27.12.-02.01.13

Programmarchiv 27.12.2012 - 02.01.2013

Marina Abramovic: The Artist is Present

OmU / Originalversion mit deutschen Untertiteln

Dokumentation, USA 2012, 105 Min. Regie: Matthew Akers

Verführerisch, furchtlos und unverschämt: Seit fast 40 Jahren definiert Marina Abramovic ständig neu, was Kunst heute bedeutet. Als Werkzeug benutzt sie ihren eigenen Körper - dabei überschreitet sie immer wieder Grenzen, oft riskiert sie sogar ihr Leben. Ihre Performances provozieren, schockieren und bewegen uns.

Der Film begleitet die Künstlerin bei den Vorbereitungen zur Eröffnung einer großen Retrospektive ihres Werks im Museum of Modern Art in New York.

Abramovic und das MoMA ließen den Filmemachern freie Hand - so entstanden eine hypnotisierende Kinoreise in die Welt radikaler Performance Art und das intime Porträt einer erstaunlich unwiderstehlichen, immer wieder faszinierenden Frau, die zwischen Leben und Kunst keinen Unterschied macht.

Der Aufsteiger

OmU / Originalversion mit deutschen Untertiteln

OT: L'exercice de l'état - Frankreich / Belgien 2011, 112 Min. - Regie: Pierre Schoeller - Darsteller: Olivier Gourmet, Michel Blanc, Zabou Breitman, Laurent Stocker

Ein Reisebus ist in eine Schlucht gestürzt, mehrere Jugendliche sind tot. Flugs reist Minister Saint-Jean mit seiner PR-Beraterin an den Unfallort, um Betroffenheit zu demonstrieren. So beginnt der Aufstieg eines neuen Sterns am Polithimmel, die unverhoffte Karriere eines Staatsdieners, in der eine Katastrophe die nächste jagt.

Mit bissigem Witz führt der Film eine politische Kaste vor, die in grandioser Selbstüberschätzung ausschließlich mit der eigenen Karriere beschäftigt ist.

Ein akademischer Actionfilm und eine intelligente Dekonstruktion des Homo Politicus, ein Schauspielerfilm voll begnadeter Akteure mit ausgeprägter Sinnlichkeit und latentem Nihilismus.

Fraktus Filmplakat

Mehr Infos:
www.fraktus.de »

Fraktus

D 2011, 95 Min. - Regie: Lars Jessen - Darsteller: Devid Striesow, Heinz Strunk, Rocko Schamoni, Jacques Palminger, Piet Fuchs, Anna Bederke, Hannes Hellmann, Felix Goeser, Blixa Bargeld, H.P. Baxxter

Von Westbam bis Scooter, von Blixa Bargeld bis Dieter Meier: Die Electronic-Szene ist sich einig - Fraktus waren es. Fraktus haben Techno erfunden. Haben seine Ästhetik, seine Klangrevolte, seine Technik vorweggenommen.

Doch von Fraktus blieb nur der Mythos. Trotz vielversprechender Anfangserfolge in den 80er-Jahren und ihrem einzigartigen Sound. Zwar enorm einflussreich und hochgeschätzt von Szene-Kollegen weltweit, aber als Band vor über 25 Jahren im Streit auseinander gegangen und heute nur noch Insidern ein Begriff.

Was wurde aus ihnen? Was machen die drei heute? Kann es ein Comeback dieser Pioniere geben? Die Dokumentation spürt die drei grundverschiedenen Musiker auf und es gelingt die pophistorische Sensation: Fraktus sind wieder da! Und zurück im Studio.

Berlin Calling

mit engl. UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. - Regie: Hannes Stöhr - Musik: DJ Kalkbrenner - Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

Der Berliner Elektronik-Live-DJ und Komponist Martin Karow, genannt Ickarus (Paul Kalkbrenner) tourt mit seiner Managerin und Freundin Mathilde (Rita Lengyel) durch die Tanzclubs der Welt. Sie stehen kurz vor ihrer größten Albumveröffentlichung.

Als Ickarus nach einem Auftritt im Drogenrausch in eine Berliner Nervenklinik eingeliefert wird, kommen alle Pläne durcheinander. Er kämpft um seine Liebe, um sein Album und mit dem Tod.

Nach Berlin is in Germany (Berlinale 2001, Panorama Publikumspreis) und One Day in Europe (Berlinale 2005, Offizieller Wettbewerb) gelang Hannes Stöhr erneut ein Kinofilm, der die Stimmung einer Generation sensibel und präzise einfängt.

Mit dem international erfolgreichen DJ Paul Kalkbrenner in der Hauptrolle, den Stöhr für das Kino entdeckt, nimmt er die Zuschauer mit auf seinen Musiktrip - mit allen Höhen und Tiefen.

