24.-30.01.13

Programmarchiv 24. - 30. Januar 2013

Sagrada

OmU / Originalversion mit deutschen Untertiteln

Schweiz 2012, 93 Min. - Regie: Stefan Haupt

Die Sagrada Família in Barcelona ist ein einzigartiges, faszinierendes Bauprojekt mit einem genialen, einst umstrittenen Vater – Antoni Gaudí – einer riesigen Familie von Mitwirkenden, einer Geschichte voller Höhenflüge und Abgründe und einer Unzahl von aufgeworfenen Fragen.

Der Bau der Sagrada Família ist alles andere als abgeschlossen. Das Bauwerk entsteht und wächst, heute noch, und dies bereits seit über 125 Jahren. Wer war der Mann, der diese Kathedrale entworfen hat? Was trieb ihn dazu an? Wer waren seine Nachfolger? Wer sind die Menschen – Handwerker, Arbeiter, Künstler, Architekten – die heute an der Sagrada Família weiter arbeiten und sie vollenden wollen?

Der Film geht den Motiven nach, die Menschen zum Entwerfen und Errichten solcher Bauwerke bewegt haben. Es geht um ihr Wissen und ihre Erfahrung, um die Symbolik und die kulturellen Wurzeln, die darin verborgen sind, und um die kreative Schöpfungskraft, die hier ihren Ausdruck sucht und findet.

Paradies: Liebe

Österreich/D/F 2012, 121 Min. - Regie: Ulrich Seidl
Darsteller: Margarete Tiesel, Peter Kazungu, Inge Maux

Erster Teil von Ulrich Seidls Paradies-Trilogie: Teresa ist 50 Jahre alt, alleinerziehende Mutter und nicht mehr besonders gut in Form. Sie teilt ein Schicksal, das in Westeuropa nicht nur männlich ist: null Sexualleben, unaufgeregter Lebensabend, unselbständige Kinder.

Was ihr am meisten fehlt, ist für sie jedoch unerschwinglich: das Gefühl, begehrt zu werden. Ihre Sehnsucht nach Liebe und der Marktwert ihres Körpers driften proportional auseinander.

Im Urlaub in Afrika möchte Teresa davon eine Auszeit nehmen. An den weißen Stränden Kenias gibt es zahlreiche Männer im Angebot. Als sogenannte Sugarmamas genießen Teresas Freundinnen die Liebesdienste junger schwarzer Beachboys, die sich so ihren Lebensunterhalt verdienen.

Typisch Seidl: makellos komponierte Bilder treffen auf gnadenlos bösen Witz und geben dabei eine Lektion in Ökonomie.

Frauensee

D 2012, 86 Min. - Regie: Zoltan Paul - Darsteller: Nele Rosetz, Therese Hämer, Lea Draeger, Constanze Waechter

Ein Porträt vierer lesbischer Frauen an einem langen Wochenende im Spätsommer auf dem Land. Eine Fischwirtin wohnt in einer der schönsten Landschaften vor der Berliner Haustür. Die Fischerin ist mit einer erfolgreichen Berliner Architektin zusammen, die einen Bungalow direkt am See bewohnt.

Zu diesen beiden stoßen zwei junge, selbstbewusste Mädchen aus Berlin. Vier Lebensentwürfe und drei verschiedene Altersgruppen treffen aufeinander und führen uns ihre verschiedene Träume, Ansprüche und Ziele vor Augen.

kino-zeit.de » Was die Figuren antreibt, daran tragen sie schwer; und Zoltan Paul inszeniert es mit bestechender Leichtigkeit, mit sommerlichem Humor – und mit hervorragend konzipierten Bildern, ausschließlich mit schwebender Steadycam gefilmt. Er hat Blick und Gespür für das Nebensächliche, das wichtig ist für das Atmosphärische, das einen Film antreiben kann.

Berlin Calling

mit engl. UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. - Regie: Hannes Stöhr - Musik: DJ Kalkbrenner - Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

Der Berliner Elektronik-Live-DJ und Komponist Martin Karow, genannt Ickarus (Paul Kalkbrenner) tourt mit seiner Managerin und Freundin Mathilde (Rita Lengyel) durch die Tanzclubs der Welt. Sie stehen kurz vor ihrer größten Albumveröffentlichung.

Als Ickarus nach einem Auftritt im Drogenrausch in eine Berliner Nervenklinik eingeliefert wird, kommen alle Pläne durcheinander. Er kämpft um seine Liebe, um sein Album und mit dem Tod.

Nach Berlin is in Germany (Berlinale 2001, Panorama Publikumspreis) und One Day in Europe (Berlinale 2005, Offizieller Wettbewerb) gelang Hannes Stöhr erneut ein Kinofilm, der die Stimmung einer Generation sensibel und präzise einfängt.

