Butenland (2019)

Butenland Film 01

Dokumentarfilm von Marc Pierschel
Ein Lebenshof für Tiere

GRANIT Hofer Dokumentarfilmpreis
Internationale Hofer Filmtage 2019

BUTENLAND
Deutsche Originalversion
German language

Butenland Film 02

Butenland

Webseite zum Film • Dokumentarfilm • Deutschland 2019 • 82 Minuten • Regie, Kamera, Produktion, Schnitt: Marc Pierschel • Kinostart: 06.02.2020

Ein Bauernhof, der zu einem Lebenshof wurde: Der ehemalige Milchbauer Jan Gerdes und die Tierschutzaktivistin Karin Mück haben mit ihrem Projekt Hof Butenland einen Ort geschaffen, an dem es keine Nutztiere mehr gibt: Ein friedliches Miteinander, das fast schon utopisch erscheint.

Butenland erzählt die Geschichte von zwei Menschen, die die Bedürfnisse der Tiere in den Mittelpunkt stellen, fernab von jeglichen wirtschaftlichen Interessen. Filmemacher Marc Pierschel hat die beiden auf Hof Butenland über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren mit der Kamera begleitet. Das intime Porträt hält Momente des Glücks und der Trauer fest, hinterfragt den gegenwärtigen Status von Nutztieren in unserer Gesellschaft und lässt jeden berührt zurück.

Butenland Film 03

"Ein Film, der von einem Ort erzählt, der nicht in unser gängiges System passt, gewinnt den Hofer Granit Dokumentarfilmpreis 2019... Ein Heim für ausrangierte Nutztiere, eine packende Geschichte über Aktivisten und Tierschützer. Ein Film über die Schnittstelle Tier-Mensch, der uns konfrontiert mit unserer unentschiedenen Haltung gegenüber der Frage, welchen Wert hat das Nutztier, wenn es nicht mehr nützt? Gibt es ein anderes Miteinander für Tier und Mensch? Und zu welchem Preis? BUTENLAND erlaubt den Perspektivwechsel. Entstanden ist ein zärtlicher Film, der weh tut und uns einlädt, anders zu denken." Jurybegründung | Hofer Dokumentarfilmpreis
"Marc Pierschel bildet ab und hört zu. Das Ergebnis ist ein interessanter kleiner Film, der seine Radikalität erst nach und nach entfaltet: als Bekenntnis zu einem neu definierten Verhältnis von Mensch und Tier." Gaby Sikorski | Programmkino
"Der Dokumentarfilm porträtiert den Bauernhof und seine beiden Betreiber in ruhigen Einstellungen und kommt auch den Vierbeinern bemerkenswert nahe. Ohne missionarischen Grundton und Anklagen liefert er Argumente für den Veganismus, die durch die Protagonisten Überzeugungskraft gewinnen." Reinhard Lüke | Filmdienst