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Dokumentation - D 2012, 95 Min. - Regie: Britta Mischer, Nana Yuriko

Ein faszinierendes Zeitdokument über den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004 bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen auf den Kopf gestellt werden.

Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.

Doch die Umstrukturierung des Spreeufers in Berlin macht auch vor der Bar25 keinen Halt, und so steht die Vertreibung aus dem Paradies bevor - jedoch nicht, ohne sich mit einem einzigartigen Spektakel zu verabschieden.

Das grüne Wunder - Unser Wald

D 2012, 93 Min. - Regie: Jan Haft
empf. ab 6 Jahre, FBW-Prädikat wertvoll

Mit seinen atemberaubend schönen Aufnahmen schickt der Film seine Zuschauer auf eine spektakuläre Entdeckungsreise durch den bekanntesten und vielfältigsten heimischen Lebensraum, den Wald, und zeigt diesen aus völlig neuer Perspektive.

Der renommierte Naturfilmer Jan Haft liefert eine einzigartige Bestandsaufnahme der Artenvielfalt im deutschen Wald. Während einer Drehzeit von insgesamt sechs Jahren waren die international vielfach ausgezeichneten Kameramänner schwer filmbaren Motiven auf der Spur.

Erzählt von Grimme-Preisträger Benno Fürmann ist der Film eine wissenschaftlich exakte und emotional packende Einladung, die aufregenden Lebensformen unseres Waldes mit geschärftem Bewusstsein neu zu entdecken.

Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa

Empf. ab 6 Jahre - FBW-Prädikat besonders wertvoll - Animationsfilm - FR/BE 2012, 78 Min. - Regie: Rémi Bezançon, Jean-Christophe Lie

Unter einem Affenbrotbaum im Herzen Afrikas lauschen Kinder einem weisen Alten: Er erzählt die Geschichte des Jungen Maki, der Freundschaft mit der jungen Giraffe Zarafa schließt. Als Zarafa gefangen wird, um dem französischen König geschenkt zu werden, verspricht er der Giraffenmutter, Zarafa zurückzubringen.

Mit dem Wüstenprinz Hassan und dem Luftschiffer Malaterre unternehmen Maki und Zarafa eine abenteuerliche Ballonreise über das Mittelmeer und die schneebedeckten Alpen bis nach Paris. Dort ist die Ankunft der ersten Giraffe auf dem europäischen Kontinent eine große Attraktion. Aber schnell zeigt sich, dass Zarafa nicht in die Stadt gehört. Maki will sein Versprechen halten und sucht nach einer Möglichkeit, Zarafa zu retten.

Ein bilderreicher Animationsfilm, eine Geschichte voller Spannung und Abenteuer, die auf wahren Begebenheiten beruht: Im Jahr 1827 sorgte die erste Giraffe im Zoo von Paris auch in Wirklichkeit für viel Wirbel und Begeisterung.

20.-26.12.12

Programmarchiv 20. - 26. Dezember 2012

Marina Abramovic: The Artist is Present

OmU / Originalversion mit deutschen Untertiteln

Dokumentation, USA 2012, 105 Min. Regie: Matthew Akers

Verführerisch, furchtlos und unverschämt: Seit fast 40 Jahren definiert Marina Abramovic ständig neu, was Kunst heute bedeutet. Als Werkzeug benutzt sie ihren eigenen Körper - dabei überschreitet sie immer wieder Grenzen, oft riskiert sie sogar ihr Leben. Ihre Performances provozieren, schockieren und bewegen uns.

Der Film begleitet die Künstlerin bei den Vorbereitungen zur Eröffnung einer großen Retrospektive ihres Werks im Museum of Modern Art in New York.

Abramovic und das MoMA ließen den Filmemachern freie Hand - so entstanden eine hypnotisierende Kinoreise in die Welt radikaler Performance Art und das intime Porträt einer erstaunlich unwiderstehlichen, immer wieder faszinierenden Frau, die zwischen Leben und Kunst keinen Unterschied macht.

Anna Karenina - Tatjana Samoilowa

Anna Karenina

Literaturverfilmung, UdSSR 1967, 137 Min. Regie: Alexander Sarchi

Während eines Besuchs in Moskau begegnet Anna Karenina, eine der glänzenden Erscheinungen der Petersburger Gesellschaft, dem Grafen Wronski. Ein Gefühl der Zuneigung keimt zwischen beiden auf, dem Anna durch überstürzte Abreise entflieht.