Mit dem international erfolgreichen DJ Paul Kalkbrenner in der Hauptrolle, den Stöhr für das Kino entdeckt, nimmt er die Zuschauer mit auf seinen Musiktrip - mit allen Höhen und Tiefen.

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Dokumentation - D 2012, 95 Min. - Regie: Britta Mischer, Nana Yuriko

Ein faszinierendes Zeitdokument über den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004 bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen auf den Kopf gestellt werden.

Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.

Doch die Umstrukturierung des Spreeufers in Berlin macht auch vor der Bar25 keinen Halt, und so steht die Vertreibung aus dem Paradies bevor - jedoch nicht, ohne sich mit einem einzigartigen Spektakel zu verabschieden.

Niko 2 - Kleines Rentier, großer Held

FSK ab 0, Altersempfehlung ab 6 Jahre - Finnland/Dänemark/D 2012, 77 Min. - Regie: Regie: Kari Juusonen, Jørgen Lerdam

Eigentlich hatte Niko gehofft, dass seine Mutter Oona und sein wiedergefundener Vater Prancer, ein Rentier des Weihnachtsmannes, doch wieder ein Paar werden. Stattdessen aber stellt ihm Oona kurz vor den Feiertagen ihren neuen Partner Lenni vor.

Fast noch schlimmer ist, dass der auch noch einen kleinen Sohn und Niko mit Jonni nun einen jüngeren Stiefbruder hat. Sich um den zu kümmern ist das letzte, worauf Niko Lust hat. Doch als Jonni von einer Gruppe Adler entführt wird, die im Auftrag der rachsüchtigen weißen Wölfin unterwegs sind, bricht Niko auf, um seinen neuen Bruder zu finden und zu befreien.

Seine Freunde Julius, das Flughörnchen, und Wilma, das Wiesel, aber auch das alte, kurzsichtige Rentier Tobias versuchen, Niko in seinem neuen und ziemlich gefährlichen Abenteuer beizustehen. Doch schon bald muss die mutige Truppe feststellen, dass nicht nur Jonni gerettet werden muss.

Froschkönig DEFA

Froschkönig

FSK ab 0, Altersempfehlung ab 6 Jahre - DDR 1988, 67 Min. - Regie: Walter Beck - Musik: Günther Fischer - Darsteller: Jana Mattukat, Jens-Uwe Bogadtke, Peter Sodann, Franziska Glöss-Ebermann

Prinzessin Henriette lässt beim Spiel ihre goldene Kugel in den Brunnen fallen. Ein Frosch bietet sich an, ihr das Lieblingsspielzeug zu holen, unter der Bedingung, dass sie fortan mit ihm Speise, Trank und Bett teilt. Das Versprechen ist schnell gegeben, doch als der Frosch in ihr Bett will, wirft Henriette ihn empört an die Wand. Er verwandelt sich in einen schönen Prinzen, in den sie sich sofort verliebt.

Doch da sie ihr Versprechen gebrochen hat, ist er erst zur Hälfte entzaubert und muss sie verlassen. Die Prinzessin macht sich auf die Suche nach ihm, übersteht vielfältige Gefahren und gelangt endlich zum Schloss des nun gefühlsarmen und einsamen Froschkönigs.

Als Junge Heinrich verkleidet, gelingt es ihr hineinzukommen. Sie wird Gehilfe beim Küfer, Koch und Kammerherren und kann mit List doch noch das Versprechen erfüllen und den Prinzen erlösen.

17.-23.01.13

Programmarchiv 17. - 23. Januar 2013

Winternomaden - Filmplakat

Mehr Infos:
www.hivernomade.ch »

Winternomaden

OmU / Originalversion mit deutschen Untertiteln

Dokumentation, CH/F/D 2012, 90 Min. - Regie: Manuel von Stürler

Mitten in Europa gibt es sie noch: Nomaden. Eine winterliche Herdenwanderung mit drei Eseln, vier Hunden und achthundert Schafen unternehmen die Schäfer Pascal und Carole. Das dokumentarische Filmabenteuer begleitet sie auf dieser Reise, die ins Herz einer sich wandelnden Region führen wird. Geschützt nur von Planen und Schaffellen durchqueren die Schäfer mit ihren Tieren vier Monate lang 600 Kilometer. Ein außergewöhnliches Abenteuer voller Herausforderungen und im intimen Kontakt mit Natur und Witterung.

Der Wanderhirte Pascal liebt die Schäferei. Vor Jahren erlernte er sein biblisches Handwerk von italienischen Schäfern und führt nun die junge Carole in diese Jahrtausende alte Tradition ein, die in ganz Europa nur noch ganz wenige beherrschen. Gemeinsam bewegen sie eine Schafherde epischen Ausmaßes vorbei an faszinierten Touristen, wunderschönen Landschaften und skeptischen Bauern, die solches Fußgetrappel auf ihrem Land nicht sehen wollen.

