Über Grenzen - Der Film (2019)

Über Grenzen Der Film einer langen Reise 2019 01

Mit dem Motorrad unterwegs in Asien
Der Film einer langen Reise

"Für Margot gerät die Tour mit Pleiten, Pech und Pannen zum Glückstrip ihres Lebens. Für das Publikum entpuppt sich dieses charmante Road-Movie als unterhaltsames Kinoerlebnis. Einmal mehr gilt zweitens: Der Weg ist das Ziel. Und erstens: Wer eine Reise tut, der hat auch im Kino viel zu erzählen." (Programmkino)

ÜBER GRENZEN - DER FILM EINER LANGEN REISE
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Über Grenzen Der Film einer langen Reise 2019 02

Über Grenzen - Der Film einer langen Reise

Deutschland 2019 • 114 Minuten • Regie: Johannes Meier, Paul Hartmann • Kamera: Johannes Meier, Paul Hartmann, Margot Flügel-Anhalt • Mit: Margot Flügel-Anhalt • Kinostart: 12. September 2019 • TrailerWebsite

Mit 64 Jahren setzt sich Margot zum ersten Mal auf ein Motorrad – und fährt einfach los: Vom ihrem kleinen Dorf in Nordhessen aus 117 Tage und 18.046 km lang mit der 125er Reiseenduro durch Zentralasien.

Margot überquert nicht nur nur die Grenzen von 18 Ländern, sondern auch die zwischen Menschen von fremder Sprache und Kultur – und vor allem ihre eigenen: Ganz allein als ältere Frau unterwegs auf einem kleinen Motorrad, über die Wolga und das Pamir-Gebirge, durch Tadschikistan und den Iran.

Ein Höhepunkt der Reise ist der Pamir Highway, die zweithöchste Fernstraße der Welt. Mit insgesamt 1252 km schafft der Pamir Highway eine Verbindung zwischen der kirgisischen Stadt Osch und der Hauptstadt Tadschikistans Dushanbe. Er überquert auf seinem höchsten Punkt den Ak-Baital-Pass mit 4655 Höhenmetern. Einzigartige Berglandschaften, faszinierende Zeugnisse einer langen Geschichte und die unübertroffene Gastfreundschaft der Menschen begeistern die Abenteurerin unterwegs mit Ausblicken und Einblicken, die aus der Ferne kaum hätten erträumt werden können.

Aber auch technische Probleme, Stürze auf den schlechten Straßen und ein tödliches Attentat auf andere Reisende am Hindukusch prägen die Reise. Doch Margot ist überzeugt: „Die Welt gehört nicht den Kriegstreibern allein.“ Auch darum ist sie als Fernreisende unterwegs.

Später im Iran herrscht zwar keine Helm-, dafür aber eine Kopftuchpflicht. Einheimischen Frauen ist obendrein das Motorradfahren streng verboten - umso größer das Interesse an der fremden Bikerin aus dem Westen, die ihrerseits mit den Ungerechtigkeiten und der Unterdrückung im Land hadert. Die überraschend offenen Gespräche mit Iranerinnen und Iranern sind emotionale Schlüsselmomente des Films.

Margots Reise wurde begleitet von den Dokumentarfilmern Johannes Meier (Kassel) und Paul Hartmann (Eschwege). In Kirgisistan, Tadschikistan und dem Iran fingen sie die Höhepunkte der Reise mit ihren härtesten Herausforderungen, schönsten Landschaften und dramatischsten Wendepunkten in atemberaubenden Filmsequenzen ein. Auf den übrigen Wegstrecken filmte die Protagonistin selbst.

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