenner. Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

www.berlin-calling.de »
Do-Fr 23:45 Uhr

Berlin Calling

mit engl. UT / German version with English subtitles

Der Berliner Elektronik-Live-DJ und Komponist Martin Karow, genannt Ickarus (Paul Kalkbrenner) tourt mit seiner Managerin und Freundin Mathilde (Rita Lengyel) durch die Tanzclubs der Welt. Sie stehen kurz vor ihrer größten Albumveröffentlichung.

Als Ickarus nach einem Auftritt im Drogenrausch in eine Berliner Nervenklinik eingeliefert wird, kommen alle Pläne durcheinander. Er kämpft um seine Liebe, um sein Album und mit dem Tod.

Nach Berlin is in Germany (Berlinale 2001, Panorama Publikumspreis) und One Day in Europe (Berlinale 2005, Offizieller Wettbewerb) gelang Hannes Stöhr erneut ein Kinofilm, der die Stimmung einer Generation sensibel und präzise einfängt.

Mit dem international erfolgreichen DJ Paul Kalkbrenner in der Hauptrolle, den Stöhr für das Kino entdeckt, nimmt er die Zuschauer mit auf seinen Musiktrip - mit allen Höhen und Tiefen.

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit Filmplakat

Dokumentarfilm. D 2012, 95 Min. Regie: Britta Mischer, Nana Yuriko

www.bar25-derfilm.de »
Sa-Mi 23:45 Uhr

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Ein faszinierendes Zeitdokument über den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004 bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen auf den Kopf gestellt werden.

Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.

Doch die Umstrukturierung des Spreeufers in Berlin macht auch vor der Bar25 keinen Halt, und so steht die Vertreibung aus dem Paradies bevor - jedoch nicht, ohne sich mit einem einzigartigen Spektakel zu verabschieden.

Die Geschichte vom kleinen Muck Filmplakat

FSK: 0, empfohlen ab 6 Jahre
DDR 1953, 96 Min. Regie: Wolfgang Staudte, nach dem gleichnamigen Märchen von Wilhelm Hauff. Darsteller: Thomas Schmidt, Johannes Maus, Silja Lesny

Kinderkino Do-So 16:15 Uhr

Die Geschichte vom kleinen Muck

Die Geschichte von dem kleinen Außenseiter Muck zählt zu den Klassikern des Märchenfilms. Seit der Uraufführung von 1953 begeisterte das farbenprächtige, liebevoll inszenierte Märchen über 13 Millionen Zuschauer und ist damit der erfolgreichste deutsche Kinderfilm.

In einer Stadt im Orient lebt ein kleiner, buckliger, alter Mann. Von den Kindern gehänselt und gejagt, zieht er sie eines Tages mit einer Geschichte in den Bann – seiner eigenen Geschichte: Ein kleiner Junge, Muck genannt, wird nach dem Tode seines Vaters von den bösen Verwandten aus dem Haus gejagt.

Er zieht in die Wüste, um sein Glück zu suchen. Er gelangt in den Besitz von Zauberpantoffeln und einem Stab, der vergrabene Schätze aufspürt. Muck glaubt, das Glück gefunden zu haben, und begibt sich an den Hof des Sultans.

Wolfgang Staudte, der große deutsche Regisseur, der in Ost und West gleichermaßen vom Pech verfolgt war, drehte dieses farbenprächtige Meisterwerk.

Hase und Wolf - Nu, pogodi! 01

Hase und Wolf - Nu, pogodi! 02

FSK: 0, empfohlen ab 6 Jahre
UdSSR 1969-86, 66 Min.

Kinderkino Fr-So 15:00 Uhr

Hase und Wolf - Nu, pogodi!

Trickfilmserie in zwei Teilen, wöchentlich wechselnd

Die sowjetische Kultserie um den asozialen Gammler Wolf und den vorbildlichen Bürger Hase ist eine lustige Zusammenfassung der Ära Breshnew: der Wolf ein fauler, arbeitsscheuer und verkaterter Raucher, Säufer und Gitarrenspieler, der Hase ein penetrant- fröhlicher, stets gesund-munterer Pionier.

Doch der ewige Zweikampf wird immer zuungunsten des Wolfes entschieden, der am Ende jeder Episode nur hilflos die Faust schüttelt: "Ну заяц, ну погоди! - Na warte Hase, ich krieg dich noch!".

