Dunkirk

Dunkirk Christopher Nolan Film

DUNKIRK ist ein hochgelobtes Drama von Christopher Nolan über die schier unglaubliche Rettung von 340.000 britischen und französischen Soldaten aus Dünkirchen im Mai 1940, das weniger ein Kriegsfilm als ein purer, auf die essentiellen Filmmechanismen reduzierter und damit unheimlich effektiver, sehr beeindruckender, teils apokalyptischer Survival-Thriller, in dem es nur ein Thema gibt: Überleben! Der intensive, zur fantastischen Kamera- und Schnittarbeit kongeniale Soundtrack von Hans Zimmer ist eines der besten Werke des erprobten, sonst recht teutonischen Filmkomponisten und spielt auf jeden Fall eine herausragende Rolle im Film.

Ab 17. August 2017 im Programm der Tilsiter Lichtspiele

Survival-Thriller, Regie/Buch: Christopher Nolan, US/GB/FR 2017, 107‘
Musik: Hans Zimmer, Kamera: Hoyte van Hoytema
Darsteller: Fionn Whitehead, Mark Rylance, Tom Hardy, Kenneth Branagh

OmU / Englische Originalversion mit deutschen Untertiteln
English language with German subtitles

Christoper Nolan ist mit Filmen wie MEMENTO, INSOMNIA, PRESTIGE, INCEPTION, INTERSTELLAR und der DARK KNIGHT-Trilogie der zur Zeit renommierteste und erfolgreichste Genre-Regisseur Hollywoods und gilt zusammen mit seinem Bruder Jonathan (Co-Creator der HBO-Serie WEST WORLD), mit dem er viele seiner Drehbücher schrieb, als Garant für intelligentes und anspruchsvolles, rauschhaftes Mainstream-Kino.

Über den Film: Mai 1940: Die deutsche Wehrmacht - im Film schlicht The Enemy genannt - hat die französische Hafenstadt Dünkirchen eingekesselt und für deren Bewohner und die 400.000 dort stationierten Soldaten scheint die Lage ausweglos. Denn durch die feindlichen Truppen auf der einen Seite und das Wasser auf der anderen scheint es keine Chance auf Überleben zu geben. Doch in Großbritannien ersinnt man eine kühne Rettungsmission, von der zuerst nur die wenigsten glauben, dass sie Aussicht auf Erfolg haben kann: Während die eingekesselten Soldaten, darunter Tommy (Fionn Whitehead), Alex (Harry Styles) und Gibson (Aneurin Barnard), am Boden ums Überleben kämpfen, sorgen RAF-Piloten wie Farrier (Tom Hardy) in ihren Spitfires für Feuerschutz aus der Luft. Gleichzeitig eilen von Commander Bolton (Kenneth Branagh) koordinierte Zivilisten wie Mr. Dawson (Mark Rylance) den eingekesselten Soldaten mit ihren kleinen Booten übers Wasser zu Hilfe.

Nolan verleiht dem apokalyptischen Spektakel eine unglaubliche Unmittelbarkeit und macht es damit vor allem anderen zu einer sinnlichen Erfahrung reiner Spannung: Hier wähnt man sich als Betrachter tatsächlich mitten im Getümmel. Auf Dialoge und eine zusammenhängende Story im klassischen Sinn ist der aus drei verschiedenen geschickt verknüpften Perspektiven (Land, Meer, Luft) erzählte Film dabei kaum angewiesen: Die Essenz steckt in den packenden Bildern, in der mitreißenden Musik von Hans Zimmer und in einer Intensität, wie sie in einem Film selten zu spüren ist: Christopher Nolan führt das Kino an neue Grenzen. Ein modernes Meisterwerk. Fazit: Außergewöhnlich, mitreißend und unfassbar intensiv – ein filmisches Bewegungsgemälde, eine in jedem Sinne großartige Kinoerfahrung mit unverkennbarem Nolan-Touch!
Die ganze Filmkritik auf Filmstarts

From filmmaker Christopher Nolan (Interstellar, Inception, The Dark Knight Trilogy) comes the epic action thriller Dunkirk. The film opens as hundreds of thousands of British and Allied troops are surrounded by enemy forces. Trapped on the beach with their backs to the sea, they face an impossible situation as the enemy closes in. The story unfolds on land, sea and air. RAF Spitfires engage the enemy in the skies above the Channel, trying to protect the defenseless men below. Meanwhile, hundreds of small boats manned by both military and civilians are mounting a desperate rescue effort, risking their lives in a race against time to save even a fraction of their army.

This is a powerful, superbly crafted film with a story to tell, avoiding war porn in favour of something desolate and apocalyptic, a beachscape of shame, littered with soldiers zombified by defeat, a grimly male world with hardly any women on screen. It is Nolan’s best film so far. It also has Hans Zimmer’s best musical score: an eerie, keening, groaning accompaniment to a nightmare, switching finally to quasi-Elgar variations for the deliverance itself. Zimmer creates a continuous pantonal lament, which imitates the dive bomber scream and queasy turning of the tides, and it works in counterpoint to the deafening artillery and machine-gun fire that pretty much took the fillings out of my teeth and sent them in a shrapnel fusillade all over the cinema auditorium.
Read full review on The Guardian: Christopher Nolan's apocalyptic war epic is his best film so far