Oh Boy

D 2012, 85 Min. - Regie: Jan Ole Gerster
Darsteller: Tom Schilling, Marc Hosemann, Friederike Kempter, Justus von Dohnányi, Michael Gwisdek, Ulrich Noethen

Niko (Tom Schilling) ist Ende zwanzig und hat vor einiger Zeit seinem Studium ade gesagt. Seitdem lebt er in den Tag hinein, driftet schlaflos durch die Straßen seiner Stadt und wundert sich über die Menschen seiner Umgebung. Niko ist ein Flaneur und Zuhörer, dem die Menschen ihre Geschichten erzählen. Mit stiller Neugier beobachtet er sie bei der Bewältigung des täglichen Lebens.

Doch dieser eine Tag ist nicht wie alle anderen zuvor - alles ändert sich mit einem Mal...

OH BOY ist das selbstironische Portrait eines jungen Mannes und der Stadt, in der er lebt - Berlin. In eindringlicher Schwarz-Weiß-Ästhetik changiert der Film zwischen Melancholie und Humor und zeigt die Suche des Protagonisten nach seinem Platz in der Welt, in der eigentlich alles möglich ist.

Tabu

OmU / Originalversion mit deutschen Untertiteln

Portugal/Brasilien/D/F 2012, 118 Min. - Regie: Miguel Gomes
Darsteller: Teresa Madruga, Laura Soveral, Ana Moreira

Die gläubige Rentnerin Pilar verbringt ihre Zeit damit, Gutes zu tun und anderen zu helfen. So sorgt sie sich auch um ihre einsame Nachbarin Aurora, eine exzentrische 80jährige Dame. Diese verspielt ihr letztes Geld im Casino und verdächtigt ihre Haushälterin Santa, sie mit Voodoo zu verhexen.

Als Aurora im Sterben liegt, sucht Pilar auf ihren Wunsch hin einen gewissen Gian Luca Ventura. Sie findet ihn im Altersheim, und wie sich herausstellt, verbindet ihn mit Aurora eine Geschichte, die 50 Jahre zurückliegt, in der Zeit kurz vor dem portugiesischen Kolonialkrieg.

Gian Lucas Geschichte bringt eine von Liebe und Leidenschaft erfüllte Welt zum Leben, die an die Magie der goldenen Stummfilm-Ära des Hollywood-Kinos und ganz besonders an den letzten Film von F.W. Murnau erinnert.

Niko 2 - Kleines Rentier, großer Held

FSK ab 0, Altersempfehlung ab 6 Jahre - Finnland/Dänemark/D 2012, 77 Min. - Regie: Regie: Kari Juusonen, Jørgen Lerdam

Eigentlich hatte Niko gehofft, dass seine Mutter Oona und sein wiedergefundener Vater Prancer, ein Rentier des Weihnachtsmannes, doch wieder ein Paar werden. Stattdessen aber stellt ihm Oona kurz vor den Feiertagen ihren neuen Partner Lenni vor.

Fast noch schlimmer ist, dass der auch noch einen kleinen Sohn und Niko mit Jonni nun einen jüngeren Stiefbruder hat. Sich um den zu kümmern ist das letzte, worauf Niko Lust hat. Doch als Jonni von einer Gruppe Adler entführt wird, die im Auftrag der rachsüchtigen weißen Wölfin unterwegs sind, bricht Niko auf, um seinen neuen Bruder zu finden und zu befreien.

Seine Freunde Julius, das Flughörnchen, und Wilma, das Wiesel, aber auch das alte, kurzsichtige Rentier Tobias versuchen, Niko in seinem neuen und ziemlich gefährlichen Abenteuer beizustehen. Doch schon bald muss die mutige Truppe feststellen, dass nicht nur Jonni gerettet werden muss.

Froschkönig DEFA

Froschkönig

FSK ab 0, Altersempfehlung ab 6 Jahre - DDR 1988, 67 Min. - Regie: Walter Beck - Musik: Günther Fischer - Darsteller: Jana Mattukat, Jens-Uwe Bogadtke, Peter Sodann, Franziska Glöss-Ebermann

Prinzessin Henriette lässt beim Spiel ihre goldene Kugel in den Brunnen fallen. Ein Frosch bietet sich an, ihr das Lieblingsspielzeug zu holen, unter der Bedingung, dass sie fortan mit ihm Speise, Trank und Bett teilt. Das Versprechen ist schnell gegeben, doch als der Frosch in ihr Bett will, wirft Henriette ihn empört an die Wand. Er verwandelt sich in einen schönen Prinzen, in den sie sich sofort verliebt.

Doch da sie ihr Versprechen gebrochen hat, ist er erst zur Hälfte entzaubert und muss sie verlassen. Die Prinzessin macht sich auf die Suche nach ihm, übersteht vielfältige Gefahren und gelangt endlich zum Schloss des nun gefühlsarmen und einsamen Froschkönigs.