Umso deutlicher aber empfindet sie nun die Inhaltslosigkeit ihres Lebens an der Seite Karenins, eines erfolgreichen und geschätzten Beamten. Nach einer kurzen Episode des quälenden Doppellebens opfert Anna alles ihrer Liebe, um mit dem geliebten Mann zusammenzubleiben.

Diese sehr werkgetreue Verfilmung des berühmten Romans von Lew Tolstoi ist einer der großen Klassiker des sowjetischen Kinos. In der titelgebenden Rolle ist Tatjana Samoilowa zu sehen, die auch in dem wunderbaren Wenn die Kraniche ziehen die Hauptrolle spielte.

Solowej Rasbojnik - Räuber Nachtigall Filmplakat

Mehr Infos:
soloveyfilm.ru »

Solowej Rasbojnik - Räuber Nachtigall

OmU / Originalversion mit deutschen Untertiteln

Russland 2012, 87 Min. - Regie: Jegor Baranow

Um seine Finanzen aufzubessern, will der Chef einer Moskauer Firma einen leitenden Angestellten umbringen lassen. Der jedoch wehrt sich und flüchtet mit dem Geld in die Wälder.

Er sammelt eine Truppe skurriler Mitstreiter um sich und macht fortan als Nachtigall das Land sicherer, indem er Kriminelle und prominente Personen umbringt.

Sehr erfolgreich am 22. November in Russland gestartete überdrehte Actionkomödie, die mit ihrem Titel Bezug nimmt auf eine Gestalt aus der bekannten Sage vom Recken Ilja Muromez.

Berlin Calling

mit engl. UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. - Regie: Hannes Stöhr - Musik: DJ Kalkbrenner - Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

Der Berliner Elektronik-Live-DJ und Komponist Martin Karow, genannt Ickarus (Paul Kalkbrenner) tourt mit seiner Managerin und Freundin Mathilde (Rita Lengyel) durch die Tanzclubs der Welt. Sie stehen kurz vor ihrer größten Albumveröffentlichung.

Als Ickarus nach einem Auftritt im Drogenrausch in eine Berliner Nervenklinik eingeliefert wird, kommen alle Pläne durcheinander. Er kämpft um seine Liebe, um sein Album und mit dem Tod.

Nach Berlin is in Germany (Berlinale 2001, Panorama Publikumspreis) und One Day in Europe (Berlinale 2005, Offizieller Wettbewerb) gelang Hannes Stöhr erneut ein Kinofilm, der die Stimmung einer Generation sensibel und präzise einfängt.

Mit dem international erfolgreichen DJ Paul Kalkbrenner in der Hauptrolle, den Stöhr für das Kino entdeckt, nimmt er die Zuschauer mit auf seinen Musiktrip - mit allen Höhen und Tiefen.

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Dokumentation - D 2012, 95 Min. - Regie: Britta Mischer, Nana Yuriko

Ein faszinierendes Zeitdokument über den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004 bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen auf den Kopf gestellt werden.

Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.

Doch die Umstrukturierung des Spreeufers in Berlin macht auch vor der Bar25 keinen Halt, und so steht die Vertreibung aus dem Paradies bevor - jedoch nicht, ohne sich mit einem einzigartigen Spektakel zu verabschieden.

Das grüne Wunder - Unser Wald

D 2012, 93 Min. - Regie: Jan Haft
empf. ab 6 Jahre, FBW-Prädikat wertvoll

Mit seinen atemberaubend schönen Aufnahmen schickt der Film seine Zuschauer auf eine spektakuläre Entdeckungsreise durch den bekanntesten und vielfältigsten heimischen Lebensraum, den Wald, und zeigt diesen aus völlig neuer Perspektive.

Der renommierte Naturfilmer Jan Haft liefert eine einzigartige Bestandsaufnahme der Artenvielfalt im deutschen Wald. Während einer Drehzeit von insgesamt sechs Jahren waren die international vielfach ausgezeichneten Kameramänner schwer filmbaren Motiven auf der Spur.

Erzählt von Grimme-Preisträger Benno Fürmann ist der Film eine wissenschaftlich exakte und emotional packende Einladung, die aufregenden Lebensformen unseres Waldes mit geschärftem Bewusstsein neu zu entdecken.

Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa

Empf. ab 6 Jahre - FBW-Prädikat besonders wertvoll - Animationsfilm - FR/BE 2012, 78 Min. - Regie: Rémi Bezançon, Jean-Christophe Lie

Unter einem Affenbrotbaum im Herzen Afrikas lauschen Kinder einem weisen Alten: Er erzählt die Geschichte des Jungen Maki, der Freundschaft mit der jungen Giraffe Zarafa schließt. Als Zarafa gefangen wird, um dem französischen König geschenkt zu werden, verspricht er der Giraffenmutter, Zarafa zurückzubringen.

