Bitte nach Mitte! (2019)

Bitte nach Mitte Film 2019 01

Dokumentarfilm von Anne Osterloh
Die Schauspielschule Ernst Busch zieht um

"Anne Osterloh ist es gelungen, viel Geschichte in Form spannender Geschichten und Anekdoten in diesen nur einstündigen Film hineinzupacken. Er wirkt wie ein buntes, prall mit Leben gefülltes Album, das seine Betrachter auch daran erinnert, wie jung diese altehrwürdige Institution über all die Generationen hinweg geblieben ist." (Kino-zeit)

BITTE NACH MITTE!
Deutsche Originalversion
German language

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Bitte nach Mitte!

KinotrailerWebseite zum Film • Dokumentarfilm • Deutschland 2019 • 62 Minuten • Regie: Anne Osterloh • Mit: Leander Haußmann, Lars Eidinger, Nina Hoss, Mark Waschke, Thomas Ostermeier, Rainald Grebe • Kinostart: 21. November 2019

Eine Schauspielschule im Umbruch. Ist ein Spiegel der Zeit. Ob Drittes Reich, Gründung der DDR oder die Wende, immer hat das auch Einfluss auf die auszubildenden Schauspieler und Schauspielerinnen. „Die Schauspielschule Ernst Busch“ ist ein Film hinter die Kulissen der Geschichte und unter die Bretter, die die Welt bedeuten.

30 Jahre Mauerfall – das sind auch 30 Jahre Geschichte der „Ernst Busch“, der renommiertesten Schauspielschule Deutschlands. Die Jahre während des Mauerfalls stehen im Zentrum des Films. Die Geschichte und Geschichten erzählen die Absolventen selbst: u.a. Leander Haußmann, Lars Eidinger, Nina Hoss, Mark Waschke, Thomas Ostermeier und Rainald Grebe.

Nach der „Wende“ sollte diese Institution aus dem Osten der Stadt abgewickelt werden. Dann kämpften Studierende und Dozenten. Was klein und aussichtslos begann, wurde schließlich nach 30 Jahren zum triumphalen Erfolg: Die „Ernst Busch“ steht heute als Neubau in Berlin Mitte.

Bitte nach Mitte Film 2019 03

"So erzählt die Farbe eines Bühnenraums eben auch etwas über das vorherrschende Menschenbild einer Gesellschaft, das das Theater transportiert. Der Film handelt deshalb nicht nur von den Initiativen, die schlussendlich den Umzug der „Ernst Busch“ nach Mitte ermöglichten, sondern beschreibt unter dem Brennglas des Anekdotischen auch einen Verlust – den eines mit Erinnerungen aufgeladenen Ortes. Erinnerungen an Gutes und Schlechtes, die fehlen werden, weshalb es zu begrüßen ist, dass sie hier zumindest nochmal skizziert werden." (Filmdienst)