Als Junge Heinrich verkleidet, gelingt es ihr hineinzukommen. Sie wird Gehilfe beim Küfer, Koch und Kammerherren und kann mit List doch noch das Versprechen erfüllen und den Prinzen erlösen.

10.-16.01.13

Programmarchiv 10. - 16. Januar 2013

Winternomaden - Filmplakat

Mehr Infos:
www.hivernomade.ch »

Winternomaden

OmU / Originalversion mit deutschen Untertiteln

Dokumentation, CH/F/D 2012, 90 Min. - Regie: Manuel von Stürler

Mitten in Europa gibt es sie noch: Nomaden. Eine winterliche Herdenwanderung mit drei Eseln, vier Hunden und achthundert Schafen unternehmen die Schäfer Pascal und Carole. Das dokumentarische Filmabenteuer begleitet sie auf dieser Reise, die ins Herz einer sich wandelnden Region führen wird. Geschützt nur von Planen und Schaffellen durchqueren die Schäfer mit ihren Tieren vier Monate lang 600 Kilometer. Ein außergewöhnliches Abenteuer voller Herausforderungen und im intimen Kontakt mit Natur und Witterung.

Der Wanderhirte Pascal liebt die Schäferei. Vor Jahren erlernte er sein biblisches Handwerk von italienischen Schäfern und führt nun die junge Carole in diese Jahrtausende alte Tradition ein, die in ganz Europa nur noch ganz wenige beherrschen. Gemeinsam bewegen sie eine Schafherde epischen Ausmaßes vorbei an faszinierten Touristen, wunderschönen Landschaften und skeptischen Bauern, die solches Fußgetrappel auf ihrem Land nicht sehen wollen.

Tabu

OmU / Originalversion mit deutschen Untertiteln

Portugal/Brasilien/D/F 2012, 118 Min. - Regie: Miguel Gomes
Darsteller: Teresa Madruga, Laura Soveral, Ana Moreira

Die gläubige Rentnerin Pilar verbringt ihre Zeit damit, Gutes zu tun und anderen zu helfen. So sorgt sie sich auch um ihre einsame Nachbarin Aurora, eine exzentrische 80jährige Dame. Diese verspielt ihr letztes Geld im Casino und verdächtigt ihre Haushälterin Santa, sie mit Voodoo zu verhexen.

Als Aurora im Sterben liegt, sucht Pilar auf ihren Wunsch hin einen gewissen Gian Luca Ventura. Sie findet ihn im Altersheim, und wie sich herausstellt, verbindet ihn mit Aurora eine Geschichte, die 50 Jahre zurückliegt, in der Zeit kurz vor dem portugiesischen Kolonialkrieg.

Gian Lucas Geschichte bringt eine von Liebe und Leidenschaft erfüllte Welt zum Leben, die an die Magie der goldenen Stummfilm-Ära des Hollywood-Kinos und ganz besonders an den letzten Film von F.W. Murnau erinnert.

Fraktus - Filmplakat

Mehr Infos:
www.fraktus.de »

Fraktus

D 2011, 95 Min. - Regie: Lars Jessen - Darsteller: Devid Striesow, Heinz Strunk, Rocko Schamoni, Jacques Palminger, Piet Fuchs, Anna Bederke, Hannes Hellmann, Felix Goeser, Blixa Bargeld, H.P. Baxxter

Von Westbam bis Scooter, von Blixa Bargeld bis Dieter Meier: Die Electronic-Szene ist sich einig - Fraktus waren es. Fraktus haben Techno erfunden. Haben seine Ästhetik, seine Klangrevolte, seine Technik vorweggenommen.

Doch von Fraktus blieb nur der Mythos. Trotz vielversprechender Anfangserfolge in den 80er-Jahren und ihrem einzigartigen Sound. Zwar enorm einflussreich und hochgeschätzt von Szene-Kollegen weltweit, aber als Band vor über 25 Jahren im Streit auseinander gegangen und heute nur noch Insidern ein Begriff.

Was wurde aus ihnen? Was machen die drei heute? Kann es ein Comeback dieser Pioniere geben? Die Dokumentation spürt die drei grundverschiedenen Musiker auf und es gelingt die pophistorische Sensation: Fraktus sind wieder da! Und zurück im Studio.

Berlin Calling

mit engl. UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. - Regie: Hannes Stöhr - Musik: DJ Kalkbrenner - Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

Der Berliner Elektronik-Live-DJ und Komponist Martin Karow, genannt Ickarus (Paul Kalkbrenner) tourt mit seiner Managerin und Freundin Mathilde (Rita Lengyel) durch die Tanzclubs der Welt. Sie stehen kurz vor ihrer größten Albumveröffentlichung.