Mit dem Wüstenprinz Hassan und dem Luftschiffer Malaterre unternehmen Maki und Zarafa eine abenteuerliche Ballonreise über das Mittelmeer und die schneebedeckten Alpen bis nach Paris. Dort ist die Ankunft der ersten Giraffe auf dem europäischen Kontinent eine große Attraktion. Aber schnell zeigt sich, dass Zarafa nicht in die Stadt gehört. Maki will sein Versprechen halten und sucht nach einer Möglichkeit, Zarafa zu retten.

Ein bilderreicher Animationsfilm, eine Geschichte voller Spannung und Abenteuer, die auf wahren Begebenheiten beruht: Im Jahr 1827 sorgte die erste Giraffe im Zoo von Paris auch in Wirklichkeit für viel Wirbel und Begeisterung.

13.-19.12.12

Programmarchiv 13. - 19. Dezember 2012

Die Genialität des Augenblicks - Der Fotograf Günter Rössler Filmplakat

Die Genialität des Augenblicks - Der Fotograf Günter Rössler

Dokumentation, D 2012, 93 Min. - Regie: Fred R. Willitzkat

Sa 15.12.12 in Anwesenheit von Regisseur Fred R. Willitzkat, mit anschl. Filmgespräch!

Günter Rössler gilt als bedeutendster Aktfotograf des Ostens. Seine Aktbilder im Magazin machten ihn berühmt. In der Sibylle lichtete er Stil und Geschmack der Zeit ab und setzte nicht nur schöne, sondern auch selbstbewusste Frauen in Szene - sein Beitrag zur Emanzipation der Frau aus einem Blickwinkel, der heute außergewöhnlich scheint.

Im "geschlossenen System DDR" konnte Rössler kein internationaler Star werden, wie er es verdient gehabt hätte. Heute aber sind seine Fotografien in zahlreichen Kunstsammlungen und Museen vertreten. Dieser Film stellt den heute 86-jährigen, immer noch arbeitenden Günter Rössler vor, so, wie seine Fotos ihre Zeit abbilden: schlicht, treffend und stilsicher.

Solowej Rasbojnik - Räuber Nachtigall Filmplakat

Solowej Rasbojnik - Räuber Nachtigall

OmU / Originalversion mit deutschen Untertiteln

Russland 2012, 87 Min. - Regie: Jegor Baranow

Um seine Finanzen aufzubessern, will der Chef einer Moskauer Firma einen leitenden Angestellten umbringen lassen. Der jedoch wehrt sich und flüchtet mit dem Geld in die Wälder. Er sammelt eine Truppe skurriler Mitstreiter um sich und macht fortan als Nachtigall das Land sicherer, indem er Kriminelle und prominente Personen umbringt.

Sehr erfolgreich am 22. November in Russland gestartete überdrehte Actionkomödie, die mit ihrem Titel Bezug nimmt auf eine Gestalt aus der bekannten Sage vom Recken Ilja Muromez.

Mehr Infos: soloveyfilm.ru »

Dicke Mädchen

D 2011, 76 Min. - Regie: Axel Ranisch - Darsteller: Heiko Pinkowski, Peter Trabner, Ruth Bickelhaupt, Paul Pinkowski

Sven Ritter lebt mit seiner an Demenz erkrankten Mutter Edeltraut zusammen, teilt mit ihr das Leben, die Wohnung, sogar das Bett. Tagsüber arbeitet er in der Bank. Während Svens Arbeitszeit kommt Daniel in die Wohnung und passt auf Edeltraut auf, geht mit ihr zum Friseur, spazieren, einkaufen und hält die Wohnung in Schuss.

Doch eines Tages macht Edeltraut sich allein aus dem Staub. Die beiden Männer gehen auf die Suche nach ihr. Doch was sie finden, ist nicht nur Edeltraut, sondern eine zarte Zuneigung zueinander, die das Leben der beiden gehörig durcheinander bringt.

Mit vielen Preisen ausgezeichnetes Kinodebüt, das in nur drei Monaten entstand und gerade einmal 500 Euro kostete. Ein ganz ungewöhnlicher Liebesfilm mit vielen überraschenden Einfällen, der gespannt macht auf die nächsten Filme von Axel Ranisch.

Berlin Calling

mit engl. UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. - Regie: Hannes Stöhr - Musik: DJ Kalkbrenner - Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

Der Berliner Elektronik-Live-DJ und Komponist Martin Karow, genannt Ickarus (Paul Kalkbrenner) tourt mit seiner Managerin und Freundin Mathilde (Rita Lengyel) durch die Tanzclubs der Welt. Sie stehen kurz vor ihrer größten Albumveröffentlichung.