Wenn das mal wahr wäre - leider kriegt er ihn nie. Und auch die gelegentlichen Verbrüderungsversuche mit Cidre schlagen fehl. Untermalt sind die einzelnen Episoden mit einer fantastischen Best-of der sowjetischen Musikkultu. Ein großer Spaß für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

11.-17.10.12

Programmarchiv 11. - 17.10.2012

11.10.12 19:30 Uhr

Classical music: simply the best

NovoDebatte - Diskussionsveranstaltung

Wer ist besser? Wer ist der größere Künstler? Mozart oder Madonna? Dvorák oder Dizzee Rascal?

Eine vom Onlinemagazin NovoArgumente in Kooperation mit dem Londoner Institute of Ideas organisierte Diskussionsveranstaltung rückt die Bedeutung der klassischen Musik für unsere Zeit in den Fokus.

Der Behauptung, klassische Musik sei die größere Kunst, wird oft mit dem Argument begegnet, keine Musik könne als wirklich überlegen bezeichnet werden. Ist es elitär, moderne Musik kritisch zu betrachten? Doch was folgt aus der Behauptung, die Klassik sei am besten? Wo verläuft die Trennlinie zwischen Bach, Arnold Schönberg und John Cage?

Weitere Informationen »

Shirley Apthorp: Musikkritikerin und Journalistin, Mitbegründerin des Cape-Festivals

Prof. Ivan Hewett: Leitender Musikkritiker des Daily Telegraph, Professor am Royal College of Music, London

Alan Miller: Co-Direktor des NY Salon, Mitbegründer der London`s Truman Brewery

Karl-Erik Norrman: Opernsänger, schwedischer Diplomat und Gründer des European Cultural Parliament

Steven Walter: International aktiver Cellist und Kammermusiker; Gründer und künstlerischer Leiter des PODIUM-Junges Europäisches Musikfestival, Esslingen

Im Anschluss spielen die City Substrings aus Berlin vier Kompositionen.

Chico & Rita Filmplakat

Animationsfilm. Spanien/GB 2010, 93 Min. Regie: Fernando Trueba, Javier Mariscal, Tono Errando

www.chicoundrita-film.de »
Do 17:30 / Fr-Mi 20:15 Uhr

Chico & Rita

OmU / Original version with German subtitles

Havanna 1948: Der junge Jazzpianist Chico begegnet in einem Nachtclub der wunderschönen Sängerin Rita. Ihre Stimme greift ihm ins Herz, doch schon die erste Nacht endet mit einer wilden Eifersuchtsszene.

Ein Musikwettbewerb führt sie wieder zusammen, doch als nunmehr Chico ausrastet, geht Rita schweren Herzens mit einem Yankee nach New York, um dort Karriere zu machen. Chico verkauft sein Klavier und folgt ihr mit seinem Freund Ramon, um New Yorks Jazzszene aufzumischen - voller Hoffnung, dabei die Liebe seines Lebens zurückzugewinnen.

Für ihre mit Preisen überhäufte Animation haben sich der oscarprämierte Regisseur Fernando Trueba, der Starzeichner Javier Mariscal und die kubanische Jazzlegende Bebo Valdés zusammengetan. Sie erzählen den Bolero zweier schicksalhaft Liebenden.

Parada Filmplakat

Serbien / Kroatien / Mazedonien / Slowenien 2011, 115 Min. Regie: Srdjan Dragojevic. Darsteller: Nikola Kojo, Miloš Samolov, Hristina Popovic, Goran Jevtic

www.parada-film.de »
Do-Mi 18:00 + 22:00 Uhr

Parada

Fr-Mi 18:00 Uhr: Deutsche Fassung
Do-Mi 22:00 Uhr: OmU / Original version with German subtitles

Ein ehemaliger Krimineller, Kriegsveteran und Schwulenhasser muss mit seiner Sicherheitsfirma und einem schwulen Pärchen eine in Belgrad stattfindende Gay-Pride-Parade organisieren, die schon im Vorfeld massiven Anfeindungen ausgesetzt ist.

Auf der Suche nach Sympathisanten reisen sie gemeinsam durch ein zerrissenes Land und engagieren dubiose Mitstreiter für eine gerechte Sache. Die alten Feinde - Serben, bosnische Muslime, Kosovo-Albaner und kroatische Kriegsveteranen - bilden zusammen eine utopische Truppe der besonderen Art, die es mit bunten Luftballons und Regenbogenfahnen gegen fiese Nationalisten und Neo-Nazis aufnimmt.