Als Ickarus nach einem Auftritt im Drogenrausch in eine Berliner Nervenklinik eingeliefert wird, kommen alle Pläne durcheinander. Er kämpft um seine Liebe, um sein Album und mit dem Tod.

Nach Berlin is in Germany (Berlinale 2001, Panorama Publikumspreis) und One Day in Europe (Berlinale 2005, Offizieller Wettbewerb) gelang Hannes Stöhr erneut ein Kinofilm, der die Stimmung einer Generation sensibel und präzise einfängt.

Mit dem international erfolgreichen DJ Paul Kalkbrenner in der Hauptrolle, den Stöhr für das Kino entdeckt, nimmt er die Zuschauer mit auf seinen Musiktrip - mit allen Höhen und Tiefen.

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Dokumentation - D 2012, 95 Min. - Regie: Britta Mischer, Nana Yuriko

Ein faszinierendes Zeitdokument über den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004 bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen auf den Kopf gestellt werden.

Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.

Doch die Umstrukturierung des Spreeufers in Berlin macht auch vor der Bar25 keinen Halt, und so steht die Vertreibung aus dem Paradies bevor - jedoch nicht, ohne sich mit einem einzigartigen Spektakel zu verabschieden.

Niko 2 - Kleines Rentier, großer Held

FSK ab 0, Altersempfehlung ab 6 Jahre - Finnland/Dänemark/D 2012, 77 Min. - Regie: Kari Juusonen, Jørgen Lerdam

Eigentlich hatte Niko gehofft, dass seine Mutter Oona und sein wiedergefundener Vater Prancer, ein Rentier des Weihnachtsmannes, doch wieder ein Paar werden. Stattdessen aber stellt ihm Oona kurz vor den Feiertagen ihren neuen Partner Lenni vor.

Fast noch schlimmer ist, dass der auch noch einen kleinen Sohn und Niko mit Jonni nun einen jüngeren Stiefbruder hat. Sich um den zu kümmern ist das letzte, worauf Niko Lust hat. Doch als Jonni von einer Gruppe Adler entführt wird, die im Auftrag der rachsüchtigen weißen Wölfin unterwegs sind, bricht Niko auf, um seinen neuen Bruder zu finden und zu befreien.

Seine Freunde Julius, das Flughörnchen, und Wilma, das Wiesel, aber auch das alte, kurzsichtige Rentier Tobias versuchen, Niko in seinem neuen und ziemlich gefährlichen Abenteuer beizustehen. Doch schon bald muss die mutige Truppe feststellen, dass nicht nur Jonni gerettet werden muss.

Froschkönig DEFA

Froschkönig

FSK ab 0, Altersempfehlung ab 6 Jahre - DDR 1988, 67 Min. - Regie: Walter Beck - Musik: Günther Fischer - Darsteller: Jana Mattukat, Jens-Uwe Bogadtke, Peter Sodann, Franziska Glöss-Ebermann

Prinzessin Henriette lässt beim Spiel ihre goldene Kugel in den Brunnen fallen. Ein Frosch bietet sich an, ihr das Lieblingsspielzeug zu holen, unter der Bedingung, dass sie fortan mit ihm Speise, Trank und Bett teilt. Das Versprechen ist schnell gegeben, doch als der Frosch in ihr Bett will, wirft Henriette ihn empört an die Wand. Er verwandelt sich in einen schönen Prinzen, in den sie sich sofort verliebt.

Doch da sie ihr Versprechen gebrochen hat, ist er erst zur Hälfte entzaubert und muss sie verlassen. Die Prinzessin macht sich auf die Suche nach ihm, übersteht vielfältige Gefahren und gelangt endlich zum Schloss des nun gefühlsarmen und einsamen Froschkönigs.

Als Junge Heinrich verkleidet, gelingt es ihr hineinzukommen. Sie wird Gehilfe beim Küfer, Koch und Kammerherren und kann mit List doch noch das Versprechen erfüllen und den Prinzen erlösen.

03.-09.01.13

Programmarchiv 03. - 09. Januar 2013

Marina Abramovic: The Artist is Present

OmU / Originalversion mit deutschen Untertiteln

Dokumentation, USA 2012, 105 Min. Regie: Matthew Akers

Verführerisch, furchtlos und unverschämt: Seit fast 40 Jahren definiert Marina Abramovic ständig neu, was Kunst heute bedeutet. Als Werkzeug benutzt sie ihren eigenen Körper - dabei überschreitet sie immer wieder Grenzen, oft riskiert sie sogar ihr Leben. Ihre Performances provozieren, schockieren und bewegen uns.

Der Film begleitet die Künstlerin bei den Vorbereitungen zur Eröffnung einer großen Retrospektive ihres Werks im Museum of Modern Art in New York.