Als Ickarus nach einem Auftritt im Drogenrausch in eine Berliner Nervenklinik eingeliefert wird, kommen alle Pläne durcheinander. Er kämpft um seine Liebe, um sein Album und mit dem Tod.

Nach Berlin is in Germany (Berlinale 2001, Panorama Publikumspreis) und One Day in Europe (Berlinale 2005, Offizieller Wettbewerb) gelang Hannes Stöhr erneut ein Kinofilm, der die Stimmung einer Generation sensibel und präzise einfängt.

Mit dem international erfolgreichen DJ Paul Kalkbrenner in der Hauptrolle, den Stöhr für das Kino entdeckt, nimmt er die Zuschauer mit auf seinen Musiktrip - mit allen Höhen und Tiefen.

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Dokumentation - D 2012, 95 Min. - Regie: Britta Mischer, Nana Yuriko

Ein faszinierendes Zeitdokument über den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004 bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen auf den Kopf gestellt werden.

Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.

Doch die Umstrukturierung des Spreeufers in Berlin macht auch vor der Bar25 keinen Halt, und so steht die Vertreibung aus dem Paradies bevor - jedoch nicht, ohne sich mit einem einzigartigen Spektakel zu verabschieden.

Das grüne Wunder - Unser Wald

D 2012, 93 Min. - Regie: Jan Haft
empf. ab 6 Jahre, FBW-Prädikat wertvoll

Mit seinen atemberaubend schönen Aufnahmen schickt der Film seine Zuschauer auf eine spektakuläre Entdeckungsreise durch den bekanntesten und vielfältigsten heimischen Lebensraum, den Wald, und zeigt diesen aus völlig neuer Perspektive.

Der renommierte Naturfilmer Jan Haft liefert eine einzigartige Bestandsaufnahme der Artenvielfalt im deutschen Wald. Während einer Drehzeit von insgesamt sechs Jahren waren die international vielfach ausgezeichneten Kameramänner schwer filmbaren Motiven auf der Spur.

Erzählt von Grimme-Preisträger Benno Fürmann ist der Film eine wissenschaftlich exakte und emotional packende Einladung, die aufregenden Lebensformen unseres Waldes mit geschärftem Bewusstsein neu zu entdecken.

Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa

Empf. ab 6 Jahre - FBW-Prädikat besonders wertvoll - Animationsfilm - FR/BE 2012, 78 Min. - Regie: Rémi Bezançon, Jean-Christophe Lie

Unter einem Affenbrotbaum im Herzen Afrikas lauschen Kinder einem weisen Alten: Er erzählt die Geschichte des Jungen Maki, der Freundschaft mit der jungen Giraffe Zarafa schließt. Als Zarafa gefangen wird, um dem französischen König geschenkt zu werden, verspricht er der Giraffenmutter, Zarafa zurückzubringen.

Mit dem Wüstenprinz Hassan und dem Luftschiffer Malaterre unternehmen Maki und Zarafa eine abenteuerliche Ballonreise über das Mittelmeer und die schneebedeckten Alpen bis nach Paris. Dort ist die Ankunft der ersten Giraffe auf dem europäischen Kontinent eine große Attraktion. Aber schnell zeigt sich, dass Zarafa nicht in die Stadt gehört. Maki will sein Versprechen halten und sucht nach einer Möglichkeit, Zarafa zu retten.

Ein bilderreicher Animationsfilm, eine Geschichte voller Spannung und Abenteuer, die auf wahren Begebenheiten beruht: Im Jahr 1827 sorgte die erste Giraffe im Zoo von Paris auch in Wirklichkeit für viel Wirbel und Begeisterung.

06.-12.12.12

Programmarchiv 06. - 12. Dezember 2012

Das grüne Wunder - Unser Wald

D 2012, 93 Min. - Regie: Jan Haft
empf. ab 6 Jahre, FBW-Prädikat wertvoll

Mit seinen atemberaubend schönen Aufnahmen schickt der Film seine Zuschauer auf eine spektakuläre Entdeckungsreise durch den bekanntesten und vielfältigsten heimischen Lebensraum, den Wald, und zeigt diesen aus völlig neuer Perspektive.

Der renommierte Naturfilmer Jan Haft liefert eine einzigartige Bestandsaufnahme der Artenvielfalt im deutschen Wald. Während einer Drehzeit von insgesamt sechs Jahren waren die international vielfach ausgezeichneten Kameramänner schwer filmbaren Motiven auf der Spur.