Die skurrile Komödie war ein Publikumshit auf der Berlinale 2012 und gewann den Panorama-Publikumspreis. Ein sicheres Gespür für Situationskomik, grandiose Dialoge und eine seltene Übertreibungskunst machen aus PARADA ein einziges Kinofest.

Berlin Calling Filmplakat

D 2008, 109 Min. Regie: Hannes Stöhr. Musik: DJ Kalkbrenner. Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

www.berlin-calling.de »
Do-Fr 0:00 Uhr

Berlin Calling

mit engl. UT / German version with English subtitles

Der Berliner Elektronik-Live-DJ und Komponist Martin Karow, genannt Ickarus (Paul Kalkbrenner) tourt mit seiner Managerin und Freundin Mathilde (Rita Lengyel) durch die Tanzclubs der Welt. Sie stehen kurz vor ihrer größten Albumveröffentlichung.

Als Ickarus nach einem Auftritt im Drogenrausch in eine Berliner Nervenklinik eingeliefert wird, kommen alle Pläne durcheinander. Er kämpft um seine Liebe, um sein Album und mit dem Tod.

Nach Berlin is in Germany (Berlinale 2001, Panorama Publikumspreis) und One Day in Europe (Berlinale 2005, Offizieller Wettbewerb) gelang Hannes Stöhr erneut ein Kinofilm, der die Stimmung einer Generation sensibel und präzise einfängt.

Mit dem international erfolgreichen DJ Paul Kalkbrenner in der Hauptrolle, den Stöhr für das Kino entdeckt, nimmt er die Zuschauer mit auf seinen Musiktrip - mit allen Höhen und Tiefen.

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit Filmplakat

Dokumentarfilm. D 2012, 95 Min. Regie: Britta Mischer, Nana Yuriko

www.bar25-derfilm.de »
Sa-Mi 0:00 Uhr

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Ein faszinierendes Zeitdokument über den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004 bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen auf den Kopf gestellt werden.

Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.

Doch die Umstrukturierung des Spreeufers in Berlin macht auch vor der Bar25 keinen Halt, und so steht die Vertreibung aus dem Paradies bevor - jedoch nicht, ohne sich mit einem einzigartigen Spektakel zu verabschieden.

Die Geschichte vom kleinen Muck Filmplakat

FSK: 0, empfohlen ab 6 Jahre
DDR 1953, 96 Min. Regie: Wolfgang Staudte, nach dem gleichnamigen Märchen von Wilhelm Hauff. Darsteller: Thomas Schmidt, Johannes Maus, Silja Lesny

Kinderkino Fr-So 16:15 Uhr

Die Geschichte vom kleinen Muck

Die Geschichte von dem kleinen Außenseiter Muck zählt zu den Klassikern des Märchenfilms. Seit der Uraufführung von 1953 begeisterte das farbenprächtige, liebevoll inszenierte Märchen über 13 Millionen Zuschauer und ist damit der erfolgreichste deutsche Kinderfilm.

In einer Stadt im Orient lebt ein kleiner, buckliger, alter Mann. Von den Kindern gehänselt und gejagt, zieht er sie eines Tages mit einer Geschichte in den Bann – seiner eigenen Geschichte: Ein kleiner Junge, Muck genannt, wird nach dem Tode seines Vaters von den bösen Verwandten aus dem Haus gejagt.

Er zieht in die Wüste, um sein Glück zu suchen. Er gelangt in den Besitz von Zauberpantoffeln und einem Stab, der vergrabene Schätze aufspürt. Muck glaubt, das Glück gefunden zu haben, und begibt sich an den Hof des Sultans.

Wolfgang Staudte, der große deutsche Regisseur, der in Ost und West gleichermaßen vom Pech verfolgt war, drehte dieses farbenprächtige Meisterwerk.

Hase und Wolf - Nu, pogodi! 01

Hase und Wolf - Nu, pogodi! 02

FSK: 0, empfohlen ab 6 Jahre
UdSSR 1969-86, 66 Min.

Kinderkino Do 16:16 / Fr-So 15:00 Uhr

Hase und Wolf - Nu, pogodi!