Abramovic und das MoMA ließen den Filmemachern freie Hand - so entstanden eine hypnotisierende Kinoreise in die Welt radikaler Performance Art und das intime Porträt einer erstaunlich unwiderstehlichen, immer wieder faszinierenden Frau, die zwischen Leben und Kunst keinen Unterschied macht.

Der Aufsteiger

OmU / Originalversion mit deutschen Untertiteln

OT: L'exercice de l'état - Frankreich / Belgien 2011, 112 Min. - Regie: Pierre Schoeller - Darsteller: Olivier Gourmet, Michel Blanc, Zabou Breitman, Laurent Stocker

Ein Reisebus ist in eine Schlucht gestürzt, mehrere Jugendliche sind tot. Flugs reist Minister Saint-Jean mit seiner PR-Beraterin an den Unfallort, um Betroffenheit zu demonstrieren. So beginnt der Aufstieg eines neuen Sterns am Polithimmel, die unverhoffte Karriere eines Staatsdieners, in der eine Katastrophe die nächste jagt.

Mit bissigem Witz führt der Film eine politische Kaste vor, die in grandioser Selbstüberschätzung ausschließlich mit der eigenen Karriere beschäftigt ist.

Ein akademischer Actionfilm und eine intelligente Dekonstruktion des Homo Politicus, ein Schauspielerfilm voll begnadeter Akteure mit ausgeprägter Sinnlichkeit und latentem Nihilismus.

Fraktus Filmplakat

Mehr Infos:
www.fraktus.de »

Fraktus

D 2011, 95 Min. - Regie: Lars Jessen - Darsteller: Devid Striesow, Heinz Strunk, Rocko Schamoni, Jacques Palminger, Piet Fuchs, Anna Bederke, Hannes Hellmann, Felix Goeser, Blixa Bargeld, H.P. Baxxter

Von Westbam bis Scooter, von Blixa Bargeld bis Dieter Meier: Die Electronic-Szene ist sich einig - Fraktus waren es. Fraktus haben Techno erfunden. Haben seine Ästhetik, seine Klangrevolte, seine Technik vorweggenommen.

Doch von Fraktus blieb nur der Mythos. Trotz vielversprechender Anfangserfolge in den 80er-Jahren und ihrem einzigartigen Sound. Zwar enorm einflussreich und hochgeschätzt von Szene-Kollegen weltweit, aber als Band vor über 25 Jahren im Streit auseinander gegangen und heute nur noch Insidern ein Begriff.

Was wurde aus ihnen? Was machen die drei heute? Kann es ein Comeback dieser Pioniere geben? Die Dokumentation spürt die drei grundverschiedenen Musiker auf und es gelingt die pophistorische Sensation: Fraktus sind wieder da! Und zurück im Studio.

Berlin Calling

mit engl. UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. - Regie: Hannes Stöhr - Musik: DJ Kalkbrenner - Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

Der Berliner Elektronik-Live-DJ und Komponist Martin Karow, genannt Ickarus (Paul Kalkbrenner) tourt mit seiner Managerin und Freundin Mathilde (Rita Lengyel) durch die Tanzclubs der Welt. Sie stehen kurz vor ihrer größten Albumveröffentlichung.

Als Ickarus nach einem Auftritt im Drogenrausch in eine Berliner Nervenklinik eingeliefert wird, kommen alle Pläne durcheinander. Er kämpft um seine Liebe, um sein Album und mit dem Tod.

Nach Berlin is in Germany (Berlinale 2001, Panorama Publikumspreis) und One Day in Europe (Berlinale 2005, Offizieller Wettbewerb) gelang Hannes Stöhr erneut ein Kinofilm, der die Stimmung einer Generation sensibel und präzise einfängt.

Mit dem international erfolgreichen DJ Paul Kalkbrenner in der Hauptrolle, den Stöhr für das Kino entdeckt, nimmt er die Zuschauer mit auf seinen Musiktrip - mit allen Höhen und Tiefen.

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Dokumentation - D 2012, 95 Min. - Regie: Britta Mischer, Nana Yuriko

Ein faszinierendes Zeitdokument über den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004 bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen auf den Kopf gestellt werden.

Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.

Doch die Umstrukturierung des Spreeufers in Berlin macht auch vor der Bar25 keinen Halt, und so steht die Vertreibung aus dem Paradies bevor - jedoch nicht, ohne sich mit einem einzigartigen Spektakel zu verabschieden.

Froschkönig DEFA

Froschkönig

DDR 1988, 67 Min. - Regie: Walter Beck - Musik: Günther Fischer - Darsteller: Jana Mattukat, Jens-Uwe Bogadtke, Peter Sodann, Franziska Glöss-Ebermann - FSK ab 0, Altersempfehlung ab 6 Jahre

Prinzessin Henriette lässt beim Spiel ihre goldene Kugel in den Brunnen fallen. Ein Frosch bietet sich an, ihr das Lieblingsspielzeug zu holen, unter der Bedingung, dass sie fortan mit ihm Speise, Trank und Bett teilt. Das Versprechen ist schnell gegeben, doch als der Frosch in ihr Bett will, wirft Henriette ihn empört an die Wand. Er verwandelt sich in einen schönen Prinzen, in den sie sich sofort verliebt.