Erzählt von Grimme-Preisträger Benno Fürmann ist der Film eine wissenschaftlich exakte und emotional packende Einladung, die aufregenden Lebensformen unseres Waldes mit geschärftem Bewusstsein neu zu entdecken.

Dicke Mädchen

D 2011, 76 Min. - Regie: Axel Ranisch - Darsteller: Heiko Pinkowski, Peter Trabner, Ruth Bickelhaupt, Paul Pinkowski

Sven Ritter lebt mit seiner an Demenz erkrankten Mutter Edeltraut zusammen, teilt mit ihr das Leben, die Wohnung, sogar das Bett. Tagsüber arbeitet er in der Bank. Während Svens Arbeitszeit kommt Daniel in die Wohnung und passt auf Edeltraut auf, geht mit ihr zum Friseur, spazieren, einkaufen und hält die Wohnung in Schuss.

Doch eines Tages macht Edeltraut sich allein aus dem Staub. Die beiden Männer gehen auf die Suche nach ihr. Doch was sie finden, ist nicht nur Edeltraut, sondern eine zarte Zuneigung zueinander, die das Leben der beiden gehörig durcheinander bringt.

Mit vielen Preisen ausgezeichnetes Kinodebüt, das in nur drei Monaten entstand und gerade einmal 500 Euro kostete. Ein ganz ungewöhnlicher Liebesfilm mit vielen überraschenden Einfällen, der gespannt macht auf die nächsten Filme von Axel Ranisch.

Pieta Filmplakat

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pieta.kr »

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Pieta

OmU / Originalversion mit deutschen Untertiteln

Südkorea 2012, 104 Min. - Regie: Kim Ki-duk - Darsteller: Cho Min-soo, Lee Jeong-jin, Woo Gi-hong, Kang Eun-jin, Jo Jae-ryong

Ein brutaler Schuldeneintreiber, der für einen Geldverleiher arbeitet und konsequent die säumigen Schuldner bzw. deren Unfallversicherungen zur Zahlung zwingt, begegnet einer Frau, die behauptet, seine Mutter zu sein. Schroff weist der einsame junge Mann die Fremde ab. Dennoch zieht sie bei ihm ein und mit der Zeit unterzieht sich der Mann einem Läuterungsprozeß. Bis eines Tages die Frau spurlos verschwunden ist...

Für seinen jüngsten Film, entstanden nach dreijähriger Zwangspause in einer Schaffenskrise, erhielt der koreanische Regisseur Kim Ki-Duk, von dem Meisterwerke wie Seom - Die Insel, Samaria und Bin-jip stammen, dieses Jahr den Goldenen Löwen in Venedig.

programmkino.de: Auf beiden Seiten Umkehr und Vergebung durch die Liebe. Das ist immer wieder Kim Ki-duks großes (christliches) Thema. Er setzt es auf eine derart albtraumhafte, durchschlagende Weise um, dass man vom Thema nolens volens tief beeindruckt und von der filmischen Wucht geradezu gepackt wird. Die Bilder bleiben lange hängen. Das hochrangige Spiel von Lee Jeong-jin als gewalttätiger und schließlich bekehrter Lee Kang-do und von Cho Min-soo als verzweifelte, auf Liebe bauende Jang Mi-sun ebenfalls. [..]

Berlin Calling

mit engl. UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. - Regie: Hannes Stöhr - Musik: DJ Kalkbrenner - Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

Der Berliner Elektronik-Live-DJ und Komponist Martin Karow, genannt Ickarus (Paul Kalkbrenner) tourt mit seiner Managerin und Freundin Mathilde (Rita Lengyel) durch die Tanzclubs der Welt. Sie stehen kurz vor ihrer größten Albumveröffentlichung.

Als Ickarus nach einem Auftritt im Drogenrausch in eine Berliner Nervenklinik eingeliefert wird, kommen alle Pläne durcheinander. Er kämpft um seine Liebe, um sein Album und mit dem Tod.

Nach Berlin is in Germany (Berlinale 2001, Panorama Publikumspreis) und One Day in Europe (Berlinale 2005, Offizieller Wettbewerb) gelang Hannes Stöhr erneut ein Kinofilm, der die Stimmung einer Generation sensibel und präzise einfängt.

Mit dem international erfolgreichen DJ Paul Kalkbrenner in der Hauptrolle, den Stöhr für das Kino entdeckt, nimmt er die Zuschauer mit auf seinen Musiktrip - mit allen Höhen und Tiefen.

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Dokumentation - D 2012, 95 Min. - Regie: Britta Mischer, Nana Yuriko

Ein faszinierendes Zeitdokument über den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004 bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen auf den Kopf gestellt werden.

Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.