Trickfilmserie in zwei Teilen, wöchentlich wechselnd

Die sowjetische Kultserie um den asozialen Gammler Wolf und den vorbildlichen Bürger Hase ist eine lustige Zusammenfassung der Ära Breshnew: der Wolf ein fauler, arbeitsscheuer und verkaterter Raucher, Säufer und Gitarrenspieler, der Hase ein penetrant- fröhlicher, stets gesund-munterer Pionier.

Doch der ewige Zweikampf wird immer zuungunsten des Wolfes entschieden, der am Ende jeder Episode nur hilflos die Faust schüttelt: "Ну заяц, ну погоди! - Na warte Hase, ich krieg dich noch!".

Wenn das mal wahr wäre - leider kriegt er ihn nie. Und auch die gelegentlichen Verbrüderungsversuche mit Cidre schlagen fehl. Untermalt sind die einzelnen Episoden mit einer fantastischen Best-of der sowjetischen Musikkultu. Ein großer Spaß für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

04.-10.10.12

Programmarchiv 04. - 10.10.2012

Do-Mi 18:00 Uhr

Revision

Dokumentation. D 2012, 106 Min. Regie: Philip Scheffner

Am 29. Juni 1992 entdeckt ein Bauer zwei Körper in einem Getreidefeld in Mecklenburg-Vorpommern. Ermittlungen ergeben, dass es sich bei den Toten um rumänische Staatsbürger handelt. Sie werden bei dem Versuch, die europäische Außengrenze zu überschreiten, von Jägern erschossen. Diese geben an, die Menschen mit Wildschweinen verwechselt zu haben.

Vier Jahre später beginnt der Prozess. Welcher der Jäger den tödlichen Schuss abgegeben hat, lässt sich nie beweisen. Das Urteil: Freispruch. dpa meldet: "Aus Rumänien ist niemand zur Urteilsverkündung angereist." In den Akten stehen die Namen und Adressen von Grigore Velcu und Eudache Calderar. Ihre Familien wussten nicht, dass jemals ein Prozess stattgefunden hat.

Ein juristisch abgeschlossener Kriminalfall wird einer filmischen Revision unterzogen, die Orte, Personen und Erinnerungen miteinander verknüpft und ein fragiles Geflecht aus Versionen und Perspektiven einer "europäischen Geschichte" ergibt.

Do-Mi 20:00 Uhr

Parada

OmU / Original version with German subtitles

Serbien/Kroatien/Mazedonien/Slowenien 2011, 115 Min. Regie: Srdjan Dragojevic. Darsteller: Darsteller: Nikola Kojo, Miloš Samolov, Hristina Popovic, Goran Jevtic, Goran Navojec, Dejan Acimovic

Ein ehemaliger Krimineller, Kriegsveteran und Schwulenhasser muss mit seiner Sicherheitsfirma und einem schwulen Pärchen eine in Belgrad stattfindende Gay-Pride-Parade organisieren, die schon im Vorfeld massiven Anfeindungen ausgesetzt ist.

Auf der Suche nach Sympathisanten reisen sie durch ein zerrissenes Land und engagieren dubiose Mitstreiter für eine gerechte Sache. Die alten Feinde - Serben, bosnische Muslime, Kosovo-Albaner und Kroaten - bilden eine utopische Truppe der besonderen Art.

Die skurrile Komödie war ein Publikumshit auf der Berlinale 2012 und gewann den Panorama-Publikumspreis. Ein sicheres Gespür für Situationskomik, grandiose Dialoge und eine seltene Übertreibungskunst machen aus PARADA ein einziges Kinofest.

Do-Mi 22:15 Uhr

This Ain't California

Dokufiktion. D 2012, 90 Min. Regie: Marten Persiel. Darsteller: Christian Rothenhagen, Mirko Mielke, Torsten Schubert, Renè Falk Thomasius

Die Geschichte einer besonderen Freundschaft, die sich verliert, als die Freiheit beginnt. Eine semidokumentarische Collage über die aufregende Welt der „Rollbrettfahrer“ in der DDR der 80er Jahre. Ein Erinnerungstrip der besonderen Art – laut, schrill und bunt.

Alles in allem eine sehr unterhaltsame und geschwind inszenierte fiktionale Dokumentation über eine Form der Subkultur in der DDR. Die Helden der Szene von damals sitzen am Lagerfeuer und erzählen sich einen Schmackes nach dem anderen: wilde Partys, erste Liebe, diverser Blödsinn, die total verrückte WG in der Karl-Marx-Allee und Begegnungen der ost- mit der westdeutschen Skaterszene. Das ganze untermalt von einem wilden Soundtrack und jeder Menge Archivmaterial.