Doch da sie ihr Versprechen gebrochen hat, ist er erst zur Hälfte entzaubert und muss sie verlassen. Die Prinzessin macht sich auf die Suche nach ihm, übersteht vielfältige Gefahren und gelangt endlich zum Schloss des nun gefühlsarmen und einsamen Froschkönigs.

Als Junge Heinrich verkleidet, gelingt es ihr hineinzukommen. Sie wird Gehilfe beim Küfer, Koch und Kammerherren und kann mit List doch noch das Versprechen erfüllen und den Prinzen erlösen.

Das grüne Wunder - Unser Wald

D 2012, 93 Min. - Regie: Jan Haft
FSK ab 0, empfohlen ab 6 Jahre, FBW-Prädikat wertvoll

Mit seinen atemberaubend schönen Aufnahmen schickt der Film seine Zuschauer auf eine spektakuläre Entdeckungsreise durch den bekanntesten und vielfältigsten heimischen Lebensraum, den Wald, und zeigt diesen aus völlig neuer Perspektive.

Der renommierte Naturfilmer Jan Haft liefert eine einzigartige Bestandsaufnahme der Artenvielfalt im deutschen Wald. Während einer Drehzeit von insgesamt sechs Jahren waren die international vielfach ausgezeichneten Kameramänner schwer filmbaren Motiven auf der Spur.

Erzählt von Grimme-Preisträger Benno Fürmann ist der Film eine wissenschaftlich exakte und emotional packende Einladung, die aufregenden Lebensformen unseres Waldes mit geschärftem Bewusstsein neu zu entdecken.

27.12.-02.01.13

Programmarchiv 27.12.2012 - 02.01.2013

Marina Abramovic: The Artist is Present

OmU / Originalversion mit deutschen Untertiteln

Dokumentation, USA 2012, 105 Min. Regie: Matthew Akers

Verführerisch, furchtlos und unverschämt: Seit fast 40 Jahren definiert Marina Abramovic ständig neu, was Kunst heute bedeutet. Als Werkzeug benutzt sie ihren eigenen Körper - dabei überschreitet sie immer wieder Grenzen, oft riskiert sie sogar ihr Leben. Ihre Performances provozieren, schockieren und bewegen uns.

Der Film begleitet die Künstlerin bei den Vorbereitungen zur Eröffnung einer großen Retrospektive ihres Werks im Museum of Modern Art in New York.

Abramovic und das MoMA ließen den Filmemachern freie Hand - so entstanden eine hypnotisierende Kinoreise in die Welt radikaler Performance Art und das intime Porträt einer erstaunlich unwiderstehlichen, immer wieder faszinierenden Frau, die zwischen Leben und Kunst keinen Unterschied macht.

Der Aufsteiger

OmU / Originalversion mit deutschen Untertiteln

OT: L'exercice de l'état - Frankreich / Belgien 2011, 112 Min. - Regie: Pierre Schoeller - Darsteller: Olivier Gourmet, Michel Blanc, Zabou Breitman, Laurent Stocker

Ein Reisebus ist in eine Schlucht gestürzt, mehrere Jugendliche sind tot. Flugs reist Minister Saint-Jean mit seiner PR-Beraterin an den Unfallort, um Betroffenheit zu demonstrieren. So beginnt der Aufstieg eines neuen Sterns am Polithimmel, die unverhoffte Karriere eines Staatsdieners, in der eine Katastrophe die nächste jagt.

Mit bissigem Witz führt der Film eine politische Kaste vor, die in grandioser Selbstüberschätzung ausschließlich mit der eigenen Karriere beschäftigt ist.

Ein akademischer Actionfilm und eine intelligente Dekonstruktion des Homo Politicus, ein Schauspielerfilm voll begnadeter Akteure mit ausgeprägter Sinnlichkeit und latentem Nihilismus.

Fraktus Filmplakat

Mehr Infos:
www.fraktus.de »

Fraktus

D 2011, 95 Min. - Regie: Lars Jessen - Darsteller: Devid Striesow, Heinz Strunk, Rocko Schamoni, Jacques Palminger, Piet Fuchs, Anna Bederke, Hannes Hellmann, Felix Goeser, Blixa Bargeld, H.P. Baxxter

Von Westbam bis Scooter, von Blixa Bargeld bis Dieter Meier: Die Electronic-Szene ist sich einig - Fraktus waren es. Fraktus haben Techno erfunden. Haben seine Ästhetik, seine Klangrevolte, seine Technik vorweggenommen.