Doch die Umstrukturierung des Spreeufers in Berlin macht auch vor der Bar25 keinen Halt, und so steht die Vertreibung aus dem Paradies bevor - jedoch nicht, ohne sich mit einem einzigartigen Spektakel zu verabschieden.

Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa

Empf. ab 6 Jahre - FBW-Prädikat besonders wertvoll - Animationsfilm - FR/BE 2012, 78 Min. - Regie: Rémi Bezançon, Jean-Christophe Lie

Unter einem Affenbrotbaum im Herzen Afrikas lauschen Kinder einem weisen Alten: Er erzählt die Geschichte des Jungen Maki, der Freundschaft mit der jungen Giraffe Zarafa schließt. Als Zarafa gefangen wird, um dem französischen König geschenkt zu werden, verspricht er der Giraffenmutter, Zarafa zurückzubringen.

Mit dem Wüstenprinz Hassan und dem Luftschiffer Malaterre unternehmen Maki und Zarafa eine abenteuerliche Ballonreise über das Mittelmeer und die schneebedeckten Alpen bis nach Paris. Dort ist die Ankunft der ersten Giraffe auf dem europäischen Kontinent eine große Attraktion. Aber schnell zeigt sich, dass Zarafa nicht in die Stadt gehört. Maki will sein Versprechen halten und sucht nach einer Möglichkeit, Zarafa zu retten.

Ein bilderreicher Animationsfilm, eine Geschichte voller Spannung und Abenteuer, die auf wahren Begebenheiten beruht: Im Jahr 1827 sorgte die erste Giraffe im Zoo von Paris auch in Wirklichkeit für viel Wirbel und Begeisterung.

29.11.-05.12.12

Programmarchiv 29. Nov. - 05. Dez. 2012

Pieta Filmplakat

Mehr Infos:
pieta.kr »

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Pieta

OmU / Originalversion mit deutschen Untertiteln

Südkorea 2012, 104 Min. - Regie: Kim Ki-duk - Darsteller: Cho Min-soo, Lee Jeong-jin, Woo Gi-hong, Kang Eun-jin, Jo Jae-ryong

Ein brutaler Schuldeneintreiber, der für einen Geldverleiher arbeitet und konsequent die säumigen Schuldner bzw. deren Unfallversicherungen zur Zahlung zwingt, begegnet einer Frau, die behauptet, seine Mutter zu sein. Schroff weist der einsame junge Mann die Fremde ab. Dennoch zieht sie bei ihm ein und mit der Zeit unterzieht sich der Mann einem Läuterungsprozeß. Bis eines Tages die Frau spurlos verschwunden ist...

Für seinen jüngsten Film, entstanden nach dreijähriger Zwangspause in einer Schaffenskrise, erhielt der koreanische Regisseur Kim Ki-Duk, von dem Meisterwerke wie Seom - Die Insel, Samaria und Bin-jip stammen, dieses Jahr den Goldenen Löwen in Venedig.

programmkino.de: Auf beiden Seiten Umkehr und Vergebung durch die Liebe. Das ist immer wieder Kim Ki-duks großes (christliches) Thema. Er setzt es auf eine derart albtraumhafte, durchschlagende Weise um, dass man vom Thema nolens volens tief beeindruckt und von der filmischen Wucht geradezu gepackt wird. Die Bilder bleiben lange hängen. Das hochrangige Spiel von Lee Jeong-jin als gewalttätiger und schließlich bekehrter Lee Kang-do und von Cho Min-soo als verzweifelte, auf Liebe bauende Jang Mi-sun ebenfalls. [..]

Sushi in Suhl

D 2012, 107 Min. - Regie: Carsten Fiebeler - Darsteller: Uwe Steimle, Julia Richter, Ina Paule Klink, Michael Kind, Gen Seto, Leander Wilhelm, Angelika Böttiger - Prädikat: besonders wertvoll

Nach wahren Begebenheiten erzählt der Film die unglaubliche Geschichte des Rolf Anschütz, der in der DDR gegen alle staatlichen wie gesellschaftlichen Bedenken und Widerstände seinen Traum vom Japan-Restaurant verwirklichte. Sein kulinarischer Ruf drang sogar bis nach Japan.

Durch Einfallsreichtum und unbändigen Ehrgeiz wird Rolf zu einem wahren Japanexperten und richtet sich im beschaulichen Südthüringen ein Restaurant ein, das weit über die Grenzen der Deutschen Demokratischen Republik hinaus bekannt wird.

Jedoch nicht ohne die Aufmerksamkeit der Partei auf sich zu ziehen, die nun natürlich ebenfalls von den westlich geknüpften Kontakten profitieren möchte. Von der politischen Führung geduldet, von den Gästen kulinarisch geschätzt, ist er König in seiner Welt.