Do-Fr 23:55 Uhr

Berlin Calling

mit engl. UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. Regie/Drehbuch: Hannes Stöhr. Musik: DJ Kalkbrenner
Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

Der Friedrichshainer DJ Paul Kalkbrenner ist Martin Karow ist DJ Ickarus und fliegt von Gig zu Gig, von Stadt zu Stadt und von einem Trip zum nächsten und von da in die Klinik. Psychiaterin Petra Pau (Corinna Harfouch) soll ihn von den Drogen runterbringen und therapieren, doch immer wieder bricht Ickarus die Regeln, flippt aus und feiert seine Exzesse.

Toller Film über Drogen, Musik und Rauschzustände, über das Musikbusiness und natürlich über Berlin und Friedrichshainer Hippness. Einer der besten deutschen Filme seit langer Zeit und der erfolgreichste Film bei uns in den Tilsiter Lichtspielen.

Sa-Mi 23:55 Uhr

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Dokumentarfilm, D 2012, 95 Min. Regie: Britta Mischer, Nana Yuriko

Ein faszinierendes Zeitdokument über den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004 bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen auf den Kopf gestellt werden.

Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.

Doch die Umstrukturierung des Spreeufers in Berlin macht auch vor der Bar25 keinen Halt, und so steht die Vertreibung aus dem Paradies bevor - jedoch nicht, ohne sich mit einem einzigartigen Spektakel zu verabschieden.

Die Geschichte vom kleinen Muck Filmplakat

Die Geschichte vom kleinen Muck
Kinderkino Do-So 16:15 Uhr

Die Geschichte vom kleinen Muck

FSK: 0, empf. ab 6 Jahre. DDR 1953, 96 Min. Regie: Wolfgang Staudte, nach dem gleichnamigen Märchen von Wilhelm Hauff
Darsteller: Thomas Schmidt, Johannes Maus, Silja Lesny, Friedrich Richter, Trude Hesterberg

Die Geschichte von dem kleinen Außenseiter Muck zählt zu den Klassikern des Märchenfilms. Seit der Uraufführung von 1953 begeisterte das farbenprächtige, liebevoll inszenierte Märchen über 13 Millionen Zuschauer und ist damit der erfolgreichste deutsche Kinderfilm.

In einer Stadt im Orient lebt ein buckliger alter Mann. Von den Kindern gehänselt und gejagt, zieht er sie eines Tages mit einer Geschichte in den Bann – seiner Geschichte: Ein kleiner Junge, Muck genannt, wird nach dem Tode seines Vaters von den bösen Verwandten aus dem Haus gejagt. Er zieht in die Wüste, um sein Glück zu suchen...

Wolfgang Staudte, der große deutsche Regisseur, der in Ost und West gleichermaßen vom Pech verfolgt war, drehte dieses farbenprächtige Meisterwerk.

Hase und Wolf - Nu, pogodi! 01

Hase und Wolf - Nu, pogodi! 02
Kinderkino Fr-So 15:00 Uhr

Hase und Wolf - Nu, pogodi!

FSK: 0, empf. ab 6 Jahre. UdSSR 1969-86, 66 Min.
Trickfilmserie in zwei Paketen (Teil 1 und 2, wöchentlich wechselnd)

Die sowjetische Kultserie um den asozialen Gammler Wolf und den vorbildlichen Bürger Hase ist eine lustige Zusammenfassung der Ära Breshnew: der Wolf ein fauler, arbeitsscheuer und verkaterter Raucher, Säufer und Gitarrenspieler, der Hase ein penetrant- fröhlicher, stets gesund-munterer Pionier. Doch der ewige Zweikampf wird immer zuungunsten des Wolfes entschieden, der am Ende jeder Episode nur hilflos die Faust schüttelt: "Ну заяц, ну погоди! - Na warte Hase, ich krieg dich noch!".

Wenn das mal wahr wäre - leider kriegt er ihn nie. Und auch die gelegentlichen Verbrüderungsversuche mit Krimsekt schlagen fehl. Untermalt sind die einzelnen Episoden mit einer fantastischen Best-of der sowjetischen Musikkultu. Ein großer Spaß für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.