Doch von Fraktus blieb nur der Mythos. Trotz vielversprechender Anfangserfolge in den 80er-Jahren und ihrem einzigartigen Sound. Zwar enorm einflussreich und hochgeschätzt von Szene-Kollegen weltweit, aber als Band vor über 25 Jahren im Streit auseinander gegangen und heute nur noch Insidern ein Begriff.

Was wurde aus ihnen? Was machen die drei heute? Kann es ein Comeback dieser Pioniere geben? Die Dokumentation spürt die drei grundverschiedenen Musiker auf und es gelingt die pophistorische Sensation: Fraktus sind wieder da! Und zurück im Studio.

Berlin Calling

mit engl. UT / German version with English subtitles

D 2008, 109 Min. - Regie: Hannes Stöhr - Musik: DJ Kalkbrenner - Darsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Udo Kroschwald, Henriette Müller, RP Kahl

Der Berliner Elektronik-Live-DJ und Komponist Martin Karow, genannt Ickarus (Paul Kalkbrenner) tourt mit seiner Managerin und Freundin Mathilde (Rita Lengyel) durch die Tanzclubs der Welt. Sie stehen kurz vor ihrer größten Albumveröffentlichung.

Als Ickarus nach einem Auftritt im Drogenrausch in eine Berliner Nervenklinik eingeliefert wird, kommen alle Pläne durcheinander. Er kämpft um seine Liebe, um sein Album und mit dem Tod.

Nach Berlin is in Germany (Berlinale 2001, Panorama Publikumspreis) und One Day in Europe (Berlinale 2005, Offizieller Wettbewerb) gelang Hannes Stöhr erneut ein Kinofilm, der die Stimmung einer Generation sensibel und präzise einfängt.

Mit dem international erfolgreichen DJ Paul Kalkbrenner in der Hauptrolle, den Stöhr für das Kino entdeckt, nimmt er die Zuschauer mit auf seinen Musiktrip - mit allen Höhen und Tiefen.

Bar25 - Tage außerhalb der Zeit

Dokumentation - D 2012, 95 Min. - Regie: Britta Mischer, Nana Yuriko

Ein faszinierendes Zeitdokument über den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004 bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen auf den Kopf gestellt werden.

Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.

Doch die Umstrukturierung des Spreeufers in Berlin macht auch vor der Bar25 keinen Halt, und so steht die Vertreibung aus dem Paradies bevor - jedoch nicht, ohne sich mit einem einzigartigen Spektakel zu verabschieden.

Das grüne Wunder - Unser Wald

D 2012, 93 Min. - Regie: Jan Haft
empf. ab 6 Jahre, FBW-Prädikat wertvoll

Mit seinen atemberaubend schönen Aufnahmen schickt der Film seine Zuschauer auf eine spektakuläre Entdeckungsreise durch den bekanntesten und vielfältigsten heimischen Lebensraum, den Wald, und zeigt diesen aus völlig neuer Perspektive.

Der renommierte Naturfilmer Jan Haft liefert eine einzigartige Bestandsaufnahme der Artenvielfalt im deutschen Wald. Während einer Drehzeit von insgesamt sechs Jahren waren die international vielfach ausgezeichneten Kameramänner schwer filmbaren Motiven auf der Spur.

Erzählt von Grimme-Preisträger Benno Fürmann ist der Film eine wissenschaftlich exakte und emotional packende Einladung, die aufregenden Lebensformen unseres Waldes mit geschärftem Bewusstsein neu zu entdecken.

Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa

Empf. ab 6 Jahre - FBW-Prädikat besonders wertvoll - Animationsfilm - FR/BE 2012, 78 Min. - Regie: Rémi Bezançon, Jean-Christophe Lie

Unter einem Affenbrotbaum im Herzen Afrikas lauschen Kinder einem weisen Alten: Er erzählt die Geschichte des Jungen Maki, der Freundschaft mit der jungen Giraffe Zarafa schließt. Als Zarafa gefangen wird, um dem französischen König geschenkt zu werden, verspricht er der Giraffenmutter, Zarafa zurückzubringen.

Mit dem Wüstenprinz Hassan und dem Luftschiffer Malaterre unternehmen Maki und Zarafa eine abenteuerliche Ballonreise über das Mittelmeer und die schneebedeckten Alpen bis nach Paris. Dort ist die Ankunft der ersten Giraffe auf dem europäischen Kontinent eine große Attraktion. Aber schnell zeigt sich, dass Zarafa nicht in die Stadt gehört. Maki will sein Versprechen halten und sucht nach einer Möglichkeit, Zarafa zu retten.

Ein bilderreicher Animationsfilm, eine Geschichte voller Spannung und Abenteuer, die auf wahren Begebenheiten beruht: Im Jahr 1827 sorgte die erste Giraffe im Zoo von Paris auch in Wirklichkeit für viel Wirbel und Begeisterung.