Berlin Calling

mit engl. UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. - Regie: Hannes Stöhr - Musik: DJ Kalkbrenner - Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

Der Berliner Elektronik-Live-DJ und Komponist Martin Karow, genannt Ickarus (Paul Kalkbrenner) tourt mit seiner Managerin und Freundin Mathilde (Rita Lengyel) durch die Tanzclubs der Welt. Sie stehen kurz vor ihrer größten Albumveröffentlichung.

Als Ickarus nach einem Auftritt im Drogenrausch in eine Berliner Nervenklinik eingeliefert wird, kommen alle Pläne durcheinander. Er kämpft um seine Liebe, um sein Album und mit dem Tod.

Nach Berlin is in Germany (Berlinale 2001, Panorama Publikumspreis) und One Day in Europe (Berlinale 2005, Offizieller Wettbewerb) gelang Hannes Stöhr erneut ein Kinofilm, der die Stimmung einer Generation sensibel und präzise einfängt.

Mit dem international erfolgreichen DJ Paul Kalkbrenner in der Hauptrolle, den Stöhr für das Kino entdeckt, nimmt er die Zuschauer mit auf seinen Musiktrip - mit allen Höhen und Tiefen.

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Dokumentation - D 2012, 95 Min. - Regie: Britta Mischer, Nana Yuriko

Ein faszinierendes Zeitdokument über den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004 bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen auf den Kopf gestellt werden.

Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.

Doch die Umstrukturierung des Spreeufers in Berlin macht auch vor der Bar25 keinen Halt, und so steht die Vertreibung aus dem Paradies bevor - jedoch nicht, ohne sich mit einem einzigartigen Spektakel zu verabschieden.

Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa

Empf. ab 6 Jahre - FBW-Prädikat besonders wertvoll - Animationsfilm - FR/BE 2012, 78 Min. - Regie: Rémi Bezançon, Jean-Christophe Lie

Unter einem Affenbrotbaum im Herzen Afrikas lauschen Kinder einem weisen Alten: Er erzählt die Geschichte des Jungen Maki, der Freundschaft mit der jungen Giraffe Zarafa schließt. Als Zarafa gefangen wird, um dem französischen König geschenkt zu werden, verspricht er der Giraffenmutter, Zarafa zurückzubringen.

Mit dem Wüstenprinz Hassan und dem Luftschiffer Malaterre unternehmen Maki und Zarafa eine abenteuerliche Ballonreise über das Mittelmeer und die schneebedeckten Alpen bis nach Paris. Dort ist die Ankunft der ersten Giraffe auf dem europäischen Kontinent eine große Attraktion. Aber schnell zeigt sich, dass Zarafa nicht in die Stadt gehört. Maki will sein Versprechen halten und sucht nach einer Möglichkeit, Zarafa zu retten.

Ein bilderreicher Animationsfilm, eine Geschichte voller Spannung und Abenteuer, die auf wahren Begebenheiten beruht: Im Jahr 1827 sorgte die erste Giraffe im Zoo von Paris auch in Wirklichkeit für viel Wirbel und Begeisterung.

Hase und Wolf - Nu, pogodi! 01

Das Feuerzeug

Empf. ab 6 Jahre - DDR 1959, 83 Min. - Regie: Siegfried Hartmann, nach dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen - Darsteller: Rolf Ludwig, Heinz Schubert, Rolf Defrank, Hannes Fischer, Fritz Schlegl, Hans Fiebrandt, Maria Besendahl, Barbara Mehlan

Ein armer Soldat marschiert die Landstraße entlang. Vom König um seinen Sold betrogen, ist sein Tornister genauso leer wie sein Magen. Er begegnet einer Hexe, die ihm Gold verspricht, wenn er ihr ein altes Feuerzeug aus einer hohlen Eiche holt. Er findet im Baum Truhen voller Schätze, die von schrecklichen Hunden bewacht werden. Doch der tapfere Soldat läßt sich nicht einschüchtern und füllt sich die Taschen. Und er behält das Feuerzeug. Als er es ausprobiert, stehen drei Hunde bereit, seine Wünsche zu erfüllen. Er will zur Prinzessin, die der König gefangenhält, um die Prophezeiung zu umgehen, daß seine Tochter einen Soldaten heiraten werde.

Die erste DEFA-Spielfilmverfilmung von H.C. Andersen lebt von der heiteren und herzlichen Ausstrahlungskraft des hervorragend aufgelegten Rolf Ludwig. Mit über fünf Millionen Zuschauern zählt der Film zu den erfolgreichsten Märchenverfilmungen.